Im Schatten der Olympischen Spiele ist der Wiederaufbau rund um Fukushima ins Stocken geraten

3 monate vor


März 2011, ein Seebeben löst einen verheerenden Tsunami aus, der die japanische Ostküste trifft und eine Unfallserie im Atomkraftwerk Fukushima auslöst. In drei Reaktorblöcken kommt es zu Kernschmelzen, bei denen radioaktive Stoffe freigesetzt werden. Sie kontaminieren Luft, Böden und Wasser - bis heute. Auch zehn Jahre nach dem Unglück liegen die Messwerte in Teilen Japans immer noch deutlich über den Grenzwerten. Trotzdem wurden Evakuierungsanordnungen nach und nach aufgehoben. Und damit auch Entschädigungszahlungen der Regierung eingestellt. Der ehemalige Bürgermeister von Minamisoma, unweit von Fukushima, ist wütend: „Bei dem Bemühen, die Olympischen Spiele zu bekommen und durchzuführen, hat die Regierung ihre Bemühungen, die Region von Fukushima wieder aufzubauen, leider vollständig aus dem Fokus verloren.“ Tatsächlich sind viele Orte in der Nähe der Atomruine Geisterstädte: Futuba, Okuma, Tomioka – von Wiederaufbau keine Spur. ----- Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren. Abonniert unseren Kanal, um nichts mehr zu verpassen. Immer auf dem aktuellen Stand seid ihr auf https://www.heute.de #Japan #Fukushima #Wiederaufbau
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