Grönland-Streit: Wie steht es um das transatlanische Bündnis? Wie verlässlich sind die USA als Partner noch? 💻 maischberger in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger-am-21-01-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYjg1YjA2OGUtMDJhYS00MDEzLWEzMGYtODc1ZGE5MTZhYWVi 🎧 maischberger als Podcast: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:189f67c0cf2ec194/ Hubertus Heil spricht von einer „doppelten Zeitenwende“ und warnt, dass mit dem russischen Angriffskrieg und dem Kurs der USA unter Donald Trump alte Gewissheiten zerbrechen. „Europa muss unabhängiger werden und Europa braucht neue Allianzen und Partnerschaften“, sagt der SPD-Außenpolitiker und bezeichnet die aktuelle Lage als „keinen guten Tag für Europa“, aber als „Weckruf, unabhängiger zu werden“. Er fordert klare europäische Grenzen gegenüber Washington und Moskau und mahnt, man dürfe sich „nicht klein machen“ und „nicht hinterher schleimen“. Tino Chrupalla betont hingegen die nationale Interessen in einer veränderten multipolare Weltordnung. Die „regelbasierte Ordnung“ existiere so nicht mehr, sie müsse „neu verhandelt werden“. Er beschreibt eine „multipolare Welt“, in der die Interessen unterschiedlicher Länder wie den USA, Russlands, Chinas und Indiens berücksichtigt werden müssten. Zu Donald Trump sagt er, dieser sei „in einigen Punkten ein Vorbild, was die Migrationspolitik angeht“, betont aber zugleich, die US-Zollpolitik könne Deutschland auch schaden. Mit Blick auf den Streit um Grönland spricht Hubertus Heil „versuchter Erpressung“ und erklärt, Europa habe zu Recht gesagt: „Nein, das ist eine rote Linie“. Man habe erfolgreich deeskaliert, dürfe sich aber jetzt nicht zurücklehnen, sondern müsse sich neue Partner suchen. Chrupalla erklärt, Grönland gehöre „zu Europa, zu Dänemark, das bestreitet niemand“. Er warnt allerdings vor vorschnellen Vorverurteilungen: Titulierungen wie „Imperialist“, „Kriegsverbrecher“ würden nicht weiterbringen. Auf die Frage nach möglichen Lösungen im Ukraine-Krieg erklärt Chrupalla: „Wir werden akzeptieren müssen, dass die Krim zu Russland gehört“ und fordert Kompromisse – auch „Gebietsabtretung“ –selbst, wenn diese „schmerzlich für die Ukrainer“ sein könnten. Ein NATO-Beitritt der Ukraine müsse ausgeschlossen werden, so der AfD-Parteivorsitzende. Heil kontert mit deutlichen Worten: Chrupallas Aussagen seien eins zu eins die Position des Kreml. Er wirft der AfD vor, „das trojanische Pferd Putins in Deutschland“ zu sein, spricht von Täter-Opfer-Umkehr und betont: „Es ist erstmal eine Aufgabe der Ukraine, selbst souverän zu entscheiden, was sie macht und was nicht.“ Die gezielte Bombardierung der ukrainischen Infrastruktur sei „völkerrechtlich widerlich“ und „Kriegsverbrechen“, so Heil. Chrupalla vermeidet eine klare Festlegung, sagt zunächst, das müssten „Gerichte beurteilt und bewertet werden“, bezeichnet den Einsatz von Kälte als Waffe aber als „ein Verbrechen“. Die Sendung vom 21.01.2026 in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger-am-21-01-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYjg1YjA2OGUtMDJhYS00MDEzLWEzMGYtODc1ZGE5MTZhYWVi Alle Sendungen in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/maischberger/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXI Außerdem zu Gast waren: Roland Berger (Unternehmens- und Politikberater) Constantin Schreiber (Auslandsreporter Axel Springer) Anna Lehmann (Journalistin taz) Kristina Dunz (Journalistin RND) X: https://x.com/maischberger #talk #maischberger #Grönland #Trump #NATO #Davos
Hubertus Heil und Tino Chrupalla: Wie steht es um das transatlantische Bündnis? | maischberger
