Inflationsängste wegen Iran-Krieg lassen Konsumklima sinken

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Die Menschen in Deutschland fürchten dauerhaft hohe Energiepreise. Das lässt die Verbraucherstimmung in den Keller sacken. Der Iran-Krieg, damit verbundene Konjunktur-Sorgen und in der Folge schwache Einkommenserwartungen trüben die Stimmung der deutschen Verbraucher. Das Konsumklima sinkt der monatlichen Studie der Konsumforschungsinstitute GfK und NIM zufolge im April deutlich. Vor allem die Erwartungen zum Einkommen, zuletzt wegen günstiger Tarifabschlüsse im Plus, drehten deutlich ins Minus. 60 Prozent der Verbraucher gingen davon aus, dass die Preise für Energie in der Folge des Krieges im Iran dauerhaft hoch blieben, sagte der NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl. "Zwar reagieren die Anschaffungsneigung und die Sparneigung im Moment noch wenig auf die geopolitischen Ereignisse im Iran, aber die Verbraucher erwarten, dass die Inflation durch die gestiegenen Energiepreise wieder anzieht und die wirtschaftliche Erholung erneut gebremst wird", betonte er. Für die Studie wurden im Zeitraum vom 5. bis zum 16. März 2026 im Auftrag der EU-Kommission rund 2.000 Verbraucherinterviews geführt.
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