WM 2022 in Katar: DFB-Duo Antonio Rüdiger und Thomas Müller absolvieren Extraschicht

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Die Weltmeisterschaft startet in wenigen Tagen. Alle Infos rund um das Turnier lesen Sie hier im Newsblog.Freitag, 18. NovemberOne-Love-Binde: Auch der DFB würde Strafe akzeptierenDer Deutsche Fußball-Bund (DFB) will sich von einer möglichen Sanktion durch den Weltverband Fifa für das Tragen der One-Love-Armbinde nicht abschrecken lassen. "Ich bin durchaus bereit, eine Geldstrafe in Kauf zu nehmen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf kurz vor dem WM-Beginn am Freitag: "Das ist keine politische Äußerung, sondern eine Statement für die Menschenrechte."Neuendorf schwenkt damit auf die Linie der Engländer ein, die ebenfalls einer Geldstrafe trotzen wollen. Neben Manuel Neuer und Harry Kane wollen auch weitere Spielführer (Niederlande, Belgien, Schweiz, Wales, Dänemark) die Binde tragen. Frankreichs Hugo Lloris hat dagegen einen Rückzieher gemacht.Die Binde mit dem Herz in bunten Farben und der Aufschrift "One Love" gilt als Kompromiss, um die Situation in Katar nicht noch weiter anzuheizen. Zahlreiche Kritiker hatten sich die Regenbogenbinde gewünscht.DFB-Duo mit ExtraschichtHansi Flick hat der deutschen Nationalmannschaft für den Freitag frei gegeben. Das gilt jedoch nicht für zwei Spieler, die zuletzt angeschlagen waren: Thomas Müller und Antonio Rüdiger absolvierten eine Extraschicht. Mit Athletiktrainer Nicklas Dietrich haben die beiden potenziellen Stammspieler eine individuelle Übungseinheit gemacht. Beide machten dabei einen guten Eindruck.Die beiden Spieler fehlten zuletzt am Mittwoch auch beim Länderspiel im Oman (1:0). Es sieht aber danach aus, als wenn beide zum Auftaktspiel gegen Japan (Mittwoch, 14 Uhr im Liveticker auf t-online) fit werden. Auch die Ersatztorhüter Marc-Andre ter Stegen und Kevin Trapp waren auf dem Platz. ter Stegen war wegen eines Magen-Darm-Infekts nicht im Oman dabei – und ist direkt nach Katar geflogen.England nimmt Strafe für Kapitänsbinde in KaufDie englische Nationalmannschaft nimmt in Kauf, möglicherweise für die mehrfarbige One-Love-Kapitänsbinde bei der WM in Katar bestraft zu werden. Dies sagte Verbandsboss Mark Bullingham in einem Interview "Sky News". Man habe bislang keine Antwort auf die offizielle Ankündigung erhalten, sagte Bullingham mit Blick auf die Organisatoren. "Ich denke, es besteht die Möglichkeit, dass wir dafür bestraft werden. Und wenn das passiert, werden wir diese Strafe bezahlen."Für ihn sei es "sehr wichtig, unsere Werte zu zeigen. Und das ist es, was wir tun werden." Neben England mit Kapitän Harry Kane planen auch weitere Nationen – darunter Deutschland mit Spielführer Manuel Neuer – den Einsatz der bunten Kapitänsbinde als Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit (mehr dazu lesen Sie hier). Im Rahmen der Vorstellung der Kapitänsbinde, gab es auch unter deutschen Fans einen großen Aufschrei aufgrund der Farben. Was diese bedeuten, lesen Sie hier."Angst ist weg": Gladbachs Itakura bereit für Deutschland-SpielJapans Defensiv-Allrounder Ko Itakura fühlt sich nach seiner Knieverletzung rechtzeitig vor dem Start der Fußball-WM bereit. Der 25 Jahre alte Profi von Borussia Mönchengladbach betonte, er habe nach dem Innenbandanriss etwas Angst um den WM-Start und seine Stabilität gehabt. "Aber die Angst ist weg", sagte Itakura japanischen Medien nach dem 1:2 des deutschen Gruppengegners im Testspiel gegen Kanada. Itakura hatte am Donnerstag in Dubai von Anfang an gespielt und war erst nach mehr als einer Stunde ausgewechselt worden. Bei Gladbach reichte es zuletzt nach zwei Monaten Pause nur für einen Kurzeinsatz in den Schlussminuten.Für das WM-Auftaktspiel gegen Deutschland am Mittwoch (14.00 Uhr im Liveticker auf t-online) dürfte Itakura erneut eine Option für die Startelf sein. Der Bundesliga-Legionär fühlt sich sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld wohl. Da es bei Japan bei mehreren Schlüsselspielern wie Hidemasa Morita oder Stuttgarts Wataru Endo noch gesundheitliche Fragezeichen gibt, ist Itakuras rechtzeitige Genesung für Nationaltrainer Hajime Moriyasu besonders wertvoll.Merz: WM "keine politische Demonstrationsveranstaltung"Friedrich Merz rät den deutschen Fußballfans, sich bei der WM in Katar an die Gesetze des Emirats zu halten. "Die WM ist ein Sportereignis und keine politische Demonstrationsveranstaltung. Letztendlich sind die Fans zu Gast in Katar, und da muss das Recht des Gastgeberlandes eingehalten werden", sagte der CDU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe.Das Emirat steht vor der an diesem Sonntag beginnenden Weltmeisterschaft (bis 18. Dezember) wegen seiner umstrittenen Menschenrechtslage in der Kritik. So steht zum Beispiel in Katar Homosexualität unter Strafe. Darauf angesprochen sagte Merz: "Es geht hier um Fußball und um die Bewegungsfreiheit und Sicherheit aller Fans. Wir sollten die WM bei dem belassen, was sie ist: ein sportliches Großereignis in einem Land, das zu Recht in Teilen kritisch gesehen wird. Katar kann zeigen, dass es ein guter Gastgeber ist."Lahm: Halbfinale muss für DFB das Ziel seinFür Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm gehört Deutschland bei der WM zwar nicht zu den Topfavoriten, dennoch müsse das Halbfinale das Ziel sein. "Zu den ersten drei, vier Nationen zählen wir momentan sicher nicht – einfach aufgrund der vergangenen beiden Endrunden. Ziel muss es sein, unter die letzten Vier zu kommen", sagte der 39-Jährige dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.Lahm setzt dabei vor allem auf den Teamgeist. "Ich finde es wichtig, dass wieder eine Identität stattfindet. Aber das passiert häufig erst während eines Turniers", sagte der langjährige Bayern-Profi: "Die letzten Auftritte bei großen Turnieren waren enttäuschend – umso mehr gilt es nun, eine neue Geschichte zu schreiben, das Vertrauen zurückzugewinnen. Die Diskussion über 'Die Mannschaft' ist ja auch deshalb entstanden, weil nicht mehr drin war, was draufstand."Als Turnierdirektor der EM 2024 könne er sich derweil von der WM nichts abschauen, sagte Lahm. "Über das Thema Nachhaltigkeit zum Beispiel brauche ich nicht zu sprechen, wenn ich acht Stadien in einer Stadt errichte, in einem Land, das keinerlei Fußball- oder Fankultur hat. Dazu die nach wie vor problematische Menschenrechtssituation. Was wir mit Blick auf 2024 zu tun haben, hat mit alldem nichts zu tun", sagte er.Personalsorgen bei ArgentinienMitfavorit Argentinien plagen kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft große Personalprobleme in der Offensive. Wie der argentinische Verband AFA am Donnerstag bekannt gab, mussten die beiden Stürmer Nicolas Gonzalez und Joaquin Correa noch vor dem ersten Spiel verletzungsbedingt abreisen.Der ehemalige Stuttgarter Gonzalez zog sich im Training eine Muskelverletzung zu, als Ersatzmann wird Angel Correa von Atletico Madrid nachnominiert. Die Verletzung von Joaquin Correa bezeichnete der Verband nicht näher, für ihn rückt Thiago Almada von Atlanta United aus der Major League Soccer (MLS) in den Kader.Bei der Jagd auf den dritten Weltmeistertitel trifft die Mannschaft um Altstar Lionel Messi in Katar zunächst am Dienstag auf Saudi-Arabien (11.00 Uhr im Liveticker auf t-online). Danach geht es in der Gruppe C gegen Mexiko (26. November) und Polen (30. November).Königsfamilie in Katar will wohl den kompletten Bierverkauf stoppenDie WM 2022 steht kurz bevor. In nur zwei Tagen wird das Turnier in Katar starten. Doch nun berichtet die englische Zeitung "Daily Maily", dass die Königsfamilie des Wüstenstaates die bereits umstrittene Alkoholregel in den Fußballstadien verschärfen möchte.Der letzte Stand, auf den sich Katar mit der Fifa geeinigt hatte, war, dass vor und nach den Spielen Bier in Alkoholzonen gekauft werden darf. Doch daran soll sich etwas ändern. Was genau, können Sie hier nachlesen.Donnerstag, 17. NovemberBundeswirtschaftsminister Habeck: Katar-WM "bekloppte Idee"Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat Kritik an der bevorstehenden WM in Katar geäußert. "Die Idee, die Fußball-Weltmeisterschaft bei wie viel Grad in Katar abzuhalten, ist einfach eine bekloppte Idee schon immer gewesen und kann eigentlich nicht anders als durch Korruption erklärt werden", sagte Habeck am Donnerstag auf einem Handelskongress in Berlin.Habeck antwortete auf die Frage, ob er sich die WM anschaue, er habe noch nie so wenig Lust gehabt zu gucken. Er wolle nicht ausschließen, dass es irgendwie dann doch noch ein Interesse daran gebe. Im Moment sei dies aber nicht so ausgeprägt.Niederlande lädt Wanderarbeiter zum Training einDie niederländische Nationalmannschaft hat Wanderarbeiter aus Katar zu ihrer Trainingseinheit eingeladen, um über ihre Situation im WM-Gastgeberland zu diskutieren. "Wir hatten heute besondere Gäste bei uns", twitterte der offizielle Account der "Elftal", versehen mit einem orangenen Herz.Nach dem verbalen Austausch mit dem Team um Kapitän und Liverpool-Star Virgil van Dijk, durften die Arbeiter auch noch in einem zwanglosen Kick ihr Können gegen die Spieler von Bondscoach Louis van Gaal zeigen.Teamcamp