Ein Beitrag aus dem Kulturmagazin "Capriccio" über einen besonderen Handwerksbetrieb in Franken, der Roben für führende Modehäuser oder Pariser Opernhäuser bestickt.🎭 Mehr spannende Beiträge aus Kunst und Kultur: https://1.ard.de/capriccio-start Ein Korsett der Opera Garnier in Paris, es ist etwas abgetanzt, vom Schweiß verfärbt. Die goldene Schleife muss für ein neues Korsett reproduziert werden. Schon am nächsten Tag soll es wieder in Paris sein. 🧵Solche Aufträge ist man bei der Stickerei Müller im mittefränkischen Diespeck inzwischen gewohnt. Vor 120 Jahren wurde die Firma gegründet - um Kittelschürzen herzustellen. Dass die Stickerei heute auf Weltniveau für europäische Spitzendesigner produziert, nimmt 1995 seinen Anfang. Eine Französin sucht Rat in Diespeck, im Gepäck ein Kleid wie ein Kokon, perfekt an den Körper angepasst - aber die Nähte sollen unsichtbar bleiben. In Frankreich hat sie niemanden gefunden, der das in Serie nähen kann. Letzter Versuch: Franken. Der Entwurf vom legendären John Galliano (damals Givenchy) hängt nun am Team von Stefan Glass, dem Geschäftsführer des Stickereibetriebs. "Das schaffen wir nicht", war die erste Reaktion. Doch die fränkischen Stickerinnen finden die Lösung mit einer uralten Nähmaschinen. Stickereien für Haute Couture, Prêt-à-Porter und Interiors Die Zusammenarbeit wird ein großer Erfolg und das Kundenbuch füllt sich. Inzwischen produzieren die Mittelfranken neben Givenchy auch für Chloè, Yves Saint Laurent, Dior oder Balenciaga. Autorin: Felicia Klinger Aus der TV-Sendung vom 12.03.2026 👉 Hier entlang zur ganzen Sendung: https://1.ard.de/capriccio-start 💌 Und hier kostenfrei den Newsletter von BR Kultur abonnieren: https://1.ard.de/br-kultur-newsletter #hautecouture #stickerei #capriccio
Höchste Näh-Kunst: In Franken wird für Modegötter gestickt | Capriccio | BR
Ein Beitrag aus dem Kulturmagazin "Capriccio" über einen besonderen Handwerksbetrieb in Franken, der Roben für führende Modehäuser oder Pariser Opernhäuser bestickt.🎭 Mehr spannende Beiträge aus Kunst und Kultur: https://1.ard.de/capriccio-start Ein Korsett der Opera Garnier in Paris, es ist etwas abgetanzt, vom Schweiß verfärbt. Die goldene Schleife muss für ein neues Korsett reproduziert werden. Schon am nächsten Tag soll es wieder in Paris sein. 🧵Solche Aufträge ist man bei der Stickerei Müller im mittefränkischen Diespeck inzwischen gewohnt. Vor 120 Jahren wurde die Firma gegründet - um Kittelschürzen herzustellen. Dass die Stickerei heute auf Weltniveau für europäische Spitzendesigner produziert, nimmt 1995 seinen Anfang. Eine Französin sucht Rat in Diespeck, im Gepäck ein Kleid wie ein Kokon, perfekt an den Körper angepasst - aber die Nähte sollen unsichtbar bleiben. In Frankreich hat sie niemanden gefunden, der das in Serie nähen kann. Letzter Versuch: Franken. Der Entwurf vom legendären John Galliano (damals Givenchy) hängt nun am Team von Stefan Glass, dem Geschäftsführer des Stickereibetriebs. "Das schaffen wir nicht", war die erste Reaktion. Doch die fränkischen Stickerinnen finden die Lösung mit einer uralten Nähmaschinen. Stickereien für Haute Couture, Prêt-à-Porter und Interiors Die Zusammenarbeit wird ein großer Erfolg und das Kundenbuch füllt sich. Inzwischen produzieren die Mittelfranken neben Givenchy auch für Chloè, Yves Saint Laurent, Dior oder Balenciaga. Autorin: Felicia Klinger Aus der TV-Sendung vom 12.03.2026 👉 Hier entlang zur ganzen Sendung: https://1.ard.de/capriccio-start 💌 Und hier kostenfrei den Newsletter von BR Kultur abonnieren: https://1.ard.de/br-kultur-newsletter #hautecouture #stickerei #capriccio













