Israel: 130.000 Jahre alte Überreste neuer Art von Frühmenschen entdeckt

5 monate vor


Einem Forscherteam aus Israel ist es gelungen, die Überreste einer bisher unbekannten Urmenschenart zu finden. Sie habe bis vor rund 130.000 Jahren in der Levante gelebt. Dies teilte die Universität Tel Aviv am Donnerstag mit. Nach gängiger Praxis wurde die neu entdeckte Art nun nach dem Fundort benannt und heißt "Nesher Ramla Homo". Der entdeckte Typus stammt laut den Wissenschaftlern aus dem mittleren Pleistozän-Zeitalter. Er habe zudem Ähnlichkeit mit in Israel und Eurasien gefundenen Überresten anderer Arten, die vor rund 400.000 Jahren lebten. "Die Entdeckung einer neuen Gruppe von Urmenschen in dieser Region, die den Populationen der Neandertal-Vorfahren in Europa ähnelt, rüttelt an der vorherrschenden These, dass die Neandertaler aus Europa stammten", erklärt die Universität Tel Aviv. Der Fund weise außerdem darauf hin, "dass zumindest einige Vorfahren der Neandertaler aus der Levante kamen". Aus dem Knochenfund lasse außerdem darauf schließen, dass in der Region zwei Gruppen von Urmenschen mehr als 100.000 Jahre zusammengelebt haben und sich auch Wissen sowie Technologie teilten. Der Nesher Ramla Homo hatte von vor 400.000 Jahren in der Region gelebt und der Homo sapiens kam vor etwa 200.000 Jahren dazu. Auch weisen Funde darauf hin, dass beide Gruppen sich vermischt hätten. Der Nescher Ramla Homo verbinde laut den Wissenschaftlern Eigenschaften des Neandertalers, wie Zähne und Kiefer sowie anderer Gattungen des Homo, vor allem in der Schädelform. Dennoch sei er anders als der moderne Mensch. Die Forscher vermuten nun, es handele sich um eine fehlende Art, mit der sich der Homo sapiens gepaart hat. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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