"James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim": Heute im TV

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Roger Moores vierter Auftritt als James Bond führt ins Weltall. Doch "Moonraker" ist kein typischer Bond-Film. Der elfte Teil der Reihe zählt zu den umstrittensten. Roger Moore prägte das Bond-Franchise der 1970er- und 1980er-Jahre mit einem Stil, der leichter und ironischer war als der seines Vorgängers Sean Connery . Statt auf rohe Härte setzte Moore auf Charme, Wortwitz und Selbstironie – ein Spiegel des Zeitgeists. Damit wurde er zum Gesicht einer Ära, die Unterhaltung über realistische Spionage stellte. Diese Entwicklung gipfelte in "Moonraker". Der Film griff Sci-Fi-Einflüsse der Zeit auf und schickte Bond ins All. Genau das machte ihn so kontrovers. Darum geht es in "Moonraker" Ein Space Shuttle verschwindet während eines Transports spurlos und sorgt für internationales Aufsehen. James Bond (Roger Moore) übernimmt den Fall und gerät gleich zu Beginn in einen spektakulären Luftkampf ohne Fallschirm. Mit Einfallsreichtum rettet er sich und folgt der Spur zum mächtigen Industriellen Hugo Drax (Michael Lonsdale), dessen Projekte mehr verbergen, als es scheint. Bonds Ermittlungen führen ihn von Kalifornien nach Rio de Janeiro . Dabei stößt er auf ein immer größeres Komplott und trifft die Wissenschaftlerin Holly Goodhead (Lois Chiles), deren Absichten zunächst unklar bleiben. Bald wird deutlich, dass es nicht nur um ein gestohlenes Shuttle geht. Bond muss gefährliche Gegner besiegen und ein Rätsel lösen, das weit über die Erde hinausreicht. Je näher er der Wahrheit kommt, desto größer wird die Bedrohung. Deshalb ist "Moonraker" trotzdem sehenswert "Moonraker" bleibt ein visuell beeindruckendes Abenteuer. Die Schauplätze sind vielfältig und spektakulär, die Spezialeffekte für ihre Zeit außergewöhnlich. Die Mischung aus Action, Humor und Science-Fiction macht den Film einzigartig. Für Fans klassischer Spionage mag das befremdlich sein, doch gerade diese Andersartigkeit macht "Moonraker" unvergesslich. Roger Moore verleiht Bond erneut Charme und Selbstironie. Seine lockere Art rettet selbst überdrehte Szenen. Zwar kann er den Film nicht vollständig ausgleichen, doch er festigt seinen Ruf als einer der charismatischsten Bond-Darsteller. Hugo Drax, sein Gegenspieler, zählt zu den markantesten Bösewichten der Reihe. Das Duell der beiden allein macht den Film sehenswert. Wer ein spektakuläres und ungewöhnliches Bond-Abenteuer sucht, wird hier fündig. "Moonraker" läuft heute, am Samstag , 2. Mai, um 20.15 Uhr bei VOX. Alternativ ist der Film bei Magenta TV als Kauf- oder Leih-Version verfügbar. Noch kein Abo? Mit Magenta TV erhalten Sie Disney+, Netflix , RTL+, Apple TV, Dazn , Paramount+ und WOW zum Vorteilspreis in einem Abo. Das macht "Moonraker" zum umstrittensten Roger-Moore-Bond "Moonraker" (1979), der elfte Bond-Film und Moores vierter Einsatz als 007, gilt als einer der umstrittensten Teile der Reihe. Zwar folgt die Handlung den klassischen Bond-Mustern, doch die Science-Fiction-Elemente und die Verlagerung ins All brachen mit der Tradition. Dieser Schritt, offenbar inspiriert vom "Star Wars"-Boom, wirkte wie ein Versuch, vom Sci-Fi-Trend zu profitieren. Die Abkehr vom bodenständigen Spionage-Thriller hin zu spektakulärer Science-Fiction stieß vor allem bei Fans auf Ablehnung. Die Handlung, visuell beeindruckend, erschien vielen absurd und zu humorvoll. Was in anderen Moore-Filmen funktionierte – die Mischung aus Spionage und Selbstironie – wirkte hier überzogen. So wurde "Moonraker" zu einem der polarisierendsten Bond-Filme. Ironischerweise bot Steven Spielberg 1978 an, die Regie zu übernehmen. Nach seinem Erfolg mit "Unheimliche Begegnungen der dritten Art" hätte er wohl frischen Wind gebracht. Doch Produzent Albert R. Broccoli lehnte ab, wie das Onlinemagazin "Moviepilot" berichtet. Spielberg sei nicht der Richtige. Vielleicht hätte gerade er "Moonraker" vor seinem umstrittenen Ruf bewahrt.
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