der USA: Regenbogenfarben im LogoDie US-amerikanische Nationalmannschaft will bei der WM in Katar ein Zeichen für Vielfalt setzen. Im Trainingscamp in Doha sind im Teamlogo Regenbogenfarben zu sehen.Die Aktion ist Teil der "Be The Change"-Initiative, mit der das Team für Maßnahmen zur sozialen Gerechtigkeit und das Miteinander werben will. Auf der Weltbühne und an einem Ort wie Katar sei es wichtig, das Bewusstsein für solche Themen zu schärfen, sagte Nationaltrainer Gregg Berhalter.Der Regenbogen gilt als Symbol der Freiheit für die LGBTIQ*-Gemeinschaft. Die englische Abkürzung steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen, intergeschlechtliche sowie queere Menschen, das Sternchen ist Platzhalter für weitere Identitäten und Geschlechter. Homosexualität ist im Emirat per Gesetz verboten.Die USA spielen bei der WM in Gruppe B gegen England, den Iran und Wales. Bei den Amerikanern stehen unter anderem BVB-Profi Giovanni Reyna und der Gladbacher Joe Scally im Kader. Auch der Ex-Dortmunder Christian Pulisic (FC Chelsea) gehört dem Team an.Hoeneß verteidigt Katar-WM: "Ein wunderschönes Fußballereignis"Uli Hoeneß empfindet die Diskussionen in Deutschland über die Weltmeisterschaft in Katar als heftiger als in anderen Ländern. "Wir Deutschen sind die größten Verächter dieser WM. Aber es geht hier um ein wunderschönes Fußball-Ereignis. Natürlich gibt es dort Probleme, die werden von unseren Spielern auch angesprochen", sagte Hoeneß laut dem Bayerischen Rundfunk bei einer Podiumsveranstaltung am Mittwochabend in München.Natürlich könnten sich die Fußballer und Funktionäre nicht von den politischen Ereignissen abkoppeln, "aber so wie das die letzten Wochen bei uns diskutiert wurde, ist das nicht in Ordnung. Es geht um Fußball", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern.Hier fährt die DFB-Elf beim WM-Quartier vorDie deutsche Nationalmannschaft ist am Morgen in Katar gelandet und nun auch in der WM-Unterkunft angekommen. Im "Zulal Wellness Resort" wird sich die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick auf das erste WM-Spiel am kommenden Mittwoch (14 Uhr) gegen Japan vorbereiten. Das Quartier befindet sich etwa eineinhalb Stunden entfernt von der Hauptstadt Doha in der Stadt Al Ruwais. Diese befindet sich im Norden des Landes.Das Quartier biete "in der intensiven WM-Zeit immer wieder die Möglichkeit, abseits des Trubels von den Spielen abzuschalten", sagte DFB-Geschäftsführer Oliver Bierhoff: "Wir wollen dort einen Spirit entwickeln, der uns durch das Turnier tragen soll – und das so lange wie möglich.""Kennen diese Hitze nicht": Wales verschiebt TrainingWales hat schon vor WM-Turnierbeginn auf die große Hitze in Katar reagiert. Statt um 13.30 Uhr Ortszeit und damit in der Mittagshitze zu trainieren, sollen Gareth Bale und Co. nun um 16 Uhr am Nachmittag ihre Einheiten absolvieren. "Hoffentlich wird es dann etwas kühler. Wir schwitzen ja schon, wenn wir nur um das Hotel herumgehen", sagte Offensivspieler Mark Harris. Spätestens im zweiten Gruppenspiel gegen Iran, das um 13 Uhr Ortszeit angepfiffen wird, wird der EM-Halbfinalist von 2016 der Mittagshitze nicht mehr entkommen."Wir kennen diese Hitze nicht", fügte Harris an. Er sei sich nicht sicher, ob es während der Spiele Trinkpausen geben werde. "Das würde helfen", stellte der Stürmer klar.Frankreichs Präsident Macron verteidigt Katar-ReiseFrankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich gegen Kritik an seinem möglichen Besuch der Weltmeisterschaft in Katar verteidigt, wenn die französische Mannschaft ins Halbfinale oder Endspiel gelangt. "Ich glaube, man muss den Sport nicht politisieren", sagte Macron am Donnerstag während einer Asienreise in Bangkok."Diese Fragen muss man sich stellen, wenn man die Wettkämpfe vergibt", erklärte Macron mit Blick auf Klima- oder Menschenrechtsfragen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. "Man sollte sie sich nicht jedes Mal stellen, wenn das Ereignis da ist, sondern in dem Moment, in dem man es vergibt."Die WM in dem Emirat steht wegen Menschenrechtsverstößen und des Umgangs mit Arbeiterinnen und Arbeitern aus anderen Ländern schon lange in der Kritik. Der Élyséepalast hatte kürzlich erklärt, Macron werde nach Katar reisen, wenn die Équipe Tricolore es ins Halbfinale oder Finale schafft. Frankreich tritt in Katar als Titelverteidiger an.England lädt Gastarbeiter ins Trainingscamp einDie englische Nationalmannschaft lädt wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in Katar Gastarbeiter zu sich ins Trainingscamp ein. Dies teilten die "Three Lions" mit. Bei dem Besuch der Arbeiter an diesem Donnerstag will der Verband Möglichkeiten für Fotos und Videos anbieten. Das Emirat steht für seinen Umgang mit Menschenrechtsfragen und die Behandlung von Gastarbeitern schwer in der Kritik. Das Team um Kapitän Harry Kane gilt als politisch engagiert. Kane wird in Katar wie Deutschlands Spielführer Manuel Neuer die Kapitänsbinde mit dem Schriftzug "One Love" tragen.Nationaltrainer Gareth Southgate hält es zudem für möglich, dass seine Spieler vor Anpfiff der WM-Partien auf dem Rasen knien werden, um damit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. "Diese Diskussion werden wir im Camp führen. Ich unterstütze alles, was sie wollen. Ich habe einen Standpunkt, aber ich will sie nicht zu sehr beeinflussen. Es ist wichtig, dass sie eine eigene Stimme haben", sagte der 52 Jahre alte Southgate bei der Nominierung vor einer Woche. England trifft in der WM-Gruppe B auf Iran, die USA und Wales.Japan bangt vor Deutschland-Spiel um ein TrioDeutschlands Auftaktgegner Japan hat vor Beginn der WM in Katar noch Personalsorgen. Die Mittelfeldspieler Wataru Endo und Hidemasa Morita befinden sich knapp eine Woche vor dem Auftaktspiel gegen die DFB-Elf am Mittwoch (14.00 Uhr im Liveticker auf t-online) noch auf dem Weg der Besserung, wie der japanische Verband mitteilte.Endo hatte eine Gehirnerschütterung erlitten, Morita hat muskuläre Probleme. Stürmer Kaoru Mitoma reiste später ins Trainingscamp an, nachdem er zuletzt krank gewesen war. Trainer Hajime Moriyasu kündigte deshalb auch an, im letzten Testspiel an diesem Donnerstag gegen Kanada die Kräfte zu dosieren.DFB-Elf in Katar angekommenDie deutsche Nationalmannschaft ist sechs Tage vor ihrem Auftaktspiel im WM-Gastgeberland Katar angekommen. Nach dem rund 70-minütigen Flug von Maskat im Oman nach Doha ging es für den Tross um Bundestrainer Hansi Flick weiter ins etwa eineinhalb Stunden entfernte Al Ruwais. In dem Städtchen im äußersten Norden des Landes bezog sie ihr Teamquartier Zulal Wellness Resort.Umgeben von Wüste und einem Strand am Persischen Golf finden die Stars dort ein wahres Refugium der Ruhe vor – ein krasser Kontrast zum Lärm der Großstadt Doha, wo die meisten anderen Teams logieren. Trainieren wird die Nationalelf im Stadion des Erstligisten Al Shamal SC, das von einer roten Burgmauer umgeben ist und zwölf Fahrminuten entfernt liegt.Köln-Trainer Baumgart übt starke Kritik an WMSteffen Baumgart hat vor der WM in Katar erneut grundsätzliche Kritik am Profifußball und an der WM geübt.Ihn störe vieles, sagte der Bundesliga-Trainer des 1. FC Köln in einem "Bild"-Interview: "Nicht nur, dass wir den Spielern Strapazen zumuten, die nicht mehr gesund sind, weil die Show offensichtlich wichtiger ist als der Sport."Der 50-Jährige bemängelte, dass es immer mehr Spiele gebe, "immer mehr Wettbewerbe", und "jetzt diese künstlich herbeigeführte Pause, um so ein Turnier zu veranstalten". Gedanklich sei er "ganz weit weg von dieser WM und damit nicht der einzige in Deutschland". Er wisse nicht einmal, wann die Spiele der DFB-Elf stattfinden würden: "Wann spielt eigentlich Deutschland?", fragt der Bundesliga-Coach im Interview.DFB-Gegner Costa Rica sagt letzten Test abWegen Komplikationen bei der Einreise in den Irak hat Deutschlands Gruppengegner Costa Rica sein letztes Testspiel vor der WM abgesagt. Das teilte der Fußballverband des Landes am Donnerstag nach Angaben des US-Senders ESPN mit. Die für den Abend geplante Partie gegen den Irak finde nicht statt, weil eine getroffene Absprache nicht eingehalten worden sei.Demnach hatte Costa Rica darum gebeten, die Pässe bei der Einreise nicht zu stempeln. Die Grenzbeamten wollten sich daran offenbar nicht halten, das Team um Torwart Keylor Navas kehrte daher zurück in sein Trainingslager in Kuwait.Costa Rica will den Angaben zufolge am Freitag nach Katar reisen. Das erste Gruppenspiel findet am 23. November gegen Spanien statt. Costa Rica ist in Gruppe E am 1. Dezember der letzte Vorrundengegner für die deutsche Nationalmannschaft.Mittwoch, 16. NovemberHansi Flick: Frühe Auswechslung von Klostermann war geplantDie unerwartet frühe Auswechslung von Außenverteidiger Lukas Klostermann beim einzigen WM-Test im Oman ist laut Bundestrainer Hansi Flick vorab besprochen gewesen. "Genau so war es geplant, auch die Auswechslung von Lukas Klostermann nach 30 Minuten", sagte Flick am Mittwoch nach dem zähen 1:0 (0:0) des deutschen Teams dem TV-Sender RTL. Der Leipziger Klostermann war trotz monatelanger Verletzungspause für die WM nominiert worden und durfte im Oman von Beginn an spielen.Nach einer