Ein betrunkener Aberdeen-Fan hatte letzten Mai einen Stadionsitz auf einen eigenen Spieler geworfen und ihn verletzt. Nun muss der 32-Jährige lange hinter Gitter. Ein Fan des schottischen Fußball-Erstligisten FC Aberdeen muss für 18 Monate ins Gefängnis, weil er Teile eines Stadionsitzes auf einen Spieler seines eigenen Vereins geworfen hat. Der Richter am Sheriff Court in Dundee bezeichnete die Tat vom Mai des Vorjahres als "selbstsüchtig, dumm, gefährlich und völlig verantwortungslos". FC Bayern: Abwehrspieler fällt vorerst verletzt aus Der Vorfall ereignete sich am 17. Mai nach der 1:2-Niederlage Aberdeens bei Dundee United. Verteidiger Jack MacKenzie hatte sich gerade bei den mitgereisten Fans für ihre Unterstützung bedankt, als ihn der geworfene Sitz traf. Schnittwunde und Abschürfung im Gesicht Der inzwischen bei Plymouth Argyle spielende MacKenzie erlitt eine tiefe Schnittwunde an der n Augenbraue sowie eine Abschürfung unterhalb des Auges. Der Täter gestand bereits im Vorjahr sein rücksichtsloses Verhalten. Der Anwalt des Verurteilten erklärte dem Gericht am Montag, sein Mandant sei zum Tatzeitpunkt betrunken gewesen und fühle sich "äußerst beschämt". Neben der Haftstrafe verhängte das Gericht ein zehnjähriges Stadionverbot. Der FC Aberdeen hatte bereits zuvor ein lebenslanges Hausverbot gegen den Anhänger ausgesprochen.