Schädliches Mikroplastik mit einem besonderen Messystem erkennen: Das ist die Geschäftsidee des Start-Ups von Till (31) und Jens (30). Darauf wollten sie ihr eigenes Business aufbauen und vielleicht Millionäre werden. Doch das neu gegründete Unternehmen aus Bayreuth konnte auch nach Drehschluss keine Investoren von ihrer Vision überzeugen. Die Gründer müssen aufgeben, die die Marktlücke aktuell wohl zu klein und zu wenig reizvoll für externe Geldgeber. Sie werden ihr selbst gebautes Messsystem, das Mikroplastik in Wasser und Lebensmitteln in Echtzeit erkennen soll, nicht selbst auf den Markt bringen. Der Markt sei in der Branche stark reguliert und von bestehenden Netzwerken beherrscht, sagen die Gründer. Sie haben auch einen Shift im Fokus der Wirtschaft und der Investoren bemerkt. Die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt seien nicht mehr so brisant wie früher. Till: „Wir sind natürlich einerseits schon enttäuscht, dass es nicht weitergeht. Andererseits war uns aber auch von Anfang bewusst, dass auch Scheitern eine sehr wahrscheinliche Option ist und man auch an der richtigen Stelle den Mut haben muss, aufzugeben. Daher ist es leider so die beste Entscheidung.“ Ihr Wissen, das geistige Eigentum (IP) und das Vermögen wollen sie an andere Unternehmen verkaufen, zum Beispiel an Ingenieursdienstleister aus dem Bereich des Kläranlagenbaus oder an Sensorhersteller. Till und Jens möchten den Fokus jetzt auf andere Projekte legen. Wir von „Lohnt sich das?“ wünschen ihnen und dem ganzen Team viel Erfolg und bahnbrechende Ideen! Mal sehen, wann wir den nächsten Film über sie drehen 😉 #startup #umwelt #gehalt --- Das ist „Lohnt sich das?“: Ein Mensch, ein Job, ein Leben. Und am Ende die Frage: Lohnt sich das? Wir begleiten Menschen in ihrem Beruf und zeigen ihr Leben. Rentiert es sich für das Gehalt zu arbeiten und damit das eigene Leben zu finanzieren? Was macht mich an der Arbeit glücklich? Wir vergleichen nicht nur Gehälter, sondern zeigen, wie Menschen von ihrer Arbeit leben. Wir sind immer auf der Suche nach Protagonisten: Wenn ihr auch zeigen wollt, wie ihr mit eurem Job lebt, könnt ihr gerne an [email protected] schreiben! In eigener Sache: Auch wir sind nicht unfehlbar – und obwohl wir uns größte Mühe geben, jede individuelle, finanzielle Lebenssituation anschaulich, korrekt und verständlich darzustellen, brauchen wir manchmal Hilfe. Hierbei unterstützt uns immer wieder kompetent der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e. V. – vielen Dank dafür! Autoren: Lena Appel, Andreas Schuster Kamera: Robin Geigenscheder, Jan Ziegler Schnitt: Stefan Dorner, Jennifer Kujawa, Nadine Rinner, Jonas Schlögl, Jana Schneider Redaktion: Anna Siefert, Anna Ellmann, Eva Limmer, Diana Danner
Keine Investoren trotz Milliardenmarkt: Business vor dem Exit? | Lohnt sich das Start-up? | BR
Schädliches Mikroplastik mit einem besonderen Messystem erkennen: Das ist die Geschäftsidee des Start-Ups von Till (31) und Jens (30). Darauf wollten sie ihr eigenes Business aufbauen und vielleicht Millionäre werden. Doch das neu gegründete Unternehmen aus Bayreuth konnte auch nach Drehschluss keine Investoren von ihrer Vision überzeugen. Die Gründer müssen aufgeben, die die Marktlücke aktuell wohl zu klein und zu wenig reizvoll für externe Geldgeber. Sie werden ihr selbst gebautes Messsystem, das Mikroplastik in Wasser und Lebensmitteln in Echtzeit erkennen soll, nicht selbst auf den Markt bringen. Der Markt sei in der Branche stark reguliert und von bestehenden Netzwerken beherrscht, sagen die Gründer. Sie haben auch einen Shift im Fokus der Wirtschaft und der Investoren bemerkt. Die Themen Nachhaltigkeit und Umwelt seien nicht mehr so brisant wie früher. Till: „Wir sind natürlich einerseits schon enttäuscht, dass es nicht weitergeht. Andererseits war uns aber auch von Anfang bewusst, dass auch Scheitern eine sehr wahrscheinliche Option ist und man auch an der richtigen Stelle den Mut haben muss, aufzugeben. Daher ist es leider so die beste Entscheidung.“ Ihr Wissen, das geistige Eigentum (IP) und das Vermögen wollen sie an andere Unternehmen verkaufen, zum Beispiel an Ingenieursdienstleister aus dem Bereich des Kläranlagenbaus oder an Sensorhersteller. Till und Jens möchten den Fokus jetzt auf andere Projekte legen. Wir von „Lohnt sich das?“ wünschen ihnen und dem ganzen Team viel Erfolg und bahnbrechende Ideen! Mal sehen, wann wir den nächsten Film über sie drehen 😉 #startup #umwelt #gehalt --- Das ist „Lohnt sich das?“: Ein Mensch, ein Job, ein Leben. Und am Ende die Frage: Lohnt sich das? Wir begleiten Menschen in ihrem Beruf und zeigen ihr Leben. Rentiert es sich für das Gehalt zu arbeiten und damit das eigene Leben zu finanzieren? Was macht mich an der Arbeit glücklich? Wir vergleichen nicht nur Gehälter, sondern zeigen, wie Menschen von ihrer Arbeit leben. Wir sind immer auf der Suche nach Protagonisten: Wenn ihr auch zeigen wollt, wie ihr mit eurem Job lebt, könnt ihr gerne an [email protected] schreiben! In eigener Sache: Auch wir sind nicht unfehlbar – und obwohl wir uns größte Mühe geben, jede individuelle, finanzielle Lebenssituation anschaulich, korrekt und verständlich darzustellen, brauchen wir manchmal Hilfe. Hierbei unterstützt uns immer wieder kompetent der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e. V. – vielen Dank dafür! Autoren: Lena Appel, Andreas Schuster Kamera: Robin Geigenscheder, Jan Ziegler Schnitt: Stefan Dorner, Jennifer Kujawa, Nadine Rinner, Jonas Schlögl, Jana Schneider Redaktion: Anna Siefert, Anna Ellmann, Eva Limmer, Diana Danner













