Gmail-Adresse ändern: Google ermöglicht Wechsel des Nutzernamens

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Über 20 Jahre lang war die Gmail-Adresse unveränderbar. Jetzt erlaubt Google erstmals den Wechsel – ohne Datenverlust, aber mit Einschränkungen. Google hat erstmals die Möglichkeit geschaffen, den eigenen Gmail-Nutzernamen zu ändern – also den Teil vor "@gmail.com". Bislang ließ sich zwar der im Konto hinterlegte Name anpassen, nicht aber die E-Mail-Adresse selbst. Das ändert sich nun: Wie das Fachportal "Android Authority" berichtet, hat Google die Funktion für alle Konten in den USA freigeschaltet. Wann sie auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist offen, einen Zeitplan für die Einführung in weiteren Ländern hat das Unternehmen nicht genannt. Wer seine Gmail-Adresse wechselt, verliert die bisherige nicht. Sie wird laut Google automatisch als alternative E-Mail-Adresse im Konto gespeichert. Nachrichten, die weiterhin an die alte Adresse geschickt werden, landen also im selben Posteingang. Neue Funktionen: Google veröffentlicht großes Update für Kartendienst Maps Gemini-Unterstützung: Google rüstet auf – Gmail erhält neue Funktionen Auch die Anmeldung bei Google-Diensten wie Gmail, YouTube oder Drive funktioniert nach Angaben des Unternehmens sowohl mit der alten als auch mit der neuen Adresse. Die im Konto gespeicherten Daten – darunter Fotos, E-Mails und andere Inhalte – bleiben von der Änderung unberührt. Wechsel nur einmal pro Jahr möglich Google hat die Funktion dennoch mit Grenzen versehen: So lassen sich pro Konto insgesamt nur drei neue E-Mail-Adressen anlegen. Zusammen mit der ursprünglichen Adresse kann ein Konto also maximal vier Gmail-Adressen besitzen. Zudem ist ein Wechsel nur einmal alle zwölf Monate möglich. Komplett löschen lässt sich eine einmal angelegte Gmail-Adresse nicht. Die einzige Möglichkeit dafür wäre, das gesamte Google-Konto zu entfernen. Wer zur alten Adresse zurückkehren möchte, kann das jederzeit tun. Allerdings gilt danach eine Wartezeit von 30 Tagen, bevor eine neue Adresse erstellt werden kann. Laut einer Hilfeseite von Google lässt sich die Änderung über die Kontoeinstellungen vornehmen. Dort wählen Nutzer unter "Persönliche Daten" den Bereich "E-Mail" und dann "E-Mail-Adresse für das Google-Konto ändern" aus. Voraussetzung für den Wechsel ist, dass der gewünschte neue Name noch nicht vergeben ist – auch nicht von einem früher gelöschten Konto. Mögliche Probleme bei Chromebooks und Drittanbieter-Logins Google weist zudem darauf hin, dass bei einigen Diensten nach der Änderung Probleme auftreten können. Das betrifft etwa die Funktion "Über Google anmelden" auf Webseiten, die nicht zu Google gehören, sowie Verbindungen über Chrome Remote Desktop. Besitzer eines Chromebooks sollten vor dem Wechsel ihre lokalen Daten sichern. Google empfiehlt in diesem Fall, den alten Account auf dem Gerät zu entfernen und den neuen manuell hinzuzufügen, da sich das Chromebook sonst nicht auf die neue Adresse umstelle.
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