Das Wetter hat die deutschen Straßen fest im Griff. Im Westerwald überschlug sich wegen der Glätte ein Fahrzeug. Bei Ludwigsburg verliert ein Busfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die eisigen Temperaturen sorgen in ganz Deutschland am Wochenende für eine erhebliche Glättegefahr – und lösen so auch viele Verkehrsunfälle aus. Wie die Polizei Ludwigsburg mitteilte, ist ein Linienbus am Samstagmorgen bei Weil von der Fahrbahn abgekommen. Der Busfahrer wurde leicht verletzt, es war ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Der Bus sei bei dem Autounfall mehrmals gegen die Leitplanke gefahren, durch ein Feld und über einen Baum. Schließlich sei er quer auf der Straße zum Stehen gekommen. Der 42-jährige Busfahrer sei in dem Fahrzeug eingeklemmt gewesen. Laut Polizei musste er durch die Feuerwehr befreit werden. Verkehrschaos wegen "Elli": Lkw sorgt für Massenkollision auf Autobahn Zum Wochenstart: Wetterdienst warnt vor "brisanter Glatteislage" Der Bus sei zu dem Zeitpunkt nicht mit weiteren Passagieren besetzt gewesen. Da das Fahrzeug nicht mehr fahren konnte, musste es abgeschleppt werden. In der Folge wurde die Strecke zwischenzeitlich gesperrt. Die Beamten schätzen die Gesamtschäden auf etwa 84.000 Euro. Winterliche Landstraße: Frau gerät in Gegenverkehr In Tiefbronn ist ein Auto wegen der winterlichen Straßenverhältnisse auf einer Landstraße am Samstagabend in den Gegenverkehr geraten. Wie die Polizei mitteilte, stieß das Fahrzeug der 61-Jährigen dort mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Bei der frontalen Kollision sei die Beifahrerin in dem entgegenkommenden Auto schwer verletzt worden. Die beiden anderen Frauen erlitten nur leichte Verletzungen. Bei beiden Fahrzeugen sei von einem Totalschaden auszugehen. Pkw überschlägt sich – nur Leichtverletzte Im Westerwaldkreis überschlug sich ein Pkw auf einer Landstraße. Laut Polizei waren auch hier die Witterungsverhältnisse für den Unfall verantwortlich. Während die beiden Insassen nur leicht verletzt worden seien, habe das Auto einen Totalschaden erlitten. Es musste abgeschleppt werden. Lawinengefahr: Starker Schneefall – bereits Tote in den Alpen Extremtemperaturen: Dem Schneesturm folgt die arktische Kälte In Oberfranken hat eine 76-Jährige die Kontrolle über ihren Wagen verloren. In der Folge habe sie einen Gartenzaun umgefahren, das Auto sei gegen eine Hauswand gekracht und erst dort zum Stehen gekommen. Bei dem Unfall gab es keine Verletzten, der Schaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt. Extremwetter erschwert Bergung von Schneepflug Schon in den frühen Morgenstunden des Samstags verlor im Nordschwarzwald der Fahrer eines Schneepflugs die Kontrolle über sein Fahrzeug. Bei dem Unfall überschlug sich das tonnenschwere Auto und stürzte einen Abhang hinunter. Es kam erst an einer Hauswand zum Stillstand. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Fahrer bei dem Vorfall nur leicht verletzt, seine Beifahrerin erlitt allerdings schwere Verletzungen. Aufgrund der aktuellen Witterung sei die Bergung des Fahrzeugs momentan nicht möglich. Die Polizei erklärte, dass ein Spezialfahrzeug nötig sei – momentan könne es aber nicht sicher auf der Straße stehen. Da kein Treibstoff aus dem beschädigten Fahrzeug laufe, bestünde keine unmittelbare Dringlichkeit.