Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung will der US-Präsident eine positive Heldengeschichte erzählen. Mit Historiker Andreas Etges besprechen die Hosts, wie die Erinnerungspolitik in der zweiten Amtszeit massiv umgedeutet wird. Eine Ausstellung zur Sklaverei schließen, den Vizepräsidenten im Beirat der Smithsonian Museen Einfluss nehmen lassen: Donald Trump will die US-Geschichte umdeuten, erst recht 2026 – zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung. „Auf ganz vielen Ebenen, die noch gar nicht sichtbar sind, passiert der Eingriff schon ganz massiv", berichtet der auf US-Geschichte spezialisierte Historiker Andreas Etges. „Leute sind gegangen oder gegangen worden. Ich weiß von Kollegen und Kolleginnen, die schreiben bestimmte Dinge nicht mehr in E-Mails, die nutzen auch nicht mehr WhatsApp – die nutzen Signal mit verschwindenden Nachrichten", erzählt Etges. Auch zögen sich Sponsoren aus dem Ausstellungsbetrieb zurück. Und er prognostiziert: „Man wird sich in den nächsten Jahren nicht trauen, besonders kritische neuen Ausstellungen zu machen oder zu entwerfen." Mit Blick auf den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung gehe es darum, „gegen alle Fakten zu behaupten, dass es eben eine rein positive Aufwärtsgeschichte, eine glorreiche Geschichte der Demokratie in den USA gab." Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Produziert von René Gorny und Lukas Teppler Zu Gast: Handelsblatt-Korrespondentin Annett Meiritz und Historiker Andreas Etges *** 0:00 Start 0:48 Zusammenfassung der Folge 2:03 Trump-News der KW14 mit Annett Meiritz 16:21 Wie Trump die US-Erinnerungspolitik verändern will 38:03 Abmoderation & Danksagung *** Wenn Sie weitere fundierte Einblicke in Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen und Technologien erhalten möchten und noch nicht regelmäßig das Handelsblatt lesen, empfehle ich / empfehlen wir Ihnen dieses Kennenlernangebot: Sichern Sie sich vier Wochen lang Zugriff auf alle digitalen Inhalte (inkl. App) – für nur einen Euro. Ihr H+ Vorteilsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/trump – und in den Shownotes. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected]
Geschichte im Kulturkampf: Wie Trump die US-Erinnerungspolitik verändern will – mit Andreas Etges
Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung will der US-Präsident eine positive Heldengeschichte erzählen. Mit Historiker Andreas Etges besprechen die Hosts, wie die Erinnerungspolitik in der zweiten Amtszeit massiv umgedeutet wird. Eine Ausstellung zur Sklaverei schließen, den Vizepräsidenten im Beirat der Smithsonian Museen Einfluss nehmen lassen: Donald Trump will die US-Geschichte umdeuten, erst recht 2026 – zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung. „Auf ganz vielen Ebenen, die noch gar nicht sichtbar sind, passiert der Eingriff schon ganz massiv", berichtet der auf US-Geschichte spezialisierte Historiker Andreas Etges. „Leute sind gegangen oder gegangen worden. Ich weiß von Kollegen und Kolleginnen, die schreiben bestimmte Dinge nicht mehr in E-Mails, die nutzen auch nicht mehr WhatsApp – die nutzen Signal mit verschwindenden Nachrichten", erzählt Etges. Auch zögen sich Sponsoren aus dem Ausstellungsbetrieb zurück. Und er prognostiziert: „Man wird sich in den nächsten Jahren nicht trauen, besonders kritische neuen Ausstellungen zu machen oder zu entwerfen." Mit Blick auf den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung gehe es darum, „gegen alle Fakten zu behaupten, dass es eben eine rein positive Aufwärtsgeschichte, eine glorreiche Geschichte der Demokratie in den USA gab." Moderiert von Nicole Bastian und Christian Lammert Produziert von René Gorny und Lukas Teppler Zu Gast: Handelsblatt-Korrespondentin Annett Meiritz und Historiker Andreas Etges *** 0:00 Start 0:48 Zusammenfassung der Folge 2:03 Trump-News der KW14 mit Annett Meiritz 16:21 Wie Trump die US-Erinnerungspolitik verändern will 38:03 Abmoderation & Danksagung *** Wenn Sie weitere fundierte Einblicke in Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen und Technologien erhalten möchten und noch nicht regelmäßig das Handelsblatt lesen, empfehle ich / empfehlen wir Ihnen dieses Kennenlernangebot: Sichern Sie sich vier Wochen lang Zugriff auf alle digitalen Inhalte (inkl. App) – für nur einen Euro. Ihr H+ Vorteilsangebot finden Sie unter handelsblatt.com/trump – und in den Shownotes. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected]













