Jens Lehmann: Ex-DFB-Torwart widerspricht Bericht wegen Parkverstoß

latest news headlines 4 tage vor
Flipboard
Wegen 25 Euro soll Jens Lehmann vor Gericht gezogen sein. Nun äußert sich der ehemalige Profi dazu. Der frühere Nationaltorhüter Jens Lehmann hat einen Bericht über einen versäumten Gerichtstermin im Kontext eines Parkverstoßes zurückgewiesen. "Entgegen der wiederholt falschen Darstellung der 'Bild'-Zeitung bin ich nicht wegen 25 Euro vor Gericht gezogen", schrieb der 56-Jährige noch am Freitagabend bei X (vormals Twitter). Am Samstag meldete er sich erneut und fügte hinzu, dass er den Einspruch zurückgezogen und bezahlt habe. Die Boulevardzeitung berichtete zuvor über einen Prozess rund um ein Parkvergehen. Im Oktober 2025 soll Lehmann in seiner Heimatgemeinde Starnberg falsch geparkt und ein Verwarnungsgeld in Höhe von 25 Euro kassiert haben. Statt dieses zu begleichen, legte der Ex-Dortmunder dem Bericht zufolge Einspruch ein. Der Fall ging offenbar vor das Starnberger Amtsgericht. Jens Lehmann vor Gericht: Jetzt verklagt ihn sein eigener Anwalt Zu einem angesetzten Termin erschien Lehmann allerdings nicht, wie es weiter heißt. Auch ein rechtlicher Vertreter sei nicht vor Ort gewesen. Laut Gericht wurde der Einspruch gegen das Parkticket daraufhin verworfen. Richterin machte Hubschrauber-Witz über Lehmann Ein ähnlicher Ablauf hatte sich bereits wenige Wochen zuvor ergeben. Ende März hatte Lehmann wegen eines Handyverstoßes am Steuer ein Bußgeld über 150 Euro plus Punkt in Flensburg kassiert und Einspruch eingelegt . Auch in diesem Fall blieb er der Verhandlung fern, woraufhin das Gericht ohne seine Anwesenheit entschied. Lehmann habe wegen beruflicher Termine um eine Verschiebung gebeten – ohne Erfolg. Die zuständige Richterin kommentierte das Fehlen des 56-Jährigen damals mit einem Scherz: "Er hätte ja ein Taxi oder einen Hubschrauber nehmen können." Hintergrund dieser Bemerkung: Zu seiner Zeit als Torhüter beim VfB Stuttgart flog Lehmann gelegentlich mit einem Helikopter vom Starnberger See zum Training. Lehmann und Verstöße im Straßenverkehr sind keine Seltenheit. Der frühere Schlussmann fuhr nach dem Oktoberfest 2024 alkoholisiert mit dem Auto und wurde erwischt. Die Folge: Er musste seinen Führerschein für einen Monat abgeben und 1.000 Euro zahlen. Einen Punkt und weitere 100 Euro Bußgeld erhielt Lehmann nur kurz darauf für ein Handy-Verstoß im Frühjahr 2025. 2016 wurde Lehmann wegen einer Unfallflucht zu 42.500 Euro Geldstrafe verurteilt. Der bekannteste Gerichtsfall um ihn steht allerdings nicht in Verbindung mit einem Verkehrsvergehen. Der "Kettensägen-Fall" geht auf einen Vorfall aus dem Jahr 2022 zurück, als Lehmann seinem Nachbarn mit einer Motorsäge einen Dachbalken an der Garage absägte. Das Landgericht München verurteilte ihn dafür zu einer Geldstrafe von 135.000 Euro. Wenige Tage vor diesem Prozess war Lehmann zudem alkoholisiert am Steuer erwischt worden. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin einen Strafbefehl in Höhe von 80 Tagessätzen. Da diese Alkoholfahrt vor dem Kettensägen-Urteil stattfand, musste das Gericht eine Gesamtstrafe festlegen. Nach Informationen der "Bild" beträgt diese nun 190 Tagessätze zu je 900 Euro – insgesamt 171.000 Euro.
Aus der Quelle lesen