"Goodbye Deutschland"-Star Jürgen Albers drohen 15 Jahre Haft

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Auf Mallorca wollte er seinen Traum vom Auswandern verwirklichen, nun könnte Jürgen Albers ein Leben hinter Gittern drohen. Der TV-Star steht vor Gericht.Vor neun Jahren wanderte Jürgen Albers mit seiner Familie nach Mallorca aus. Begleitet von TV-Kameras der Vox-Show "Goodbye Deutschland" wollte er ein neues Leben beginnen und die Diskothek "Das Karussell" in Cala Millor wiederbeleben. Doch obwohl der 60-Jährige keine Kosten und Mühen für das Projekt scheute, platzte sein Traum. Die Disco musste schließen, seine Ehe ging in die Brüche.Albers kehrte vor einiger Zeit nach Deutschland zurück. Er baute sich im nordrhein-westfälischen Eschweiler mit einem Ingenieurbüro für Kfz-Technik eine neue Existenz auf, bekam sein Leben wieder in den Griff – zumindest augenscheinlich. Denn hinter der gutbürgerlichen Fassade soll der Unternehmer, der sich gerne mit Promis wie Bert Wollersheim oder Danni Büchner zeigte, in illegale Geschäfte verwickelt gewesen sein.Handel mit 1,4 Tonnen KokainIm November letzten Jahres wurde der TV-Auswanderer festgenommen. Wie RTL damals berichtete, wurde bei einer groß angelegten Drogenrazzia auch sein Haus durchsucht. Der Vorwurf: Der 60-Jähtige soll einem Drogenring angehören, der in ganz großem Stil mit Kokain handelt. Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, soll Albers daran beteiligt gewesen sein, 1,4 Tonnen der Droge in Umlauf gebracht zu haben. Seit der Razzia sitze er in Untersuchungshaft, wurde nun mit vier Komplizen am Landgericht Aachen angeklagt.Laut der Anklageschrift soll der TV-Auswanderer unter anderem einen Maserati und einen Porsche für Drogenfahrten quer durch Europa bereitgestellt und dafür Geld bekommen haben. Zudem soll er 40 Kilo Koks mit einem Bananencontainer, der an seine Südfrüchteforma adressiert war, geschmuggelt haben. Bei einer Verurteilung drohen Jürgen Albers bis zu 15 Jahre Haft. Er selbst bestreitet die Vorwürfe. "Mein Mandant beabsichtigt, kooperativ mit den Ermittlungsbehörden zusammenzuarbeiten", stellte sein Anwalt Peter Nickel damals im Gespräch mit RTL klar.
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