Das Duell mit Frankreich hat für James Rodríguez unerwartet schwere Folgen. Kolumbiens Fußballverband gibt Details bekannt. Schreck für einen ehemaligen Bayern-Star: James Rodríguez (34) musste nach dem Freundschaftsspiel zwischen Kolumbien und Frankreich (1:3) drei Tage in einem Krankenhaus behandelt werden. Der Grund: Schwere Dehydrierung. Das gab der kolumbianische Fußballverband bekannt. Mit nur 18 Jahren: Jugendspieler ist tot "Trainingsstil zu locker": Nationaltrainer muss zwölf Tage nach Titelgewinn gehen Rodríguez, der zwischen 2017 und 2019 für Bayern München gespielt hatte, war am Sonntag in Landover (US-Bundesstaat Maryland) nach 63 Minuten ausgewechselt worden, nachdem er zuvor sehr träge gewirkt hatte. Der Torschützenkönig der WM 2014 "zeigte Symptome einer schweren Dehydrierung, die einen Krankenhausaufenthalt in den letzten 72 Stunden erforderlich machten", erklärte der Verband. Rodríguez wurde in ein Krankenhaus in Minnesota gebracht, wo er mittlerweile für den MLS-Klub Minnesota United spielt, "zur präventiven klinischen Überwachung und Genesung". Trinkpausen bei der WM geplant Gut zwei Monate vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada – Kolumbien trifft in Gruppe K auf Usbekistan, die Demokratische Republik Kongo und Portugal – wachsen damit weiter die Zweifel an der Fitness von Rodríguez, der nach seiner starken WM 2014 zu Real Madrid gewechselt war. Nationaltrainer Nestor Lorenzo wurde zuletzt dafür kritisiert, dass Rodríguez trotz mangelnder Spielpraxis immer noch so eine tragende Rolle im Nationalteam erhält. Wegen der zu erwartenden Hitze bei der WM soll bei allen 104 Partien nach 22 beziehungsweise nach 67 Minuten eine dreiminütige Pause eingelegt werden, damit die Profis etwas trinken können. Bereits bei der Klub-WM im vergangenen Sommer in den USA hatte es solche Trinkpausen in zahlreichen Partien gegeben.