guten halben Stunde kam für den 26-Jährigen dann bereits Abwehrspieler Armel Bella-Kotchap in die Partie. Klostermann hatte sich nach dem ersten Bundesliga-Spieltag einen Riss des Syndesmosebandes zugezogen und war bis kurz vor der WM ausgefallen. RB-Trainer Marco Rose hatte zuletzt gesagt, der Leipziger werde ein "spezielles Programm" in der WM-Vorbereitung beim Nationalteam brauchen.Ter Stegen stößt in Katar zum DFB-TeamHansi Flick kann die Vorbereitung auf das WM-Auftaktspiel gegen Japan mit allen drei Torhütern fortsetzen. Marc-André ter Stegen wird in Katar zur Nationalmannschaft stoßen, die am Donnerstag ins Turniergastgeberland reist, wie der Bundestrainer am Mittwochabend nach dem 1:0 im letzten Testspiel im Oman sagte. Ter Stegen hatte am Montag wegen Magen-Darm-Problemen nicht mit der DFB-Auswahl von Frankfurt aus nach Maskat fliegen können.Bei seiner zweiten WM-Teilnahme ist der Schlussmann vom FC Barcelona wie schon 2018 der erste Stellvertreter von Manuel Neuer. Als dritter Torhüter ist Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt in Katar mit dabei.Cristiano Ronaldo fehlt im Portugal-TrainingSuperstar Cristiano Ronaldo wird am Mittwochabend wegen einer Magenverstimmung beim Training der portugiesischen Nationalmannschaft in Katar fehlen. Ob der 37 Jahre alte Stürmer von Manchester United bei der Generalprobe am Donnerstag gegen Nigeria auflaufen kann, steht noch nicht fest.Portugal startet am 24. November gegen Ghana in die WM. In der Gruppe H werden Ronaldo und Co. zudem von Südkorea und Uruguay gefordert.Frankreich-Kapitän verweigert Toleranz-StatementBereits im September hat die Uefa eine Aktion gestartet, um gegen sämtliche Formen der Diskriminierung aufmerksam zu machen. Der europäische Fußballverband hat die "One-Love"-Binde ins Leben gerufen und die Mannschaftskapitäne dazu aufgerufen, die Kapitänsbinde in den Spielen zu tragen.Der Kapitän der französischen Nationalmannschaft wird allerdings nicht mit der Binde auflaufen. "Wenn wir in Frankreich Ausländer willkommen heißen, wollen wir oft, dass sie sich an unsere Regeln halten und unsere Kultur respektieren – und ich werde dasselbe tun, wenn ich nach Katar gehe. Ob ich mit ihren Ideen einverstanden bin oder nicht, dem muss ich Respekt entgegenbringen", sagte Hugo Lloris auf der letzten Pressekonferenz vor dem Abflug nach Katar. Die deutsche Nationalmannschaft um Kapitän Manuel Neuer hingegen wird die Binde bei den Spielen im Wüstenstaat tragen.Werder Bremen spricht sich gegen WM-Boykott ausBundesligist Werder Bremen hat sich gegen einen Boykott der Berichterstattung über die Fußball-WM in Katar positioniert. "Es gilt, die schwerwiegenden Missstände vor Ort aufzuzeigen und sich nicht hinter einem vermeintlich unbeteiligten Schweigen zu verstecken", erklärte der Verein am Mittwoch in einem Statement.Man wolle neben der Ergebnisberichterstattung über die Spiele der Bremer WM-Fahrer Niclas Füllkrug und Milos Veljkovic (Serbien) "bewusst auch kritische Stimmen in Interviews, Posts und Geschichten auf unseren offiziellen Kanälen zu Wort kommen lassen". Werder will damit Themen wie Geschlechtergleichstellung, Diskriminierung der LGBTQ-Community oder ökologische Nachhaltigkeit im Fußball in den Fokus rücken.So startet die DFB-Elf gegen den OmanIm letzten Testspiel vor der WM gegen den Oman setzt Bundestrainer Hansi Flick bei seiner Startelf auf eine Mischung aus gesetzten Spielern und jenen, die sich noch beweisen müssen. So wird BVB-Star Youssoufa Moukoko in der Startaufstellung stehen. Die ganze Startelf finden Sie hier.Söder: WM hätte nicht nach Katar vergeben werden dürfenDer bekennende Fußballfan und CSU-Chef Markus Söder blickt mit gemischten Gefühlen auf die bevorstehende Weltmeisterschaft. "Natürlich bin ich besorgt und empört wegen der kritischen Menschenrechtslage in Katar – der offenen Homophobie, die erst jüngst der WM-Botschafter ganz offen äußerte", sagte Bayerns Ministerpräsident der Zeitschrift "Bunte". "Seien wir ehrlich: Die WM hätte nie dorthin vergeben werden dürfen."Außerdem gehöre die Fußball-Weltmeisterschaft für ihn nicht in den Winter, als Fußballfan freue er sich aber trotzdem auf die Duelle. "Von einem Boykott halte ich wenig, das würde nur unsere Spieler und die Mannschaft treffen, die für die Fehler der FIFA nichts können", sagte Söder, der sich bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr auch dafür eingesetzt hatte, dass das Münchner Stadion in Regenbogenfarben erleuchtet wurde. In Bayern lebe man auch nach dem Motto "lieben und lieben lassen". "Es wäre doch gut, wenn unsere Spieler und der DFB in Katar Ähnliches zeigen."Bundesliga-Klub positioniert sich deutlich gegen WMBundesligist Schalke 04 wird auf seinen vereinseigenen Kanälen nur äußerst rudimentär über die WM in Katar berichten. Das teilt der Klub in einem Statement zum Turnier mit. "Dass gesellschaftliche Standards, insbesondere im Bereich Menschenrechte, keine Rolle im Bewerbungsprozess spielten, ist für den Fußball, der eigentlich Völker und Gesellschaften miteinander verbinden soll, bitter und unverständlich", heißt es in der Erklärung.Ganz auf die Berichterstattung verzichten wird das Tabellen-Schlusslicht aber nicht. Mit Maya Yoshida (Japan) wird ein Schalke-Spieler an der WM teilnehmen. Über seine Leistungen werde "kurz und nachrichtlich" berichtet.Die WM-Pause wird der Verein statt ausgewogener WM-Berichterstattung für andere Zwecke nutzen. In der Mitteilung schreiben die Königsblauen: "Wir werden über die Arbeit des Klubs im Bereich Erinnerungskultur berichten, uns am Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen beteiligen, das Thema Nachhaltigkeit ins Zentrum rücken, im Rahmen des ersten Mitgliederkongress Partitipation im eingetragenen Verein besprechen und bearbeiten, der Knappenschmiede und den Fußball der Frauen (...) mehr Platz einräumen, über unsere Sportabteilungen berichten und den Kinderschutz in den Fokus stellen."Diese Themen hält der Klub für "unterstützens- und berichtenswerter als die Weltmeisterschaft".Dänischer Journalist in Katar bedrohtDer dänische Journalist Rasmus Tantholdt wurde während einer Livesendung in Doha von katarischem Sicherheitspersonal bedroht. Die Katarer drohten ihm, die Kamera kaputtzuschlagen, sollte er nicht aufhören zu filmen. Mehr dazu lesen Sie hier.Frankfurts Kolo Muani ersetzt den verletzten NkunkuNach dem verletzungsbedingten Aus von RB Leipzigs Stürmer Christopher Nkunku für die Weltmeisterschaft wird ein anderer Bundesliga-Spieler für Frankreichs Nationalmannschaft nachnominiert. Frankreichs Fußballverband FFF bestätigte, dass Frankfurts Randal Kolo Muani in den Kader der "Equipe Tricolore" nachrückt.Der 23-Jährige ist im Sommer vom französischen Klub FC Nantes an den Main gewechselt. Dort sorgt er seitdem Furore, ist ein wichtiger Stammspieler in der Offensive – und hat bereits 19 Torbeteiligungen (8 Tore, 11 Vorlagen) vorzuweisen.Iraner dürfen bei der WM protestierenDie Spieler der iranischen Nationalmannschaft dürfen bei der WM in Katar Gesten des Protests zeigen. "Jeder hat das Recht, sich auszudrücken", sagte Nationaltrainer Carlos Queiroz auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Seine Spieler müssten dabei aber die Regeln des Turniers beachten. Damit bezog sich der Portugiese auf die Proteste gegen das Mullah-Regime, die seit September im Land vor allem von Frauen angeführt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.Dienstag, 15. NovemberSchock für Frankreich: Leipzig-Star Nkunku fällt ausFrankreichs Nationalspieler Christopher Nkunku von RB Leipzig fällt für die WM aus. Das bestätigte der französische Fußballverband am späten Dienstagabend. Nkunku hatte sich im Training der Nationalmannschaft verletzt und die Einheit abgebrochen. Der Mitteilung zufolge haben Röntgenuntersuchungen eine Verstauchung im n Knie ergeben. "Ein medizinisches Dossier wurde an die Fifa geschickt, was die Voraussetzung für den Ersatz eines verletzten Spielers ist, der seit der Einreichung der Liste am Montag um 19 Uhr im Kader ist", erläutert der Verband das weitere Vorgehen. Ein Ersatz für Nkunku werde bekannt gegeben, sobald die medizinische Akte von der Fifa bestätigt worden sei.Ein Video der französischen Plattform "RMC Sport" hatte gezeigt, wie Nkunku während des Trainings im Zweikampf um den Ball mit Eduardo Camavinga zusammenprallt. Dabei ging er zu Boden, hielt sich das Bein und bedeutete mit einem Handschütteln Schmerzen zu haben. Sofort versammelten sich seine Mitspieler um den Stürmer. Zwar konnte Nkunku danach aus eigener Kraft aufstehen, doch humpelte er begleitet von einigen Trainern vom Feld. Auch Nationaltrainer Didier Deschamps erkundigte sich dabei nach dem Wohlbefinden des Spielers. Nun muss er den Ausfall seines Schützlings hinnehmen.Senegal rechnet nicht mit Mané für erste WM-SpieleDer senegalesische Fußballverband rechnet offenbar nicht mit einem Einsatz von Bayern-Star Sadio Mané in den ersten Spielen der Weltmeisterschaft. Der Vizepräsident des Verbandes, Abdoulaye Sow, sagte: "Wir müssen uns darauf verlassen, die ersten Spiele ohne Sadio zu spielen und ohne Sadio zu gewinnen." Mehr dazu lesen Sie hier.Gnabry: WM-Titel wäre "ein Kindheitstraum"Nationalspieler