Italien: "Um die Impfkampagne voranzutreiben" – Grüner Pass wird Pflicht für alle Arbeitsstätten

2 monate vor


Italienische Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor müssen ab dem 15. Oktober einen Grünen Pass vorweisen, um ihren Arbeitsplatz betreten zu können. Dies geht aus einem Dekret hervor, das am Donnerstag von der Koalitionsregierung von Premierminister Mario Draghi verabschiedet wurde. Das heißt, dass jeder Arbeitnehmer einen Nachweis einer Impfung, eines kürzlich durchgeführten negativen Virustests oder einer Genesung von COVID-19 in den letzten sechs Monaten vorlegen muss, um seiner Arbeit nachgehen zu dürfen. Beschäftigten drohen Geldstrafen von bis zu 1.500 Euro und Unternehmen bis zu 1.000 Euro, wenn sie die Vorschriften nicht einhalten. Angestellte des öffentlichen Sektors riskieren eine Suspendierung, wenn sie fünf Mal ohne Grünen Pass zur Arbeit erscheinen; Angestellte des privaten Sektors können bereits nach dem ersten Verstoß suspendiert werden. Der Grüne Pass ist ein Instrument der Freiheit, das Arbeitsplätze sicher macht", erklärte Gesundheitsminister Roberto Speranza auf einer Pressekonferenz. "Der zweite Grund ist, dass wir unsere Impfkampagne vorantreiben wollen." Slowenien und Griechenland haben in dieser Woche ähnliche Maßnahmen beschlossen. Die Maßnahmen bleiben so lange in Kraft, wie sich Italien im Ausnahmezustand befindet, also mindestens bis zum Dezember. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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