Die dänische Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel bei der Handball-EM gewonnen. Den Sieg muss der Turnierfavorit aber womöglich teuer bezahlen. Mit einer beeindruckenden Leistung haben Dänemarks Handballer auch ihr zweites Spiel bei der diesjährigen Handball-EM für sich entschieden. Nach dem 36:24 über Nordmazedonien am Freitag setzte sich der Top-Favorit auf den Titel zwei Tage später mit 39:24 gegen Rumänien durch. In der Jyske Bank Boxen in Herning leistete der Außenseiter nur in der ersten Hälfte Gegenwehr. Zur Pause stand es aus Sicht der Rumänen 17:22, die bis zu diesem Zeitpunkt immer wieder Lücken in der dänischen Defensive fanden. Doch im zweiten Durchgang gelangen dem Team von George Buricea nur sieben weitere Treffer. Dänemark ließ wiederum die Muskeln spielen. Jørgensen verletzt sich – und kann nicht mehr auftreten Insbesondere Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin trumpfte groß auf. Der Rückraumspieler steuerte neun Treffer zum Kantersieg seines Teams bei. Mads Hoxer Hangaard und der bei der SG Flensburg-Handewitt unter Vertrag stehende Simon Pytlick waren jeweils achtmal erfolgreich. Sorgen macht derweil Pytlicks Vereinskollege Lukas Lindhard Jørgensen, der sich kurz vor Schluss bei einem Wurfversuch offenbar schwer verletzte. Der 26-Jährige musste von seinen Mitspielern Lasse Møller und Magnus Landin von der Platte getragen werden. Kurz darauf befand Jørgensen sich schon auf dem Weg in die Katakomben der Halle. Betreuer stützen den Kreisläufer, der mit dem rechten Fuß nicht mehr auftreten konnte. Die dänischen Fans erhoben sich und applaudierten ihm. Dänemark, das durch den Sieg vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert ist, trifft am Dienstag zum Abschluss der Gruppenphase noch auf Portugal. Rumänien bekommt es mit Nordmazedonien zu tun.