Serge Gnabry von Rekordmeister Bayern München glaubt bei der WM in Katar an den ganz großen Coup. "Mit Deutschland die WM zu gewinnen, ist ein Kindheitstraum. Es ist, glaube ich, ein Gefühl, was wir nicht beschreiben können. Deswegen: Das ist das Ziel. Und das wäre schon einfach geil", sagte der 27-Jährige bei RTL/ntv.Es sei ein Traum, bei dem man hoffe, "dass er in Erfüllung geht. Ich glaube, für einen Fußballspieler gibt es wenig Schöneres", so Gnabry. Auf dem Weg dorthin gelte es bei der schwer in der Kritik stehenden WM im Wüstenstaat "eine gewisse Balance zu finden und uns auf das Sportliche zu konzentrieren", ergänzte sein Bayern-Teamkollege Joshua Kimmich."Wir haben die Möglichkeit, hier eine WM zu spielen. Für manche die erste. Dementsprechend glaube ich schon, dass wir uns auf das Sportliche fokussieren sollten. Natürlich werden wir auch hier mit offenen Augen durch das Land gehen." Kimmichs glaubt, "wenn wir hier das Turnier spielen, dass wir wahrscheinlich nicht viel von den Missständen sehen oder erleben werden."Trotzdem sei es die Pflicht des DFB-Teams "immer wieder darauf hinzuweisen", auch wenn der Fehler der Vergabe bereits vor zwölf Jahren passiert sei. "Jetzt darüber zu diskutieren ist angebracht, aber schwierig. Wir werden es jetzt nicht mehr ändern. Aber wenn eben der FIFA die Kriterien wichtig sind, dann sollte man bei der Vergabe darauf achten", meinte Kimmich.Frankreich fördert Einsatz für Menschenrechte finanziellDie französische Nationalmannschaft will bei der WM in Katar den Einsatz von Nichtregierungsorganisationen (NGO) für Menschenrechte finanziell unterstützen. Das hat die Mannschaft in einem offenen Brief am Dienstag angekündigt. "Vor dem unruhigen Hintergrund dieser Weltmeisterschaft möchten wir mit diesem kollektiven Brief unsere Verbundenheit mit der Achtung der Menschenrechte und unsere Ablehnung jeglicher Form von Diskriminierung in Erinnerung rufen", heißt es in dem Schreiben. Man habe die Warnungen der NGOs und Verbände gehört und sei sensibilisiert."Nach gemeinsamen Überlegungen haben wir beschlossen, NGOs zu unterstützen, die sich für den Schutz der Menschenrechte einsetzen, und zwar über den Stiftungsfonds Generation 2018, an dem alle Spieler der Auswahl 2022 und die Mitglieder des Teams beteiligt sind", lautete es weiter. "Wir reisen nach Katar, um Fußball zu spielen und unserem Publikum in Frankreich und allen, die das Spiel lieben, Freude zu bereiten", so das Schreiben. "Wir sind uns auch bewusst, dass der Fußball eine Verantwortung trägt, um sicherzustellen, dass die Menschenrechte wie auch unsere Umwelt respektiert werden, und dass jeder von uns seinen Teil dazu beitragen muss."Der Brief folgte einen Tag nachdem der Präsident des französischen Fußballverbandes (FFF), Noël Le Graët, gesagt hatte, dass er es nicht gut fände, wenn der Mannschaftskapitän in Katar ein Armband in Regenbogenfarben trage, wie der Sender RMC Sport berichtete.Letzter WM-Test ohne Müller und RüdigerDie angeschlagenen Thomas Müller und Antonio Rüdiger verpassen die WM-Generalprobe der Nationalmannschaft im Oman. Bundestrainer Hansi Flick schloss einen Einsatz des Duos am Mittwoch (18.00 Uhr im Liveticker bei t-online) im Sultan-Kabus-Stadion von Maskat aus. "Wir sehen von Tag zu Tag. Wir gehen davon aus, dass sie am Match-Day minus vier mit der Mannschaft trainieren", sagte Flick am Dienstagabend nach dem Abschlusstraining der DFB-Elf, das die Stammkräfte nicht bestreiten konnten.Am Samstag sollen Müller und Rüdiger also wieder mit dem Team üben können. Am folgenden Mittwoch spielt die DFB-Auswahl ihr erstes Gruppenspiel in Katar gegen Japan. Müller und Rüdiger hatten wegen muskulärer Probleme und Hüftbeschwerden zuletzt auch beim FC Bayern und Real Madrid nicht gespielt.Ob Mario Götze schon im Oman nach fünf Jahren Pause wieder für Deutschland spielen wird, ließ Flick noch offen. Der Bundestrainer verwies auf die vielen Einsätze des 30-Jährigen für Eintracht Frankfurt. Auch Götze hatte zur Belastungssteuerung am Dienstag nicht mit der Mannschaft trainiert.Bier-Brauerei macht sich über Fifa und Katar lustigDie schottische Bier-Brauerei "Brewdog" hat mit einem neuen Werbeslogan gegen die Fifa und WM-Gastgeber Katar ausgeteilt. Auf Plakaten wirbt die Brauerei mit dem Slogan "Erst Russland, dann Katar, wir können Nordkorea kaum erwarten". Dazu nennen sie sich einen "stolzen Anti-Sponsor der Weltmeisterschaft". Auf ihren Plakaten setzen sie dabei ein F und ein Sternchen zwischen die englischen Wörter für Weltmeisterschaft "World Cup". Damit spielen sie auf den englischen Ausdruck "Fuck up" (zu Deutsch: Scheiße bauen) an.Auch in Deutschland wirbt das Unternehmen. Hierzulande ist der Spruch "Mailand oder Madrid, Hauptsache nicht Katar" auf den Plakaten zu lesen. Eine Hommage an Andi Möllers angeblichen Kult-Fauxpas. Dazu schreibt die Brauerei: "Wir lieben Fußball, Bier und Menschenrechte".Im Internet heimste die Kampagne viel Lob von Fans ein. Doch dabei blieb es nicht. Schnell kamen auch Vorwürfe der Doppelmoral auf. Neben der Bier-Brauerei betreibt das Unternehmen nämlich auch Bars, in denen es sein Gebräu verkauft. Genau in diesen Bars werden die Spiele der Weltmeisterschaft jedoch gezeigt und nicht boykottiert. Zudem hat die Brauerei wohl über einen Drittanbieter einen Vertrag mit Katar geschlossen, durch den sie ihr Bier während des Turniers in Hotels und Bars des Landes verkaufen dürfen. "Brewdog Deutschland" verbreitete deshalb bereits ein Statement in den sozialen Medien. Darin begründen sie das Zeigen der Spiele damit, dass der Fußball die Menschen zusammenbringe und mehr das "wie & wo" des Turniers das Problem sei. Für sie sei klar: "Es wird nicht eine Person mehr oder weniger die Spiele schauen, weil wir sie in unseren Bars zeigen. Wer die WM schauen möchte, tut es auch." Zudem betonen sie, dass die Einnahmen aus den Verkäufen der beliebtesten Sorten an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet würden. Das Unternehmen glaube daran, durch die Auseinandersetzung mit dem Thema einen Unterschied machen zu können.Deutschlands Stürmer Moukoko ist jüngster Spieler der WMEine Bestmarke hat die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Katar jetzt schon sicher: Der Dortmunder Youssoufa Moukoko ist mit derzeit noch 17 Jahren der jüngste Spieler des Turniers. Der Jungstar wird am 20. November, dem Tag des Eröffnungsspiels, 18 Jahre alt.Der zweitjüngste Spieler im Kader Deutschlands ist Jamal Musiala, der 19 Jahre alt ist. Der älteste Spieler der Endrunde läuft für Mexiko auf: Alfredo Talavera ist Torwart und 40 Jahre alt.Neuer als Werbefigur in KatarManuel Neuer ist schon in Katar zu sehen. Überlebensgroß prangt der DFB-Kapitän als Werbefigur für die Fußball-Weltmeisterschaft auf einer Hochhausfassade in der Hauptstadt Doha in einer für ihn typischen Jubelpose. Über die ganze Körpergröße hinweg zieht sich der riesige Schriftzug: "Tal__________ent".Dieser bezieht sich in englischer Sprache auf die Torwart-Fähigkeiten und nicht wie im deutschen Sprachgebrauch üblich aufs Alter. Der Bayern-Torwart bestreitet für die Nationalmannschaft schließlich schon seine vierte WM-Endrunde. 16 Partien absolvierte er seit seinem Turnierdebüt 2010 in Südafrika. Mit 36 Jahren ist er längst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter.Infantino schlägt Feuerpause in der Ukraine vorFifa-Präsident Gianni Infantino hat für die Zeit der WM eine einmonatige Feuerpause im Krieg zwischen Russland und der Ukraine vorgeschlagen.Bei einem Auftritt auf dem G20-Gipfel der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am Dienstag auf Bali regte Infantino an, dass von Beginn der Weltmeisterschaft am Sonntag bis zum Finale am 18. Dezember die Waffen schweigen. "Wir sind nicht naiv und denken, dass der Fußball die Probleme der Welt lösen kann", sagte der 52-Jährige Die WM könne aber "Anlass für eine positive Geste oder ein Zeichen" sein.An die Teilnehmer des Gipfels – neben zahlreichen Staats- und Regierungschefs wie US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz auch der russische Außenminister Sergej Lawrow – appellierte er: "Sie sind die Führer der Welt. Sie haben die Möglichkeit, den Lauf der Geschichte zu beeinflussen." Infantino fügte hinzu: "Meine Bitte an sie alle ist, über eine zeitweilige einmonatige Feuerpause während der Dauer der WM nachzudenken. Oder zumindest an die Einführung von humanitären Korridoren oder irgendetwas anderem, das zur Wiederaufnahme von Dialog führt."Bemerkenswert an den Äußerungen Infantinos ist, dass sich die Fifa eigentlich als unpolitisches Organ darstellt. So verbot sie zuletzt die Aufwärm-Shirts der dänischen Nationalmannschaft, die die Aufschrift "Menschenrechte für alle" tragen sollten.Bericht: Superstar Neymar hat erstes Brasilien-Training verpasstNeymar sorgt noch vor dem Turnierstart für Wirbel. Wie die "Sport Bild" berichtet, hat der brasilianische Superstar das erste Training mit der "Seleção" verpasst. Für ein Kurztrainingslager traf sich der WM-Kader am Montag um 13 Uhr in Italien. Um 16 Uhr war dann die erste Trainingseinheit angesetzt, doch Trainer Tite standen nur 24 seiner 26 auserwählten Spieler zur Verfügung.Neben Neymar