Frankfurt: Lithium-Fabrik soll ab 2028 halbe Million E-Autos versorgen

latest news headlines 3 std vor
Flipboard
Im Frankfurter Industriepark Höchst wird eine Lithium-Fabrik gebaut. Sie soll Europa unabhängiger machen. Das Unternehmen Vulcan Energy hat im Frankfurter Industriepark Höchst den Spatenstich für eine Lithium-Fabrik vollzogen. Ab Mitte 2028 soll die Anlage jährlich bis zu 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid produzieren. Das reicht für Batterien von rund 500.000 Elektrofahrzeugen. Den Rohstoff gewinnt Vulcan Energy aus Thermalwasser im Oberrheingraben bei Landau – in Frankfurt-Höchst soll er anschließend weiterverarbeitet werden. 80.000 Quadratmeter an Fläche hat das Unternehmen dafür im Industriepark gepachtet. Die Produktion soll vollständig CO₂-neutral sein – als Energiequelle diene Geothermie. Zu den geplanten Abnehmern zählten demnach internationale Konzerne, darunter LG Energy Solution, Stellantis und Umicore. Lithium ist der wichtigste Rohstoff für Lithium-Ionen-Akkus in Elektroautos, Smartphones und Laptops. Nach zwei Jahren ist es Schrott: China baut das Wegwerfauto Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sagte beim Spatenstich: "Wir gehen hier einen Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit Europas von globalen Lieferketten." Die Bundesregierung fördert das Projekt über die Förderbank KfW und den Rohstofffonds mit 150 Millionen Euro. Das Land Hessen steuert weitere 13,9 Millionen Euro bei. Das Gesamtfinanzierungspaket belaufe sich auf 2,2 Milliarden Euro.
Aus der Quelle lesen