Joshua Kimmich denkt bei den Feierlichkeiten zum Bundesliga-Titel an den schwer verletzten Teamkollegen. Sein Einfluss geht über das Feld hinaus. Bayern Münchens Joshua Kimmich hat kurz nach dem feststehenden Gewinn der Deutschen Meisterschaft an seinen Mitspieler und engen Freund Serge Gnabry gedacht. "Serge fehlt uns extrem in der Kabine und auf dem Feld. Es ist ein sehr großer Verlust als Fußballer und Mensch", sagte Kimmich bei DAZN. Nach schweren Verletzungen: Ballack nimmt Musiala in die Pflicht: "Darf man einfordern" Gnabry hatte sich im Abschlusstraining beim Elfmeterschießen verletzt, wie Trainer Vincent Kompany vor dem 4:2-Sieg über Stuttgart bei DAZN erklärte. Er hat nach Angaben des Klubs einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel erlitten und fällt "für längere Zeit" aus. Er wird den Münchnern in den Halbfinal-Spielen im DFB-Pokal und der Champions League fehlen, auch seine Teilnahme an der WM mit der deutschen Nationalmannschaft ist in Gefahr. "Ich hoffe, dass wir das irgendwie auffangen können", blickte Kimmich bereits voraus. "Er hat Tore gemacht, Vorlagen gegeben und hinter Harry Kane wirklich gut gespielt", unterstrich auch Bayern-Präsident Herbert Hainer die sportliche Bedeutung mit Blick auf seine 21 Torbeteiligungen in dieser Saison. Der Bayern-Boss äußerte großes Bedauern über die Verletzung und habe bereits vergeblich versucht, ihn telefonisch zu erreichen. "Wir werden ihn natürlich aufrichten. Das ist auch die Stärke des FC Bayern . Serge wird genauso stark zurückkommen." Gnabry sei laut Kimmich zudem der Spieler, der nach dem Bundesliga-Titel die Richtung der Party vorgegeben hätte. Doch allzu groß sollten die Feierlichkeiten am Sonntagabend nicht ausfallen. "Wir haben ja noch ein paar Ziele diese Saison", sagte Kimmich.