Google Pixel 10a: Mittelklasse-Handy mit neuen Funktionen – alle Infos

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Google hat in seinem Handy Pixel 10a Details verbessert , die im Alltag zählen. Doch ausgerechnet bei wichtigen Bauteilen verzichtet der Hersteller auf ein Upgrade. Google hat das Pixel 10a vorgestellt. Das neue Smartphone der A-Serie kommt am 5. März in den Handel und kostet ab 549 Euro. Das Pixel 10a positioniert sich damit als günstigere Alternative zu den regulären Pixel-Modellen . Display, Design und Robustheit Beim Display setzt Google auf einen 6,3 Zoll großen Bildschirm, der mit bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit arbeitet. Das entspricht einer Steigerung von rund elf Prozent gegenüber dem Vorgängermodell Pixel 9a . Die höhere Helligkeit soll die Ablesbarkeit bei direktem Sonnenlicht verbessern. Google-Handys: Android kann bald Anrufe aufzeichnen – das sollten Sie wissen Wearable-Test: Pixel Watch 4 überzeugt mit Ausdauer und Tempo Eine deutlichere Verbesserung zeigt sich beim Displayschutz. Google verwendet erstmals Corning Gorilla Glass 7i in einem A-Serie-Smartphone. Das Schutzglas ist nach Herstellerangaben resistenter gegen Stürze und Kratzer als das im Vorgänger verwendete Gorilla Glass 3. Auch der Wasserschutz wurde aufgewertet: Das Pixel 10a erfüllt die IP68-Norm, während das Pixel 9a nach IP67 zertifiziert war. Das Design des Pixel 10a weicht vom Vorgängermodell ab. Die Kameraleiste ist vollständig in die Rückseite integriert, sodass das Smartphone komplett flach aufliegt. Die Displayränder hat Google schmaler und gleichmäßiger gestaltet. Das Gerät misst 153,9 × 73,0 × 9,0 Millimeter und wiegt 183 Gramm. Gleicher Akku, schnelleres Laden Beim Akku behält Google die Kapazität von 5.100 Milliamperestunden bei. Die Laufzeit soll bei über 30 Stunden liegen. Mit aktiviertem Batteriesparmodus verspricht Google bis zu 120 Stunden Betriebszeit – 20 Stunden mehr als beim Vorgänger. Diese Verbesserung gehe auf Software-Optimierungen zurück, heißt es. Das kabelgebundene Laden erfolgt mit bis zu 30 Watt, kabelloses Laden unterstützt das Gerät mit bis zu 10 Watt. Zum Vergleich: Das Pixel 9a lädt mit 23 oder 7,5 Watt. Kamera mit neuen KI-Funktionen Bei der Kamera-Hardware ändert sich wenig. Das Pixel 10a nutzt weiterhin eine 48-Megapixel-Hauptkamera und eine 13-Megapixel-Ultraweitwinkel-Kamera. Die Frontkamera löst ebenfalls mit 13 Megapixeln auf. Neu sind lediglich zwei Software-Funktionen, die Google erstmals in der A-Serie anbietet: Der "Kamera-Coach" gibt während der Aufnahme Tipps zu Belichtung, Bildausschnitt und Komposition. Die Funktion "Automatische Beste Aufnahme" wählt bei Gruppenfotos selbstständig die Bilder aus, auf denen alle Personen gut getroffen sind. Alter Prozessor, neue Sicherheitsfunktion Auch beim Prozessor verzichtet Google auf ein Upgrade für das Pixel 10a. Das Smartphone nutzt wie sein Vorgänger den Tensor-G4-Chip. Der Arbeitsspeicher bleibt mit acht Gigabyte ebenfalls unverändert. Google begründet diese Entscheidung damit, dass das Pixel 10a ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Preis bieten solle. Eine neue Sicherheitsfunktion ist der Notruf über Satellit, wenn kein Mobilfunknetz oder WLAN verfügbar ist. Die Funktion war bislang den teureren Pixel-Modellen vorbehalten. Der Dienst ist in den ersten zwei Jahren nach Aktivierung des Geräts kostenlos nutzbar. Google verspricht für das Pixel 10a sieben Jahre lang Betriebssystem-Updates, Sicherheitsaktualisierungen und neue Funktionen über sogenannte Pixel Drops . Das entspricht der Update-Politik, die Google auch für seine anderen aktuellen Smartphones anwendet. Das Pixel 10a ist ab dem 5. März erhältlich und kommt in vier Farben auf den Markt: Lavender, Berry, Fog und Obsidian. Google bietet das Smartphone in zwei Speichervarianten an. Die Version mit 128 Gigabyte kostet 549 Euro, für das Modell mit 256 Gigabyte verlangt der Hersteller 649 Euro. Fazit: Für wen lohnt sich das Pixel 10a? Das Pixel 10a richtet sich an Nutzer, die ein solides Smartphone mit guter Kamera zu einem vergleichsweise günstigen Preis suchen. Die Verbesserungen beim Display, beim Schutzglas und beim Laden dürften sich im Alltag bemerkbar machen. Auch die neuen KI-Funktionen der Kamera und Notruf über Satellit erweitern den Funktionsumfang. Wer auf mehr Rechenleistung Wert legt oder Funktionen wie magnetisches Laden vermisst, trifft mit einem der teureren Pixel-Modelle möglicherweise die bessere Wahl. Das Pixel 10a bleibt ein Mittelklasse-Smartphone, das auf ausgewählte Premium-Funktionen verzichtet, um den Einstiegspreis von 549 Euro zu halten. Interessant wird daher vor allem der Vergleich zum Vorgänger: Das Pixel 9a ist mittlerweile günstiger zu haben – teilweise für deutlich unter 400 Euro . Wer auf die neuen Funktionen wie Kamera-Coach und Notruf über Satellit verzichten kann und mit etwas weniger Display-Helligkeit sowie dem älteren Displayschutz auskommt, findet im Vorgängermodell eine preiswerte Alternative mit nahezu identischer Leistung.
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