Bei der Handball-EM will die deutsche Nationalmannschaft wieder auf Titeljagd gehen. Alles, was Sie zum Turnier wissen müssen, in der Übersicht. Seit zehn Jahren wartet die deutsche Handball-Nationalmannschaft auf einen internationalen Titel. Der Sieg bei der Europameisterschaft 2016 war der bislang letzte. Bei der Handball-EM 2026 möchte die DHB-Auswahl um Bundestrainer Alfreð Gíslason endlich wieder einen Pokal in die Höhe recken. Allerdings ist auch in diesem Jahr die Konkurrenz bei der Handball-EM 2026 groß. Zu den Turnier-Favoriten gehören erneut Dänemark, Frankreich und Norwegen, um nur einige Anwärter auf den Titel bei der Handball-EM zu nennen. Das wichtigste zum Turnier, dem DHB-Kader und die Vorrunden-Gruppen im Überblick: Handball-EM 2026: Wann das Turnier ist Die Handball-EM 2026 der Männer findet vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 statt. Das Eröffnungsspiel der Handball-Europameisterschaft steigt am 15. Januar. Das Finale der Handball-EM findet am 1. Februar statt. Austragungsorte: Wo die Handball-EM 2026 stattfindet Die Handball-EM wird in drei Ländern ausgetragen: Dänemark, Schweden und Norwegen. In Dänemark steigen die Spiele der Handball-EM 2026 in der Jyske Bank Boxen von Herning. Sie bietet 15.000 Zuschauern Platz. Norwegen stellt die Unity Arena in der Hauptstadt Oslo (8.000 Plätze) zur Verfügung. In Schweden gibt es sogar zwei Spielorte für die Handball-EM 2026: die Arenen in Malmö (12.000 Plätze) und Kristianstad (5.000 Plätze). Die Vorrundenspiele verteilen sich auf die vier Arenen, die Hauptrunde findet in Herning und Malmö statt, die Endrunde steigt in Herning. Wann und gegen wen Deutschland bei der Handball-EM spielt Die deutsche Mannschaft hat in der Vorrunde schwere Gegner erwischt. Am 15. Januar startet sie gegen Österreich in das Turnier. Zwei Tage später geht es gegen Serbien weiter und der Vorrundenabschluss findet am 19. Januar gegen Spanien statt. Sollte die Mannschaft in die Hauptrunde einziehen, warten auch dort schwere Aufgaben. Horror-Lose : Der gesamte Weg Deutschlands ins Finale der Handball-EM 2026 Handball-EM 2026: Was der Kader des DHB-Teams ist Am 17. Dezember verkündete Bundestrainer Gíslason das Aufgebot für die Handball-EM. Dabei setzte der Isländer auf eine Mischung aus Erfahrung und jungen Spielern. Mit Andreas Wolff, Jannik Kohlbacher und Rune Dahmke stehen noch drei Spieler im Kader, die beim letzten Titelgewinn 2016 dabei waren, aber auch vier Turnier-Neulinge sind dabei. Titelmission: Das ist der gesamte DHB-Kader für die Handball-EM 2026 Während der Handball-EM 2026 sind im Laufe der Vor-, Haupt- und Endrunde nochmal jeweils zwei Änderungen am Kader möglich. Jedoch können diese Veränderungen nur aus einem bereits bestimmten 35-Mann-Kader erfolgen. Eine Stunde vor jeder Partie muss der DHB sein maximal 16 Spieler umfassendes Spieltagsaufgebot für die jeweilige Partie bei der Handball-EM 2026 melden. Wie ist der Modus bei der Handball-EM 2026? Die Handball-EM 2026 startet mit sechs Vorrunden-Gruppen mit jeweils vier Teams ins Turnier. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde der Handball-EM ein. Dort gibt es zwei Gruppen mit jeweils sechs Teams: Eine besteht aus den qualifizierten Mannschaften der Gruppen A bis C und die andere aus den qualifizierten Mannschaften der Gruppen D bis F. Jede Mannschaft, die die Vorrunde der Handball-EM übersteht, nimmt die Punktzahl, die sie gegen die andere qualifizierte Mannschaft aus ihrer Vorrunden-Gruppe erspielt hat, mit in die Hauptrunde. Ein weiteres direktes Duell in der Hauptrunde ist auch bei der Handball-EM 2026 nicht möglich. Jede Mannschaft hat in der Hauptrunde also vier Spiele gegen die vier qualifizierten Mannschaften aus den anderen beiden Vorrunden-Gruppen. Die besten beiden Teams aus jeder Hauptrunden-Gruppe ziehen ins Halbfinale der Handball-EM ein, die beiden Drittplatzierten spielen um Platz fünf. Die Gewinner der beiden Halbfinals spielen im Finale um den Titel, die Verlierer in einem kleinen Finale um Platz drei bei der Handball-EM 2026. Wie sehen die Vorrunden-Gruppen der Handball-EM 2026 aus? Gruppe A: Deutschland, Spanien, Österreich, Serbien Gruppe B: Dänemark, Portugal, Nordmazedonien, Rumänien Gruppe C: Frankreich, Norwegen, Tschechien, Ukraine Gruppe D: Slowenien, Färöer, Montenegro, Schweiz Gruppe E: Schweden, Kroatien, Niederlande, Georgien Gruppe F: Ungarn, Island, Polen, Italien Handball-EM 2026: Der genaue Spielplan für die Vorrunde Wo die Handball-EM 2026 live übertragen wird Um die gesamte Handball-EM live zu sehen, braucht es ein kostenpflichtiges Abonnement des Streamingdienstes Dyn, der sich die Rechte gesichert hat. Für die deutschen Fans gibt es aber gute Nachrichten. Denn die Spiele des DHB-Teams bei der Handball-EM 2026 werden im Free-TV zu sehen sein. Wie Sie die Spiele der Mannschaft bei der Handball-EM auch ohne Abonnement verfolgen können, lesen Sie hier . Wer die Favoriten bei der Handball-EM 2026 sind Auch bei der Handball-EM 2026 steht erneut das Star-Aufgebot aus Dänemark über allem. Die Mannschaft um den zweifachen Welthandballer Mathias Gidsel von Bundesligist Füchse Berlin ist aktueller Weltmeister und Olympiasieger. Bei der WM 2025 sicherten sie sich gar den vierten Titel in Folge. Doch es gibt auch ein bisschen Hoffnung für die kommende Handball-EM. Denn bei Europameisterschaften lief es für Dänemark in der jüngeren Vergangenheit weniger rund. Seit 2012 warten sie auf einen EM-Titel. Bei der Handball-EM 2024 scheiterten sie im Finale in der Verlängerung an Frankreich. Die wiederum ebenfalls zum engeren Favoritenkreis bei der Handball-EM 2026 zählen. Derweil zählt Deutschland bei der Handball-EM eher zum erweiterten Favoritenkreis. Bei der Heim-EM vor zwei Jahren scheiterte das DHB-Team im Halbfinale an Dänemark und belegte am Ende den vierten Platz. Seither gab es die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Paris und ein etwas enttäuschendes Viertelfinalaus bei der Handball-WM 2025.