Kurz vor dem Duell mit Real Madrid liefert der FC Bayern in der Bundesliga ein Spektakel – und dreht das Spiel spät. Wilde Aufholjagd des FC Bayern : Die Münchner haben dank eines Doppelpacks von Tom Bischof (81., 90.+2) und Lennart Karl (90.+9) einen 0:2-Rückstand gegen den SC Freiburg gedreht. Zuvor hatten Johan Manzambi (46. Minute) und Lucas Höler (71.) den SCF in Führung geschossen. Manuel Neuer , der wenige Tage nach seinem 40. Geburtstag sein Comeback feierte, sah wiederholt nicht gut aus und verschuldete das zweite Gegentor nach einer Ecke. Der Sport-Club bleibt Tabellenachter, die Bayern bauen ihren Vorsprung auf den BVB vorerst auf zwölf Punkte aus. Die Dortmunder können den Rückstand am Abend im Topspiel gegen den VfB Stuttgart aber wieder verkürzen. Den Münchnern ist damit die Generalprobe vor dem Champions-League-Duell mit Real Madrid gelungen. Am Dienstagabend steht das Viertelfinalhinspiel in Madrid an (21 Uhr, im Liveticker bei t-online). So lief das Spiel Die 34.700 Zuschauer im ausverkauften Freiburger Stadion sahen in der 5. Minute eine Unsicherheit Neuers, die Freiburgs Stürmer Höler in seinem 300. Pflichtspiel für den SC nicht nutzen konnte. Insgesamt taten sich die Gäste in der Anfangsphase schwer, waren mit dem Unentschieden zur Pause gut bedient. Zu Beginn des zweiten Durchgangs schienen die Bayern noch in der Kabine, als Manzambi aus der Distanz traf. Richtig gut sah Neuer dabei nicht aus, der Torwart schaute dem Ball nur hinterher. Kurz darauf konnte Höler gleich zwei Großchancen zum zweiten SC-Tor nicht nutzen (52./54.). Danach hatte Kompany genug gesehen. In der 56. Minute kamen Olise, Laimer und Aleksandar Pavlović. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung vergab Olise frei vor dem SC-Tor. In der Folge erhöhten die Münchner die Schlagzahl, Jamal Musiala kam als zusätzliche Offensivkraft in der 65. Minute. Stattdessen traf aber Höler nach einer Ecke – wieder sah Neuer nicht gut aus. Die Bayern erhöhten vor allem in der Schlussphase weiter den Druck, Bischof fand dabei den Schlüssel gegen die kompakte SC-Defensive. Im Rückraum hatte er zweimal zu viel Platz, Atubolu war gegen die platzierten Distanzschüsse chancenlos. In den hektischen Schlusssekunden brannte es noch einmal in beiden Strafräumen, Karl vollendete schließlich auf Vorarbeit von Alphonso Davies .