fehlte mit Marquinhos ein weiterer Spieler von Paris Saint-Germain. Dem Bericht nach haben die beiden einen späteren Linienflug von der französischen Hauptstadt aus genommen. Weshalb die Leistungsträger verspätet nach Italien reisten, ist bisher nicht bekannt.Bei der WM liegen große Hoffnungen auf ihm und seiner Mannschaft, Brasilien fliegt als einer der Top-Favoriten nach Katar. Dort treffen sie in Gruppe G auf Serbien, die Schweiz und Kamerun. Das erste Spiel bestreiten die Südamerikaner am Donnerstag, dem 24.11. (20 Uhr), gegen die Serben.Ex-Bundesligaprofi sagt WM-Einladung abDer iranische Ex-Bundesligaprofi Ali Daei hat eine Einladung der Fifa zur Weltmeisterschaft in Katar nach eigenen Angaben abgelehnt. "In diesen Tagen, in denen es den meisten von uns nicht gut geht, habe ich die offizielle Einladung der Fifa und des katarischen Fußballverbandes, mit meiner Frau und meinen Töchtern an der Weltmeisterschaft teilzunehmen, abgelehnt", schrieb der 53-Jährige am Montag auf Instagram. "Ich möchte mit Euch in meinem Land sein und all den Familien, die in diesen Tagen ihre Angehörigen verloren haben, mein Mitgefühl aussprechen", so Daei. "In der Hoffnung auf gute Zeiten für den Iran und die Iraner."Daei ist im Iran ein Fußball-Volksheld. Von 1999 bis 2002 spielte er für Hertha BSC, zuvor war er in Deutschland auch bei Arminia Bielefeld und dem FC Bayern München aktiv. Nach Ausbruch der landesweiten Proteste im Iran Mitte September hatte sich Daei neben anderen ehemaligen Fußballprofis wie Ali Karimi und Mehdi Mahdavikia mit den Demonstranten solidarisiert. Unklar war zunächst, ob Daei wegen seiner Solidaritätsbekundungen überhaupt hätte ausreisen dürfen, wie zuletzt berichtet wurde. Der Iran bestreitet sein erstes WM-Spiel in der Gruppe B am kommenden Montag gegen England.Niederlande versteigert WM-Trikots für ArbeitsmigrantenDie niederländische Nationalmannschaft wird ihre WM-Trikots während der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar zugunsten von Arbeitsmigranten versteigern.Das teilte der Verband KNVB kurz vor der Abreise des Teams an diesem Dienstag mit. "Dass die Umstände für sie deutlich besser werden müssen, ist jedem klar", sagte Oranje-Kapitän Virgil van Dijk. Man hoffe, mit der Aktion nach jedem Spiel zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen zu können, sagte der Abwehrchef des FC Liverpool. Die Niederländer werden sich am Donnerstag in Katar auch mit einigen Arbeitsmigranten treffen und über die aktuelle Situation austauschen. Sportlich geht es für das Team von Bondscoach Louis van Gaal dann am Montag gegen Senegal los.Montag, 14. NovemberDFB-Team im Oman eingetroffen23 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft hat auf ihrem WM-Wüstenabenteuer das Zwischenziel Oman erreicht. Die Auswahl von Bundestrainer Hansi Flick traf am späten Montagabend gegen 23.20 Uhr Ortszeit im Sultanat ein, wo sie am Mittwoch (18.00 Uhr im Liveticker bei t-online) ihre Turnier-Generalprobe gegen den 75. der Weltrangliste bestreitet.Am Dienstag steht im Oman zunächst ein Training auf dem Programm, bereits am Donnerstag geht die Reise weiter nach Katar. Dort steigt der viermalige Weltmeister am 23. November gegen Japan in die WM ein. Weitere Gegner in Gruppe E sind Spanien und Costa Rica."Wir hoffen, dass die Reise lange geht und sie uns abholen mit einem Flieger, der anders lackiert ist als der heute", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf vor dem Abflug am Montagmittag. Er wünscht sich, "dass wir mit einer Fahne aus dem Cockpit wieder in Frankfurt landen und uns von den Fans feiern lassen können".Kimmich: "Ich warte seit viereinhalb Jahren auf eine neue Chance"19:00 Uhr: Nationalspieler Joshua Kimmich will aus dem peinlichen Vorrunden-Aus bei der WM 2018 in Russland Motivation für das anstehende Turnier in Katar ziehen. "Jene Weltmeisterschaft war die erste richtig große Enttäuschung in meiner Karriere. So down war ich im Fußball noch nie. Körperlich ging es mir zwar gut, aber mental habe ich einige Wochen gebraucht, um mich davon zu erholen. Ich trage diese Enttäuschung noch immer mit mir herum", schrieb der Mittelfeldstratege des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München in einem Beitrag für "theplayerstribune.com" (Montag).2018 war Deutschland bei Kimmichs erster WM-Teilnahme als Titelverteidiger in der Vorrunde als Gruppenletzter gescheitert. "Ich warte nun seit viereinhalb Jahren auf eine neue Chance", sagte der 27-Jährige."All das, was uns mit der DFB-Elf bei der WM 2018 fehlte, hatten wir zwei Jahre später beim FC Bayern", erklärte Kimmich. Die Einstellung der Bayern-Spieler, trotz zahlreicher Titel jedes Spiel gewinnen zu wollen, sei ihm "derart in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich im Training nicht zurückziehen und mich entspannen kann. Selbst, wenn ich wollte – es geht nicht. Irgendwas in mir lässt mich immer mindestens 100 % geben!" Im Fußball gebe es nur zwei Spiele, die wirklich wichtig seien: das letzte und das nächste.Bier-Ausschank: Katar lässt Verkaufszelte woanders aufstellen17:00 Uhr: Wenige Tage vor dem Start der WM hat Gastgeber Katar seine Strategie in Bezug auf den Alkoholausschank während der Spiele geändert. Nach Medienberichten wurden die Stände, die schon rund um die Stadien aufgebaut waren, wieder abgebaut und sollen nun an anderen Stellen aufgestellt werden. Wie die "Bild" (Montag) berichtet, würden die Katarer weiterhin auf ein Verbot drängen, die FIFA und ihr Bier-Sponsor hielten aber dagegen."Wir arbeiten mit der FIFA zusammen, um sicherzustellen, dass die Fans den bestmöglichen Zugang zu unseren Produkten haben", teilte die Brauerei und Unternehmensgruppe Anheuser-Busch InBev, ein Großsponsor des Weltverbandes FIFA, mit. Sie schenkt die Marke Budweiser aus. Man sei am Samstag informiert worden und arbeite mit der FIFA zusammen, "um die Verkaufsstellen an die gewünschten Orte zu verlegen. Unser Fokus liegt darauf, unter den neuen Bedingungen das bestmögliche Kundenerlebnis zu bieten."Das WM-Organisationskomitee wies die Meldungen zurück. Es gebe beim Alkoholausschank keine neue Regelung, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Bestimmte Bewirtungsbereiche würden verlegt, darunter einige Budweiser-Zelte. Diese blieben aber wie bisher innerhalb des Stadionbereichs. Die Zeiten des Ausschanks und die Zahl der Stände würden in allen acht Stadien nicht verändert.Vorgesehen ist, dass die Fans während des Turniers innerhalb der Stadionbereiche in bestimmten Zonen alkoholhaltiges Bier kaufen dürfen – jedoch nicht direkt in den Arenen sowie nur vor und nach den Spielen. In den Stadien werde alkoholfreies Bier ausgeschenkt. Am Abend ist der Ausschank zudem auf dem offiziellen Fan-Fest zentral in der Hauptstadt Doha gestattet.Nach Gehirnerschütterung: Stuttgarts Wataru Endo kann spielen15:00 Uhr: Mittelfeldspieler Wataru Endo vom ersten deutschen Gruppengegner Japan ist für die Weltmeisterschaft in Katar einsatzbereit. Der Kapitän des VfB Stuttgart hatte bei einem Zusammenprall im Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC (2:1) vergangenen Dienstag eine Gehirnerschütterung erlitten und daraufhin eine Nacht im Krankenhaus verbracht. Gegen Bayer Leverkusen (0:2) fehlte er den Schwaben am Samstag.Endo habe sich inzwischen gut erholt, sei diesen Montag noch einmal untersucht worden und könne zu seinem Nationalteam reisen, teilte der VfB mit. Die Japaner treten zum Auftakt der WM-Gruppe E am 23. November gegen Deutschland an.WM-Mission beginnt: DFB-Flieger in Frankfurt gestartet13:00 Uhr: Hansi Flick ließ sich nach einem letzten Gruppenfoto mit Deutschland-Fahne auf der Gangway lächelnd in die Wüste schicken. Der Bundestrainer versprühte im Kreise seiner ganz in Schwarz gekleideten Auserwählten zu Beginn der sportlich kniffligen und politisch heiklen WM-Mission großen Optimismus. "Jeder möchte Weltmeister werden, das ist unser großes Ziel. Da stapeln wir jetzt auch nicht tief", sagte der Bundestrainer und bestieg am Montagmittag zuversichtlich den Sonderflieger LH 632 von Frankfurt nach Maskat. Am 19. Dezember will er als Winter-Weltmeister mit dem fünften Stern aus Katar heimkehren."Wir sind alle sehr hungrig und wissen selbst, dass wir bei den Turnieren zuletzt nicht überzeugt haben", sagte Kapitän Manuel Neuer voller Tatendrang und versprach nach der historischen WM-Pleite 2018 und dem Achtelfinal-Aus bei der EM: "Darum werden wir alles in die Waagschale werfen, um so weit wie möglich zu kommen und die Chance nutzen, um diesen Titel zu spielen."Tolle Geste: Rüdiger spendet WM-Prämie12:00 Uhr: Nationalspieler Antonio Rüdiger unterstützt mit einem Teil seiner WM-Prämien elf Kinder in Sierra Leone. Der 29 Jahre alte Abwehrspieler von Real Madrid finanziere in Kooperation mit der Hilfsorganisation "BigShoe" Behandlungen von Patienten aus der Provinzstadt Lunsar, die überwiegend an angeborenen Klumpfüßen leiden, wie es in einer Pressemitteilung der Organisation heißt."In Deutschland habe ich die Möglichkeiten bekommen, die vielen Menschen in Sierra Leone, dem Heimatland meiner Mutter, verwehrt bleiben", wird Rüdiger in der Mitteilung zitiert. Er wisse es sehr zu schätzen, "in welcher privilegierten Situation ich mich befinde. Hier zu helfen ist eine Ehrensache für mich." Im kommenden Jahr will Rüdiger die "Antonio Rüdiger for Sierra Leone Foundation" offiziell ins Leben rufen.Kroos wird Experte, Martinez nennt Titelfavoriten11:00 Uhr: Der Podcast "Einfach mal luppen", den Ex-Nationalspieler Toni Kroos gemeinsam mit seinem Bruder Felix (früher u.a. Braunschweig und Union Berlin) regelmäßig aufnimmt, wird während der WM zu "Luppen-TV". Magenta TV, das als einziger Sender alle WM-Spiele zeigt, bringt den Podcast auf den Bildschirm und macht Kroos damit zum TV-Experten.Weltmeister Kroos erklärt den Fans in einem Trailer zum neuen Format: "Luppen kommt ins Fernsehen. Zu den Halbfinals und dem Finale. Wir wollen so kommentieren, als würden wir bei euch im Wohnzimmer sitzen." Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler von Real Madrid wird außerdem das Spiel Deutschland gegen Spanien am 27. November gemeinsam mit Moderator Johannes B. Kerner analysieren.Ebenfalls zum Magenta-TV-Expertenteam gehört Javi Martinez. Der Ex-Bayern-Star äußerte sich zu seinen Favoriten auf den WM-Titel: "Der Kopf sagt Argentinien. Aber mein Herz sagt Spanien und Deutschland. Die Deutschen sind vielleicht nicht der große Favorit, aber das ist wie Real Madrid in der Champions League: Die sind immer da."Für ihn und viele seiner spanischen Landsmänner kam die Nichtnominierung seines ehemaligen Kollegen Thiago ziemlich unerwartet. Martinez zu t-online: "Eine Überraschung für alle. Er ist ein super Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Ich war überrascht, dass er nicht nominiert wurde."Martinez wurde mit Spanien Welt- und Europameister, lässt seine Karriere aktuell in Katar ausklingen, wo er seit Sommer 2021 bei Qatar SC unter Vertrag steht.Ter Stegen verpasst letzten WM-Test10:00 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft bricht am Montag vom Frankfurter Flughafen ohne Marc-André ter Stegen zur WM-Generalprobe in den Oman auf.Der Torhüter vom FC Barcelona muss einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zufolge einen Magen-Darm-Infekt auskurieren. Er soll nach seiner Genesung schnellstmöglich nachreisen, womöglich direkt nach Katar.Freitag, 11. NovemberMessis letzte WM17:30 Uhr: Die Sturm-Routiniers Lionel Messi und Ángel Di María führen die argentinische Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft in Katar. Im Aufgebot der Albiceleste stehen zudem Lautaro Martínez von Inter Mailand, Leandro Paredes von Juventus Turin und Cristian Romero von Tottenham Hotspur, wie Nationaltrainer Lionel Scaloni am Freitag bei der Vorstellung des 26-köpfigen Kaders mitteilte. Aus der Bundesliga ist Exequiel Palacios von Bayer Leverkusen mit dabei.Superstar Messi hatte bereits angekündigt, dass das Turnier seine letzte Weltmeisterschaft werden wird.Auch die zuletzt verletzten Paulo Dybala und Juan Foyth schafften es noch auf die endgültige Liste für die WM. "Die Spieler sind stolz, ausgewählt worden zu sein und das Trikot tragen zu dürfen. Wir hoffen, die Fans sind es auch", sagte Scaloni in einem auf Twitter veröffentlichten Video.Argentinien spielt in der Gruppenphase in Katar gegen Saudi-Arabien, Mexiko und Polen. In der ersten Partie trifft der zweimalige Weltmeister und amtierender Südamerikameister am 21. November auf die Nationalmannschaft von Saudi-Arabien.Gosens: "Lebenstraum geplatzt"15:48 Uhr: Robin Gosens hat enttäuscht auf seine Nichtnominierung für die Fußball-WM in Katar reagiert. "Ein Lebenstraum ist damit für mich geplatzt, das tut schon weh", sagte der 28-Jährige von Inter Mailand der Rheinischen Post, meinte aber auch: "Natürlich kann ich die Beweggründe von Hansi Flick nachvollziehen."Bundestrainer Flick hatte seine Entscheidung mit Gosens fehlender Spielpraxis begründet. An einen Abschied von Inter denkt dieser aber nicht. "Sicher will ich irgendwann mal in der Bundesliga spielen. Aber mein Ziel ist es, mich bei Inter durchzusetzen", sagte Gosens: "Ich habe das Gefühl, dass ich noch nicht angekommen bin. Beim täglichen Training sehe ich, dass ich das Niveau habe, um bei einem Top-Klub wie Inter den Durchbruch zu schaffen."Der Außenstürmer hatte am Mittwoch beim 6:1-Sieg gegen Bologna sein erstes Liga-Tor für Inter erzielt. Am Sonntag spielt er gegen Atalanta Bergamo – das Team, bei dem er vier Jahre verbracht hat.Spanien-Trainer lässt Sergio Ramos zuhause13:30 Uhr: Deutschlands Gruppengegner Spanien geht mit Dani Olmo von RB Leipzig in die Fußball-WM in Katar. Der Offensivspieler ist der einzige Bundesliga-Legionär im Team von Trainer Luis Enrique, das von Kapitän Sergio Busquets angeführt wird. Nicht mit dabei ist der 36 Jahre alte Sergio Ramos von Paris St. Germain, über dessen Rückkehr zuletzt spekuliert worden war.Wieder im Kader des Weltmeisters von 2010 steht dagegen der 20 Jahre alte Ansu Fati vom FC Barcelona, der im September nicht zum Aufgebot gehört hatte und auch bei Barca zuletzt seine Form suchte."Ich habe eine tolle Liste und absolutes Vertrauen in die Gruppe. Wir haben ein starkes Team zusammengestellt, und ich bin fest davon überzeugt, dass wir bereit für Katar sind", sagte Enrique. Kopf des Teams ist Busquets, der 34-Jährige war schon beim WM-Triumph 2010 in Südafrika dabei. Er soll die jungen Wilden der Spanier führen. Das sind zum Beispiel Pedri (19), Gavi (18), Fati (20) und Ferran Torres (22). Die "Furia Roja" im Überblick:Keine Liebe für Oranje-Bundesligastars von Bondscoach van Gaal12:55 Uhr: Mit den Bundesliga-Legionären Mathijs de Ligt von Rekordmeister Bayern München und dem Leverkusener Jeremie Frimpong tritt die Fußball-Nationalmannschaft der Niederlande bei der WM in Katar (20. November bis 18. Dezember) an. Im 26-köpfigen Aufgebot von Bondscoach Louis van Gaal fehlen allerdings de Ligts Vereinskollege Ryan Gravenberch vom FC Bayern, der Dortmunder Angreifer Donyell Malen und Torhüter Mark Flekken vom SC Freiburg.Dafür berief van Gaal für das Turnier in der Wüste in Davy Klaassen, Luuk de Jong und Wout Weghorst drei ehemalige Deutschland-Legionäre. Angeführt wird die Auswahl des dreimaligen Vize-Weltmeisters von Abwehrchef Virgil van Dijk (FC Liverpool) und Taktgeber Frenkie de Jong vom FC Barcelona.Die Niederländer starten als Favoriten in die Vorrundengruppe A. Gegner in Katar sind Senegal (21. November), Ecuador (25.) und die Auswahl des Gastgebers (29.). Das niederländische WM-Aufgebot:Aufatmen beim Senegal12:31 Uhr: Bayern Münchens Stürmer-Star Sadio Mané steht trotz seiner Verletzung im Aufgebot der senegalesischen Fußball-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Katar. Der 30-Jährige führt den Kader an, den Nationaltrainer Aliou Cissé am Freitag bekannt gab. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach Afrikas Fußballer des Jahres möglicherweise die WM verpassen könnte. Aus der Bundesliga ist noch Verteidiger Abdou Diallo von RB Leipzig im 26-Mann-Aufgebot für das Turnier in Katar.Senegal spielt bei der am 20. November beginnenden WM in einer Gruppe mit dem Gastgeber, Ecuador und den Niederlanden. Das Oranje-Team ist am 21. November erster Gegner für die Nationalmannschaft des Senegal. Das Aufgebot:Altstars in Uruguay-Aufgebot7:00 Uhr: Die Erfahrung von drei WM-Turnieren gepaart mit frischem Blut: Luis Suarez und Edinson Cavani sind bei der Endrunde in Katar einmal mehr die Aushängeschilder der uruguayischen Fußball-Nationalmannschaft. Zum ewigen Sturmduo gesellen sich aber 13 WM-Debütanten wie die Offensivtalente Federico Valverde (Real Madrid) und Darwin Nunez (FC Liverpool).Während Innenverteidiger Agustin Rogel von Bundesligist Hertha BSC im letzten Moment durch das Sieb von Nationaltrainer Diego Alonso fiel, hielt der 47-Jährige, der im vergangenen Dezember den langjährigen "Maestro" Oscar Tabarez abgelöst hatte, am zuletzt verletzungsanfälligen Cavani fest. Auch Ronald Araujo, der seit Ende September nach einer Adduktoren-OP nicht mehr für den FC Barcelona zum Einsatz kam, ist nominiert.Neben Cavani und Suarez sind auch die Verteidiger Diego Godin und Martin Caceres sowie Torhüter Fernando Muslera nach den Endrunden 2010 (Platz vier), 2014 (Achtelfinale) und 2018 (Viertelfinale) erneut dabei. Uruguay trifft in der Gruppe H auf Südkorea, Portugal und Ghana. Uruguays WM-Aufgebot:Donnerstag, 10. NovemberPortugal natürlich mit Ronaldo – Union-Verteidiger fehlt18:46 Uhr: Superstar Cristiano Ronaldo führt das Aufgebot der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar an. Der 37-Jährige, der in 191 Länderspielen 117 Tore erzielt hat, bestreitet bereits seine fünfte WM. Aus der Bundesliga stehen Abwehrspieler Raphael Guerreiro (Borussia Dortmund) und Angreifer Andre Silva (RB Leipzig) im Kader der Selecao.Nationaltrainer Fernando Santos, der Portugal 2016 zum EM-Titel geführt hatte, verzichtete dagegen auf Abwehrspieler Diogo Leite von Union Berlin, der es noch in den vorläufigen Kader geschafft hatte. Verletzt nicht dabei ist unter anderem Diogo Jota vom englischen Vizemeister FC Liverpool.Neben Ronaldo gehören der 39 Jahre alte Pepe vom FC Porto, Bernardo Silva (Manchester City), Bruno Fernandes von Manchester United und William Carvalho (Betis Sevilla) zum prominent besetzten WM-Team. Portugal