Hyundai Ioniq 5 2026: Dieser Hyundai kann mehr als Tesla!

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Gesehen bei: https://www.hyundai-partners.de/schumann-saarbruecken Gebr. Schumann GmbH Gerhardstraße 9 66115 Saarbrücken 0681/9919900 5 Überraschungen beim neuen Hyundai Ioniq 5 (2026) 1. Einleitung: Die neue Normalität unter Strom Elektromobilität ist im Mainstream angekommen, doch wer glaubt, das Thema sei austauschbar geworden, hat die Rechnung ohne den neuen Hyundai Ioniq 5 (Modelljahr 2026) gemacht. Ich habe mich im Autohaus Gebrüder Schumann mit einem echten Urgestein zusammengesetzt: Michael Seiler, seit 20 Jahren bei Hyundai und ein Experte, der die technologische Evolution der Marke von der ersten Reihe aus miterlebt hat. Im Fokus unseres Checks steht die neue „N Line“-Variante. Sie ist das geschickte Bindeglied für alle, denen der Ioniq 5 N – der absolute „Oberhammer“ mit simulierten Gangwechseln und Verbrenner-Sound – im Alltag eine Spur zu brachial ist, die aber auf die sportliche Optik und das ultra-edle Interieur nicht verzichten wollen. Mit einer massiven Preisreduzierung von 12.260 Euro und Leistungsstufen von 229 PS (Heckantrieb) bis zu 325 PS (Allrad) ist der Ioniq 5 längst kein Experiment mehr, sondern ein Statement. 2. Das „Minecraft-Design“: Retro-Futurismus als Rebellion Während viele Elektroautos im Windkanal zu einer glattgelutschten Einheitsform verschmelzen, setzt Hyundai auf Kante. Das „Pixel-Design“ der Scheinwerfer und Rückleuchten erinnert sofort an die Ästhetik von Minecraft. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Design-Rebellion. In einer Zeit, in der Mitbewerber wie Fiat mit dem Grande Panda versuchen, dieses Konzept zu kopieren, bleibt der Ioniq 5 das Original. Dieses Design schafft eine Markenidentität, die sich über die gesamte Ioniq-Familie bis hin zum kleinen „Inster“ zieht. Es ist der Versuch, digitale Nostalgie in die physische Welt zu bringen. Michael Seiler bringt es auf den Punkt: „Das ist dieses Pixel-Design, das Hyundai in vielen Modellen immer wieder aufnimmt. Es ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.“ 3. Der Autobahnassistent: Zwischen Luxus und EU-Pedanterie Technisch spielt der Ioniq 5 in der Luxusklasse. Der Autobahnassistent kombiniert Abstandsregel-Tempomat und Spurhalter so effizient, dass das Auto nach dem Setzen des Brs völlig autonom die Spur wechselt. Doch hier zeigt sich auch die Kehrseite der strengen EU-Regulierung: Das System ist pedantisch. Ein technisches Detail, das im Alltag für „Aggressionspotenzial“ sorgen kann: Die adaptive Geschwindigkeitsanpassung aktiviert sich nur, wenn man den Tempomat exakt auf das erkannte Limit einstellt. Wer mit 99 km/h oder 101 km/h in eine 100er-Zone rollt, schaut in die Röhre – das System verweigert den Dienst. Es ist digitales Schwarz-Weiß-Denken, erzwungen durch Brüsseler Richtlinien. 4. Der „Stummschalt-Hack“: Ein Segen mit Nebenwirkungen Wir alle kennen das: Kaum fährt man 31 km/h in einer 30er-Zone, beginnt das Auto nervtötend zu piepsen. Hyundai hat hierfür einen echten Insider-Shortcut verbaut, der den Gang durch verschachtelte Untermenüs erspart. Der Insider-Hack: Hält man die Stummschaltetaste am Radio für fünf Sekunden gedrückt, wird die akustische Tempolimitwarnung für die Dauer der Fahrt deaktiviert. Doch Vorsicht: Als Tech-Journalist muss ich den Haken erwähnen. Wer das Piepsen stummschaltet, deaktiviert gleichzeitig die adaptive Geschwindigkeitsanpassung und die aktive Verkehrszeichenerkennung für den Tempomaten. Man erkauft sich die Ruhe also mit dem Verlust an Komfort-Automatisierung. Ein Kompromiss, den man kennen muss. 5. Die Bremsscheibenreinigungsfunktion: Der TÜV-Retter Ein unterschätztes Problem bei EVs: Da das Auto fast alles über Rekuperation bremst, versammeln sich die mechanischen Bremsen im Dauer-Urlaub. Die Folge sind verrostete Scheiben – ein klassischer Grund für das Scheitern beim TÜV. Michael Seiler erklärt die enorme Energie der Rekuperation mit einem passenden Bild: „Stellt euch das vor wie den Dynamo beim Fahrrad – nur mit dem Faktor 1000.“ Um das „Wegfaulen“ der Bremsen zu verhindern, bietet Hyundai eine Bremsscheibenreinigungsfunktion auf Tastendruck an. Hier werden die Beläge bewusst angelegt, um die Scheiben blank zu schleifen. Da die Serviceintervalle bei diesen Fahrzeugen ohnehin „gegen Null“ tendieren, ist dies ein entscheidendes Feature für die Langlebigkeit und die Betriebskosten. 6. Vehicle-to-Load (V2L): Die Powerbank für den Lifestyle Der Ioniq 5 ist eine rollende Steckdose. Über die „Vehicle-to-Load“-Funktion lässt sich fast jedes 230-Volt-Gerät betreiben. Während der externe Adapter (Wert ca. 400 bis 500 Euro) perfekt ist, um beim Camping einen Grill oder eine Kaffeemaschine zu betreiben, ist die Steckdose unter der Rücksitzbank ein echter Luxus für Passagiere während der Fahrt. Besonders smart: Die Entladung ist programmierbar. Man kann festlegen, dass das System bei einem Batteriestand von beispielsweise 20 % abschaltet, damit man nach der Kaffeepause im Wald auch garantiert noch nach Hause kommt.
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