Grönland-Streit: Wie steht es um das transatlanische Bündnis? Wie verlässlich sind die USA als Partner noch? 💻 maischberger in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger-am-21-01-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYjg1YjA2OGUtMDJhYS00MDEzLWEzMGYtODc1ZGE5MTZhYWVi 🎧 maischberger als Podcast: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:189f67c0cf2ec194/ Hubertus Heil spricht von einer „doppelten Zeitenwende“ und warnt, dass mit dem russischen Angriffskrieg und dem Kurs der USA unter Donald Trump alte Gewissheiten zerbrechen. „Europa muss unabhängiger werden und Europa braucht neue Allianzen und Partnerschaften“, sagt der SPD-Außenpolitiker und bezeichnet die aktuelle Lage als „keinen guten Tag für Europa“, aber als „Weckruf, unabhängiger zu werden“. Er fordert klare europäische Grenzen gegenüber Washington und Moskau und mahnt, man dürfe sich „nicht klein machen“ und „nicht hinterher schleimen“. Tino Chrupalla betont hingegen die nationale Interessen in einer veränderten multipolare Weltordnung. Die „regelbasierte Ordnung“ existiere so nicht mehr, sie müsse „neu verhandelt werden“. Er beschreibt eine „multipolare Welt“, in der die Interessen unterschiedlicher Länder wie den USA, Russlands, Chinas und Indiens berücksichtigt werden müssten. Zu Donald Trump sagt er, dieser sei „in einigen Punkten ein Vorbild, was die Migrationspolitik angeht“, betont aber zugleich, die US-Zollpolitik könne Deutschland auch schaden. Mit Blick auf den Streit um Grönland spricht Hubertus Heil „versuchter Erpressung“ und erklärt, Europa habe zu Recht gesagt: „Nein, das ist eine rote Linie“. Man habe erfolgreich deeskaliert, dürfe sich aber jetzt nicht zurücklehnen, sondern müsse sich neue Partner suchen. Chrupalla erklärt, Grönland gehöre „zu Europa, zu Dänemark, das bestreitet niemand“. Er warnt allerdings vor vorschnellen Vorverurteilungen: Titulierungen wie „Imperialist“, „Kriegsverbrecher“ würden nicht weiterbringen. Auf die Frage nach möglichen Lösungen im Ukraine-Krieg erklärt Chrupalla: „Wir werden akzeptieren müssen, dass die Krim zu Russland gehört“ und fordert Kompromisse – auch „Gebietsabtretung“ –selbst, wenn diese „schmerzlich für die Ukrainer“ sein könnten. Ein NATO-Beitritt der Ukraine müsse ausgeschlossen werden, so der AfD-Parteivorsitzende. Heil kontert mit deutlichen Worten: Chrupallas Aussagen seien eins zu eins die Position des Kreml. Er wirft der AfD vor, „das trojanische Pferd Putins in Deutschland“ zu sein, spricht von Täter-Opfer-Umkehr und betont: „Es ist erstmal eine Aufgabe der Ukraine, selbst souverän zu entscheiden, was sie macht und was nicht.“ Die gezielte Bombardierung der ukrainischen Infrastruktur sei „völkerrechtlich widerlich“ und „Kriegsverbrechen“, so Heil. Chrupalla vermeidet eine klare Festlegung, sagt zunächst, das müssten „Gerichte beurteilt und bewertet werden“, bezeichnet den Einsatz von Kälte als Waffe aber als „ein Verbrechen“. Die Sendung vom 21.01.2026 in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/video/maischberger/maischberger-am-21-01-2026/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYjg1YjA2OGUtMDJhYS00MDEzLWEzMGYtODc1ZGE5MTZhYWVi Alle Sendungen in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/maischberger/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21lbnNjaGVuIGJlaSBtYWlzY2hiZXJnZXI Außerdem zu Gast waren: Roland Berger (Unternehmens- und Politikberater) Constantin Schreiber (Auslandsreporter Axel Springer) Anna Lehmann (Journalistin taz) Kristina Dunz (Journalistin RND) X: https://x.com/maischberger #talk #maischberger #Grönland #Trump #NATO #Davos













