Der Start ins Rennwochenende von Miami verläuft für Aston Martin denkbar ungünstig. Auch eine bedeutende Änderung bringt für das Team keinen Nutzen. Nächster Rückschlag für Aston Martin in einer bisher ohnehin schon chaotischen Saison 2026. Null Punkte hat das Team um die beiden Fahrer Fernando Alonso und Lance Stroll bisher eingefahren, ist damit sowohl in der Fahrer- als auch der Konstrukteurswertung Schlusslicht. Das Auto macht Probleme, die Piloten beklagten sich wiederholt . Krisenmodus vor Rennen in Miami: Die Formel 1 war zum Handeln gezwungen Das Rennwochenende nun in Miami – nach gut einem Monat Pause aufgrund der wegen des Iran-Kriegs gestrichenen Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien – sollte für den britischen Traditionsrennstall eine Art Neustart bringen. Doch schon im Freien Training am Freitag gab es eine Panne in der Garage. Beim Team fiel nämlich zu Beginn der Strom aus. In der Garage blieben die Bildschirme dunkel, Abläufe kamen zum Erliegen. Erst nach gut einer halben Stunde war das Problem behoben, Alonso und Stroll konnten dann doch noch auf die Strecke. Kollege genervt von Stroll Und auch auf dem Kurs in der Florida-Metropole lief es dann nicht: Alonso beendete das Training auf Rang 19, Teamkollege Stroll wurde Letzter. Der Kanadier fiel zudem mehrfach negativ auf. Zunächst behinderte er Mercedes-Pilot Kimi Antonelli, später geriet er mit Cadillac-Fahrer Sergio Pérez aneinander. Der Mexikaner funkte danach genervt in die Box: "Könnt Ihr Lance mal sagen, dass sein Auto Außenspiegel hat?" Das einzige Freie Training zum Großen Preis von Miami (Sonntag ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online) wurde wegen der zahlreichen Neuerungen in der laufenden Saison von 60 Minuten auf 90 Minuten verlängert. Für Aston Martin bedeutete die längere Zeit aber auch unerwartete Probleme.