trifft in Katar in der Gruppenphase auf Ghana (24. November), Uruguay (28.) und Südkorea (2. Dezember). Portugals WM-Aufgebot:Bayern-Neuzugang mit Marokko zur WM18:05 Uhr: Noussair Mazraoui vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München steht im Aufgebot der marokkanischen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Katar (20. November bis 18. Dezember). Dies gab Trainer Walid Regragui am Donnerstag bekannt.Neben Mazraoui gehört auch Hakim Ziyech vom FC Chelsea zum WM-Kader. Dieser hatte nach einem Streit mit dem ehemaligen Nationaltrainer Vahid Halilhodzic zunächst seinen Rücktritt vom internationalen Fußball angekündigt. Auch der Bayern-Verteidiger Mazraoui war bei Halilhodzic aus disziplinarischen Gründen in Ungnade gefallen. Beide feierten erst im September unter der Leitung von Regragui ihre Rückkehr zur Mannschaft.Mit dem ehemaligen Dortmunder Achraf Hakimi und dem Ex-Schalker Amine Harit stehen zwei weitere Profis mit Bundesliga-Erfahrung im Kader. In der Gruppe F trifft Marokko auf Kroatien (23. November), Belgien (27.) und Kanada (1. Dezember). Das WM-Aufgebot Marokkos:16:18 Uhr: Polen setzt bei der Fußball-WM auf Toptorjäger Robert Lewandowski. Der 34 Jahre alte Weltfußballer vom FC Barcelona führt als Kapitän das 26-köpfige Aufgebot der Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Katar an. Neben dem Ex-Stürmer des FC Bayern München nominierte Nationaltrainer Czeslaw Michniewicz zwei Spieler aus der Bundesliga: Robert Gumny von FC Augsburg und Jakub Kaminski vom VfL Wolfsburg. Dies gab der polnische Fußballverband am Donnerstag in Warschau bekannt.Polen trifft bei der WM in Gruppe C am 22. November zum Auftakt auf Mexiko. Weitere Gruppengegner sind Mitfavorit Argentinien und Saudi-Arabien.Ex-BVB-Star fehlt in Englands Aufgebot15:43 Uhr: Borussia Dortmunds Fußballstar Jude Bellingham ist wie erwartet Teil des 26-köpfigen Aufgebots von WM-Mitfavorit England. Das gab Nationalcoach Gareth Southgate am Donnerstag bekannt. Der 19 Jahre junge Bellingham soll im zentralen Mittelfeld des Vize-Europameisters bei der WM in Katar (20. November bis 18. Dezember) eine wichtige Rolle spielen.Nicht zum Aufgebot, das im Sturm auch Weltklasseakteure wie Kapitän Harry Kane, Phil Foden und Raheem Sterling beinhaltet, zählt der ehemalige Dortmunder Jadon Sancho. Der Flügelspieler von Manchester United spielte schon in den vergangenen zwölf Monaten keine große Rolle mehr und schaffte es nun auch nicht in den Kader. Als Schlüsselspieler gilt neben Kapitän Kane und Shootingstar Bellingham auch Abwehrchef John Stones. England spielte zuletzt meist im 3-4-2-1-System mit Kane als einzigem Stoßstürmer.Hertha-Star für Belgien auf Abruf bereit13:16 Uhr: Mitfavorit Belgien reist mit drei Bundesliga-Akteuren zur Fußball-WM nach Katar, ein weiterer könnte nachrücken. Das Dortmunder Duo Thomas Meunier und Thorgan Hazard steht ebenso im Aufgebot der Belgier wie Torwart Koen Casteels (VfL Wolfsburg). Dodi Lukebakio von Hertha BSC steht als einer von vier Akteuren auf Abruf bereit. Das ergab die Kader-Präsentation von Trainer Roberto Martinez am Donnerstag.Auf die Mannschaft angesprochen lobte der deutsche Bundestrainer Hansi Flick die Belgier bei der Vorstellung des DFB-Teams für Katar: "Ich finde schon, dass man sie zu den Favoriten zählen sollte. Die Mannschaft hat enorme Qualität", sagte Flick.Das hochkarätig besetzte Belgien tritt mit einigen ehemaligen Spielern aus deutschen Ligen an. Darunter Mittelfeld-Star Kevin De Bruyne, Axel Witsel, Michy Batshuayi und Amadou Onana. Mit dabei ist auch der routinierte Stürmer Romelu Lukaku, der zuletzt fraglich war. In der Gruppe F treffen die Belgier auf Kanada (23. November), Marokko (27.) und Kroatien (1. Dezember). Das WM-Aufgebot Belgiens:12:10 Uhr: Bundestrainer Hansi Flick hat Rückkehrer Mario Götze sowie die Länderspiel-Neulinge Youssoufa Moukoko und Niclas Füllkrug für die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar nominiert. Die Dortmunder Mats Hummels und Marco Reus gehören dagegen nicht zum 26 Spieler umfassenden Aufgebot, das der DFB am Donnerstag in Frankfurt bekannt gab.Alles zur Kader-Bekanntgabe finden Sie hier.Den Ticker zum Nachlesen der Kader-Bekanntgabe finden Sie hier.Bayern-Star in Kamerun-Kader7:59 Uhr: Der formstarke Eric-Maxim Choupo-Moting vom Fußball-Bundesligisten Bayern München steht im endgültigen WM-Kader (20. November bis 18. Dezember) Kameruns. Dies geht aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Aufgebot hervor. Neben Choupo-Moting ist in Mittelfeldspieler Gaël Ondoua (Hannover 96) noch ein zweiter Spieler aus Deutschland im 26-köpfigen Kader von Trainer Rigobert Song.Kamerun trifft bei der Endrunde in Katar am 24. November auf die Schweiz, ehe vier Tage später das Duell mit Serbien ansteht. Zum Abschluss der Gruppenphase treffen die Kameruner am 2. Dezember auf Brasilien.Mittwoch, 9. NovemberViele Youngster in US-Kader23:45 Uhr: Die USA treten mit zwei Bundesligaprofis die Reise zur Fußball-WM nach Katar (20. November bis 18. Dezember) an. Neben Giovanni Reyna von Borussia Dortmund gehört auch der Gladbacher Joe Scally zum Aufgebot. Dies teilte Trainer Gregg Berhalter am Mittwoch bei der Präsentation des WM-Kaders mit.Mit Christian Pulisic, Tyler Adams, Weston McKennie und Josh Sargent stehen vier weitere ehemalige Bundesliga-Legionäre im Kader der Vereinigten Staaten. In der Gruppe B treffen die USA auf Wales (21. November), England (25.) und Iran (29.). - Das WM-Aufgebot der USA:Deschamps holt fünf Bundesliga-Legionäre in Frankreich-Kader20:55 Uhr: Mit vier Profis von Bayern München und insgesamt fünf Spielern aus der Bundesliga startet Frankreich bei der Fußball-WM in Katar die Mission Titelverteidigung. Am Mittwoch berief Nationaltrainer Didier Deschamps Lucas Hernandez, Benjamin Pavard, Dayot Upamecano und Kingsley Coman vom FC Bayern, auch dabei im 25-köpfigen Aufgebot ist Christopher Nkunku (RB Leipzig).Olivier Giroud (AC Mailand) schaffte es mit 36 Jahren in den Kader für die Endrunde im Wüstenstaat (20. November bis 18. Dezember), die angeschlagenen Raphael Varane (Manchester United), Presnel Kimpembe (Paris St. Germain) und Karim Benzema (Real Madrid) stehen ebenfalls auf der Liste.Die Equipe tricolore trifft in der Gruppe D auf Australien (22. November), Dänemark (26.) und Tunesien (30.). Das WM-Aufgebot Frankreichs:Bitter: Nmecha fällt für WM aus14:31 Uhr: WM-Aus für Lukas Nmecha: Der Nationalspieler vom VfL Wolfsburg hat sich beim 2:0 gegen Borussia Dortmund am rechten Knie verletzt und fällt mehrere Wochen aus. Das gaben die Wölfe am Mittwoch bekannt.Der 23-Jährige hatte gute Chancen, am Donnerstag von Bundestrainer Hansi Flick in den Kader für das Turnier in Katar berufen zu werden. Nmecha hatte gegen den BVB sein viertes Saisontor erzielt.Untersuchungen haben nun ergeben, dass sich Nmecha einen Teilabriss der Patellasehne im rechten Knie zugezogen hat. Eine Operation sei aber nicht erforderlich, hieß es."Es ist schade, dass Lukas das letzte Pflichtspiel in diesem Jahr verpasst und auch nicht bei der Weltmeisterschaft in Katar dabei sein kann. Wir wünschen ihm einen schnellen und reibungslosen Heilungsverlauf", sagte Wölfe-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. Der Werksklub tritt im letzten Bundesliga-Spiel vor der WM am Samstag bei der TSG Hoffenheim an (Samstag, 15.30 Uhr/Sky).Sieben Bundesliga-Legionäre in Schweiz-Kader12:09 Uhr: Die Schweiz geht mit sieben Bundesliga-Legionären in die Fußball-WM in Katar (20. November bis 18. Dezember). Mit dabei ist auch der derzeit verletzte Torhüter Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach. Dies teilte Trainer Murat Yakin am Mittwoch bei der Präsentation seines 26-köpfigen Kaders mit.Zum WM-Aufgebot gehören außerdem Gregor Kobel (Borussia Dortmund), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach), Edimilson Fernandes, Silvan Widmer (beide FSV Mainz 05), Djibril Sow (Eintracht Frankfurt) und Ruben Vargas vom FC Augsburg.Angeführt wird die Mannschaft vom ehemaligen Bayern-Spieler Xherdan Shakiri (FC Chicago Fire), der in Katar sein sechstes großes Turnier bestreiten wird. In der Schweiz selbst spielen lediglich fünf Akteure.Dienstag, 8. NovemberZweitliga-Kapitän bei WM dabei8:57 Uhr: Jackson Irvine, Kapitän des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli, hat es erwartungsgemäß in das 26-köpfige australische Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Katar (20. November bis 18. Dezember) geschafft. Neben dem 29 Jahre alten Mittelfeldspieler nominierte Nationaltrainer Graham Arnold in Mathew Leckie, Milos Degenek, Ajdin Hrustic und Jamie Maclaren zudem vier ehemalige Deutschland-Legionäre.Australien bekommt es in Gruppe D zunächst mit Titelverteidiger Frankreich zu tun. Weitere Vorrundengegner sind Tunesien und Dänemark. - Das australische WM-Aufgebot im Überblick:Montag, 7. NovemberNeymar führt Brasiliens WM-Aufgebot an17:28 Uhr: Angeführt vom seit Wochen glänzend aufgelegten Superstar Neymar, aber wie schon in Russland vor vier Jahren ohne eine einzige Kraft aus der Fußball-Bundesliga will Rekord-Champion Brasilien in Katar nach seinem sechsten WM-Stern greifen. Nationaltrainer Tite mischte im 26er-Kader gestandene Namen wie Daniel Alves und Thiago Silva mit neuen Hoffnungsträgern wie den Stürmern Vini Jr. und Rodrygo von Champions-League-Sieger Real Madrid.Der fünfmalige Weltmeister startet am kommenden Montag die WM-Vorbereitung im Trainingszentrum von Juventus Turin und reist am 19. November nach Doha. Fünf Tage später folgt der Auftakt gegen Serbien. Weitere Gegner in der Gruppe G sind die Schweiz (28. November) und Kamerun (2. Dezember). Das Aufgebot im Überblick:Neuer: 2022 wohl letzte WM11:50 Uhr: Nationaltorhüter Manuel Neuer hat bekräftigt, dass die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar wohl seine letzte sein wird."Man weiß nie, aber ich gehe davon aus", sagte der 36 Jahre alte Torwart des FC Bayern München im Interview mit "Sports Illustrated". Für den Weltmeister von 2014 ist es nach 2010, 2014 und 2018 bereits die vierte Teilnahme an dem Großevent.Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihre Auftaktpartie am 23. November gegen Japan. Spanien und Costa Rica sind die weiteren Gruppengegner. "Ich habe keine Angst davor, auszusprechen, dass wir Weltmeister werden wollen. Dass das viele Nationen wollen, ist uns klar. Vieles spielt eine Rolle, wir brauchen das richtige Momentum", sagte Neuer.Außenminister: Kritik an Katar "arrogant und rassistisch5:29 Uhr: Katars Außenminister hält Kritik aus der deutschen Politik am Gastgeber der Fußball-WM für Doppelmoral. "Auf der einen Seite wird die deutsche Bevölkerung durch Regierungspolitiker falsch informiert, auf der anderen hat die Regierung kein Problem mit uns, wenn es um Energiepartnerschaften geht oder um Investitionen", sagte Mohammed bin Abdulrahman Al Thani der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag). Er könne nicht verstehen, dass für den WM-Ausrichter "auf einmal andere Maßstäbe" gelten würden. "Das ist nicht die Art von Beziehung, die wir zwischen zwei Ländern wie Deutschland und Katar sehen wollen", sagte der Außenminister (Mehr dazu lesen Sie hier).Sonntag, 6. NovemberEntwarnung bei Bayern-Star Davies10:51 Uhr: Bayern Münchens Außenverteidiger Alphonso Davies hat sich im Bundesligaspiel bei Hertha BSC (3:2) am Samstag einen Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen, teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister mit.Der 22-Jährige fehlt damit in den letzten beiden Bundesligaspielen der Münchner in diesem Jahr gegen Werder Bremen am 8. November und beim FC Schalke 04 am 12. November . Die WM-Teilnahme sei für den kanadischen Nationalspieler aber "nicht in Gefahr".Davies war in der 64. Minute ausgewechselt worden. Trainer Julian Nagelsmann sagte anschließend nach Rücksprache mit den Teamärzten, dass sich der Linksverteidiger "mindestens einen Muskelfaserriss" zugezogen habe. Untersuchungen durch die medizinische Abteilung des FC Bayern bestätigten nun die Verletzung.Kanada trifft bei der WM in Katar in Gruppe F auf Kroatien, Belgien und Marokko. Im Achtelfinale wäre ein Duell mit Deutschland möglich. Davies ist ein Leistungsträger der kanadischen Auswahl.Samstag, 5. NovemberBitter: Hoffenheims Prömel muss Flick absagen18:21 Uhr: Grischa Prömel muss seine WM-Hoffnungen nach einer schweren Verletzung begraben. Der Mittelfeldspieler von der TSG 1899 Hoffenheim erlitt im Meisterschaftsspiel gegen RB Leipzig eine Knöchelfraktur. Das teilte Trainer André Breitenreiter nach dem 1:3 der Kraichgauer am Samstag in der Fußball-Bundesliga mit. "Für uns ist das ein sehr trauriger Tag. Der Verdacht hat sich bestätigt", sagte er (mehr dazu lesen Sie hier).England-Star Chilwell fällt aus13:05 Uhr: Vize-Europameister England wird bei der Fußball-WM in Katar ohne Außenverteidiger Ben Chilwell auskommen müssen. Der 25-Jährige zog sich unter der Woche in der Champions League einen Riss in der Oberschenkelmuskulatur zu, wie sein Verein FC Chelsea am Samstag mitteilte. Chilwell werde nun ein Reha-Programm absolvieren, hieß es. Der Defensivspieler galt auf der n Seite als Alternative zu Luke Shaw.Auf der rechten Defensivseite droht dem Mitfavoriten für das Turnier vom 20. November bis 18. Dezember bereits der Ausfall von Stammspieler Reece James, der ebenfalls verletzt ist. Die Engländer treffen in der Vorrundengruppe B auf Iran, die USA und Wales.Freitag, 4. NovemberEngland-Trainer Southgate: Wollen "Licht leuchten auf Dinge"21:31 Uhr: Englands Nationaltrainer Gareth Southgate will seinen Spielern bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar Äußerungen zur politischen und zur Menschenrechtssituation im Gastgeberland nicht untersagen. Der 52 Jahre alte ehemalige Fußball-Profi sagte in einem Interview der "Welt am Sonntag" vielmehr: "Wenn wir ein Licht leuchten können auf Dinge, die anders sein sollten, dann haben wir die Verantwortung, genau das zu tun."Am Ende würden Menschen nach dem beurteilt, was sie für die Gesellschaft getan hätten. "Wenn unsere Spieler etwas beitragen können, dann sollen sie es tun", betonte Southgate. Im Fußball würden natürlich Trophäen und der Erfolg zählen. "Aber wahrscheinlich möchte man als Fußballer am Ende irgendwo dazwischen sein."Skuriller Brief von Fifa-Boss Infantino14:35 Uhr: Fifa-Präsident Gianni Infantino hat nach jahrelangen Diskussionen über den umstrittenen WM-Gastgeber Katar genug von der Kritik. "Konzentrieren wir uns auf den Fußball", schrieb Infantino übereinstimmenden Medienberichten zufolge in einem Brief an die Verbände der 32 WM-Teilnehmer.16 Tage vor Turnierbeginn versicherte der Chef des Weltverbandes, ihm sei bewusst, dass "der Fußball nicht in einem Vakuum existiert und es weitreichende politische Probleme auf der ganzen Welt gibt". Er fordert: "Bitte lasst nicht zu, dass der Fußball in jeden politischen und ideologischen Kampf gezogen wird." Den Brief unterzeichnete auch die Fifa-Generalsekretärin Fatma Samoura.Respekt bedeute nach Ansicht des Führungsduos, "Respekt vor Vielfalt zu haben. Keine Menschen, Kulturen oder Nationen sind besser als alle anderen." Die Fifa versuche ihrerseits, alle Meinungen zu respektieren, ohne den Rest der Welt moralisch zu belehren.Donnerstag, 03. NovemberNächster DFB-Star verpasst WM16.06 Uhr: Timo Werner fällt für die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar aus. Der Stürmer von Rasenballsport Leipzig erlitt am Mittwoch in der Champions League bei Schachtar Donezk einen Riss des Syndesmosebandes im n Sprunggelenk und ist bis Ende des Jahres nicht einsatzfähig (mehr dazu lesen Sie hier).Wie plant Hansi Flick den Profi zu ersetzen?Der 29-jährige Niclas Füllkrug von Werder Bremen steht mit zehn Toren aktuell an Tabellenplatz zwei der Torjägerliste in der Bundesliga (hinter Leipzigs Christopher Nkunku) und präsentiert sich aktuell in Topform. Mit seiner Physis und Dynamik ist Füllkrug ein klassischer Mittelstürmer und bringt damit ein Element rein, das im aktuellen DFB-Kader nicht vorhanden ist. Seine Wucht könnte gerade gegen defensive Teams helfen.Montag, 31. OktoberMoukoko wohl unter Flicks Überraschungs-NominierungenAm vergangenen Freitag musste Bundestrainer Hansi Flick seinen vorläufigen Kader bestehend aus 55 Spielern für die WM in Katar bei der Fifa einreichen. Auch wenn der finale Kader erst am 10. November feststehen wird, sorgen einige Namen für Überraschungen.Denn: Der Bundestrainer darf nun keine Profis mehr hinzufügen. Der finale Kader wird sich aus den genannten Akteuren zusammensetzen. Wie "Sport1" und "Bild" übereinstimmend berichten, soll BVB-Offensivmann Youssoufa Moukoko auf der 55er-Liste mit dabei sein. Der 17-jährige Stürmer spielt seit Juli 2020 für die Dortmunder Profis und hat bisher noch kein Spiel in der deutschen A-Nationalmannschaft bestritten. Seine letzte Partie für die deutsche U21 machte Moukoko Ende September.Wessen Name noch unter den Überraschungen steckt, lesen Sie hier.Ohne Haaland: Diese Stars fehlen bei der WMDer Countdown läuft, die WM 2022 in Katar rückt immer näher (20. November bis 18. Dezember). Während es ein solches Turnier noch nie inmitten der normalen Saison des Vereinsfußballs gegeben hat, werden einige Superstars das Spektakel verpassen.In der Liga verzaubern Torgaranten wie Erling Haaland oder Zlatan Ibrahimović die Fußballwelt, bei der Weltmeisterschaft können sie jedoch nur ihren Konkurrenten dabei zuschauen. Wer neben den Stürmern noch fehlt, sehen Sie hier.Doppel-Pech für FrankreichFrankreich hat vor der WM einfach kein Personalglück. Neben N'Golo Kanté wird nämlich auch Paul Pogba das Turnier in Katar verpassen (mehr dazu lesen Sie hier).Samstag, 22. OktoberWM-Aus für Gladbachs Neuhaus18.28 Uhr: Nationalspieler Florian Neuhaus wird wie erwartet die Weltmeisterschaft in Katar verpassen. "Die WM steht vor der Tür, das wird zeitlich nicht ganz hinhauen, leider", sagte der Profi von Borussia Mönchengladbach bei Sky."Für mich steht jetzt im Vordergrund, dass mein Knie komplett ausheilt." Der 25-Jährige hatte sich vor einigen Wochen einen Teilriss des Kreuzbandes zugezogen und war vor Kurzem wieder ins Lauftraining zurückgekehrt.Für ihn sei aber schon länger klar gewesen, dass es mit der WM nichts wird, sagte der Mittelfeldspieler. Die WM in Katar beginnt am 20. November.
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