KAMPF UM DONBASS: "Offensive Operation" in Ostukraine – Suche nach Saboteuren | WELT Nachtstream

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PUTINS KRIEG: "Offensive Operation" auf Bachmut – Suche nach Saboteuren in Mykolajiw Russische Truppen haben am Samstag nach ukrainischen Angaben Angriff auf zwei strategisch wichtige Städte in der Region Donezk begonnen. «In Donezk führt der Feind eine offensive Operation aus, konzentriert seine Anstrengungen hauptsächlich auf Bachmut und Awdijiwka», teilte der ukrainische Generalstab auf Facebook mit. Militäranalysten zufolge sind die beiden Städte von entscheidender Bedeutung für den von Moskau geplanten Vorstoß auf die Regionalzentren Slowjansjk und Kramatorsk. Nach der Eroberung der Region Luhansk hat der Kreml seinen Truppen befohlen, die Region Donezk und damit den gesamten Donbass unter ihre Kontrolle zu bringen. Russischer Beschuss mit Raketen und Artillerie wurde auch aus anderen ukrainischen Gebieten gemeldet. Der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, schrieb auf Telegram, in einem Wohngebiet der Stadt Nikopol seien drei Zivilisten verletzt worden. Nikopol liegt am Fluss Dnjepr gegenüber dem Atomkraftwerk Saporischschja, das unter russischer Kontrolle ist. Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, hatte diese Woche erklärt, Kriegshandlungen in der Region machten die Lage von Tag zu Tag gefährlicher. «Gegen jeden Grundsatz nuklaerer Sicherheit» sei in dem Atomkraftwerk verstoßen worden. Das sei «extrem ernst und gefährlich.» Verletzte und schwere Schäden durch russischen Beschuss wurden zudem aus der zweitgrößten ukranischen Stadt Charkiw und Mikolajiw im Süden gemeldet. Nach Angriffen auf das Gelände des Kernkraftwerks Saporischschja im Süden der Ukraine ist nach Angaben des staatlichen ukrainischen Betreibers einer der Atomreaktoren heruntergefahren worden. Durch die Luftangriffe sei das "Notfallschutzsystem" ausgelöst und der Reaktor ausgeschaltet worden, teilte Energoatom am Samstag im Onlinedienst Telegram. Für die Angriffe am Freitag machen sich die Ukraine und Russland gegenseitig verantwortlich. Nach Angaben von Energoatom haben die Bombardements ein "Hilfsgebäude" und eine Stick- und Sauerstoffstation "schwer beschädigt". Es bestehe weiterhin die Gefahr radioaktiver Strahlung sowie ein erhöhtes Brandrisiko, erklärte der Betreiber. Das ukrainische Personal arbeite aber und das Kraftwerk produziere trotzdem weiterhin Strom.  Die EU verurteilte am Samstag die "militärischen Aktivitäten Russlands rund um das Atomkraftwerk Saporischschja". Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter: "Dies ist ein schwerwiegender und unverantwortlicher Verstoß gegen die Regeln der nuklearen Sicherheit und ein weiteres Beispiel für Russlands Missachtung internationaler Normen."  Russische Truppen hatten das größte Atomkraftwerk der Ukraine und Europas im März bereits kurz nach dem Einmarsch der Truppen unter ihre Kontrolle gebracht. Die internationale Atomaufsichtsbehörde IAEA versucht seit Wochen, Inspekteure zu der Anlage zu entsenden. Die Ukraine hat dies bisher abgelehnt, da ihrer Ansicht nach dadurch die Besetzung des Ortes durch Russland in den Augen der internationalen Gemeinschaft legitimiert werden würde.  #ukraine #krieg #russland Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Video 2022 erstellt
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