Insolvenz: Speditions-Firma Betz International ist zahlungsunfähig

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Schwache Konjunktur und steigende Spritpreise bringen zahlreiche Unternehmen in finanzielle Schieflage. Jetzt ist ein traditionsreicher Spediteur zahlungsunfähig. Die Speditionsfirma Betz International GmbH aus dem baden-württembergischen Sonnenbühl hat Insolvenz angemeldet. Das geht aus einer Meldung auf dem Portal "Insolvenzbekanntmachungen" hervor. Demnach leitete das zuständige Amtsgericht Tübingen das Insolvenzverfahren am 7. April 2026 ein. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Dirk Poff ernannt. Grund für die finanzielle Schieflage sind übereinstimmenden Medienberichten zufolge hohe Dieselpreise, starker Wettbewerb, schwache Gewinnspanne und die allgemeine Konjunkturschwäche in Deutschland. Interne Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen hätten die Belastungen nicht mehr auffangen können, sagte Geschäftsführer Rainer Bisinger im Gespräch mit dem Medium "Merkur", das zuerst über die Insolvenz berichtete. 140 Mitarbeiter sind demnach von der Insolvenz betroffen. 75 Filialen: Edeka-Händler Feneberg ist insolvent Straße von Hormus: So viel kostet die Blockade die größte deutsche Reederei Rechtsanwalt Poff erklärte zudem der Boulevardzeitung "Bild": "Wir prüfen, wie das Unternehmen weitergeführt werden kann. Ziel ist es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten." Es hätten sich bereits Interessenten gemeldet, so Poff weiter. Betz International ist eine Tochterfirma der Willi Betz-Gruppe. Die Leistungen des Unternehmens umfassen nach eigenen Angaben temperaturgeführte Transporte, konventionelle Transporte mit Planensattelaufliegern und Megatrailern sowie Übermaßtransporte und Teilpartien.
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