Irland: Blinder Mann baut betrunken mit Fahrrad Unfall

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Kurioser Fall vor Gericht: In Irland muss ein klinisch blinder Mann eine Strafe zahlen, weil er betrunken Fahrrad fuhr und ein Auto rammte.Ein nahezu erblindeter Mann in Irland ist in einem kuriosen Fall von einem Gericht verurteilt worden. Der 53-Jährige hatte sich betrunken, dann auf ein Fahrrad gesetzt, war losgefahren und hatte anschließend ein vorbeifahrendes Auto gerammt und dadurch beschädigt. Als die Polizei am Tatort eintraf, wurde der Mann einem Bericht der "Irish Times" zufolge zu seiner eigenen Sicherheit festgenommen und auf eine Polizeistation gebracht. Nach dem Vorfall im Oktober im irischen County Donegal ist der Mann vom dortigen Bezirksgericht Letterkenny nun verurteilt worden: Er muss 50 Euro Strafe zahlen.Er hätte im Straßenverkehr ernsthaften Schaden anrichten können, hieß es laut der "Times" vonseiten des Gerichts. Demzufolge ist der Mann "klinisch blind", kann also nur sehr begrenzt Dinge und Personen optisch wahrnehmen. Da er stark alkoholisiert war, konnte er nach dem Vorfall zunächst keine Atemprobe abgeben. Der Anwalt des Mannes räumte ein, sein Mandant habe "ein Problem mit Alkohol". Dieser zeigte sich aber reuig – und entschuldigte sich für den Vorfall.
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