Innenminister Seehofer zum Visa-Verfahren für afghanische Ortskräfte

2 monate vor


Noch ist nicht klar, wie viele Menschen Afghanistan verlassen können - und ebenso unklar ist, wo sie dann Schutz finden sollen. Auch in Deutschland wird über die Aufnahme von Flüchtlingen debattiert - und das Innenministerium steht in der Kritik. Der Vorwurf lautet, Minister Horst Seehofer (CSU) bzw. sein Haus hätten die Aufnahme verzögert. Einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge hatte sich das Innenministerium über Wochen und Monate geweigert, das Verfahren für Ortskräfte zu vereinfachen. Erst vergangene Woche, als sich die Sicherheitslage dramatisch verschlechtert hatte, ermöglichte Seehofer, dass Ortskräfte auch ohne fertige Papiere nach Deutschland kommen konnten. Heute äußert sich Seehofer in einer Pressekonferenz zum Visa-Verfahren.
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