Bei einem Termin im Kölner Karneval tritt Jean Pütz mit Blindenplakette und Gehhilfe auf. Der einstige TV-Moderator kämpft mit gesundheitlichen Problemen. Jean Pütz war jahrzehntelang eine feste Größe im deutschen Fernsehen. Mit seiner Sendung "Hobbythek" erklärte er ab den Siebzigerjahren wissenschaftliche Zusammenhänge und regte zum Selbermachen an. In den vergangenen Jahren war es jedoch still um ihn geworden. Nun hat der einstige WDR-Moderator an einem Essen einer Kölner Karnevalsgesellschaft teilgenommen – und mit Gehstock und Blindenzeichen am Revers überrascht. In einem Gespräch mit der Kölner Boulevardzeitung erklärte seine Ehefrau Pina Coluccia: "Die Sehkraft von Jean beträgt nur noch zwei Prozent, er sieht fast nichts mehr." Auch das Lesen seiner Nachrichten sei dem 89-Jährigen nicht mehr möglich. "Kann wieder einigermaßen gut gehen" Ein weiterer Grund für seine eingeschränkte Mobilität ist ein Unfall vor neun Monaten. Damals stürzte Pütz im Badezimmer und zog sich einen Oberschenkelhalsbruch zu. In dem Doppelinterview sagte der TV-Star dazu jedoch: "Jetzt kann ich mit dem Stock wieder einigermaßen gut gehen." In einem Facebook-Video hatte Pütz erzählt, dass seine Großmutter in den Achtzigerjahren mangels geeigneter Behandlung an genau dieser Verletzung verstarb. Er selbst sei im nahegelegenen Krankenhaus jedoch "hervorragend von einem Fachmann operiert worden".