7,40 Meter Freiheit zum Sparpreis: 5 Überraschungen zum neuen Explorer 1. Einleitung: Das Ende der Preis-Eskalation? In den letzten Jahren kannte die Preisentwicklung auf dem Wohnmobilmarkt nur eine Richtung: steil nach oben. Für viele Einsteiger und Familien rückte der Traum vom eigenen Reisemobil in weite Ferne. Doch auf den aktuellen Messen sorgt ein großer Händler aus Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Eine Reisemobile Firma präsentiert mit seiner neuen Eigenmarke „Explorer“ eine Antwort auf die Preis-Eskalation. Ein vollausgestattetes, 7,40 Meter langes Reisemobil für einen Kampfpreis von 60.000 Euro – das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Ist dies die Trendwende für preisbewusste Camper? 2. Der Preis-Schock: Viel Auto für wenig Geld Die nackten Zahlen lassen aufhorchen. Während die unverbindliche Preisempfehlung bei rund 69.990 Euro liegt, wird der Explorer (Modell „Berlin“) aktuell mit einem satten Rabatt von 10.000 Euro für glatte 60.000 Euro angeboten. Insider-Tipp: Offiziell als „Messerabatt“ deklariert, handelt es sich hierbei um eine Einführungsaktion, die nach meiner Einschätzung auch direkt beim Händler verhandelbar sein dürfte. In einer Marktsituation, in der man für diesen Betrag oft nur einen spartanischen Kastenwagen erhält, setzt Dörr hier ein deutliches Ausrufezeichen. Ein Branchenexperte brachte es vor Ort auf den Punkt: „Für 60.000 € wenn ihr überlegt, da kriegt er sonst oft ein nackten Kastenwagen. Das ist schon stark.“ Dabei handelt es sich keineswegs um ein mageres Basisfahrzeug. Der Explorer punktet mit: * Ford Transit Basis mit kraftvollen 165 PS * Automatikgetriebe und Tempomat * Modernes 12-Zoll-Display inklusive Rückfahrkamera * Markise und Solarpaneel bereits im Preis enthalten 3. Platzwunder für Fünf: Flexibilität mit kleinen Einschränkungen Besonders für Familien ist das Raumkonzept spannend. Der Explorer bietet nicht nur Platz für vier Personen, sondern ermöglicht durch die umbaubare Sitzgruppe sogar den Transport und das Übernachten von fünf Personen. Ein echtes Highlight in dieser Preisklasse ist das serienmäßige elektrische Hubbett, das sich beim Absenken nicht verjüngt. Während andere Hersteller hierfür 1.000 bis 1.500 Euro extra verlangen, ist es hier inklusive. Aber Achtung bei der Stehhöhe: * Unter dem Hubbett: ca. 1,88 Meter (Größere Camper müssen hier also leicht den Kopf einziehen). * Im restlichen Fahrzeug: Teilweise deutlich über 2,00 Meter, besonders großzügig im Küchenbereich. Bei den Betten im Heck zeigt sich die Detailtiefe des Konzepts: Wir sprechen hier von Längsbetten mit einer Länge von 2,00 Metern auf der einen und 1,90 Metern auf der anderen Seite – ein wichtiger Aspekt für die Kaufentscheidung. 4. Die „Bad-Ensuite“ über die gesamte Breite Ein Blick in den Sanitärbereich offenbart eine weitere Überraschung: Das Badezimmer erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugbreite. Dies ermöglicht eine separate Dusche und sorgt für ein Raumgefühl, das man eher aus höheren Preisklassen kennt. Die Experten-Ehrlichkeit: Der Fußraum in der Dusche ist konstruktionsbedingt durch den Radkasten eingeschränkt. Zudem lässt sich das Bad zwar nach vorne hin abtrennen, zum hinteren Schlafraum hin fehlt jedoch eine feste Trennung. Dafür überzeugt das Bad mit einem großen Fenster und enorm viel Stauraum in den Schränken. 5. Wo gespart wurde: Die ehrliche Analyse der Kompromisse Ein Preis von 60.000 Euro für ein 7,40-Meter-Mobil erfordert Disziplin am Rotstift. Als Fachjournalist schaue ich genau hin, wo die Ersparnis herkommt: * Aufbautür & Fenster: Die Tür kommt ohne Fenster und mit einer einfachen Verriegelung aus. Statt hochwertiger Rahmenfenster sind vorgehängte Fenster verbaut. * Möbelbau: Die Verarbeitung ist simpel. In den Prototypen sah man teils fehlende Zwischenböden oder einfache Schrankkonstruktionen. Sogar der Motor des Hubbetts liegt teilweise offen unter einer Verkleidung. * Schlafkomfort: Im Heck fehlen klassische Lattenroste; die Matratzen liegen direkt auf Holzplatten. * Mein Rat: Wer hier einsteigt, sollte ca. 500 Euro für die Nachrüstung von Tellerfedern einplanen, um den Schlafkomfort auf ein akzeptables Niveau zu heben. 6. Das Geheimnis der Eigenmarke: Wer baut den Explorer? Reisemobile ist ein großer Händler, kein Produzent. Der Explorer ist eine klassische Auftragsproduktion. Branchenintern wird gemunkelt, dass die Fahrzeuge bei Reimo oder innerhalb der Rimor/Huemer-Gruppe gefertigt werden – eine etablierte Praxis, die auch Marken wie XGO nutzen. Für Sie als Kunden ist das ein massiver Vorteil bei der Service-Sicherheit. Im Inneren arbeitet bewährte Standardtechnik: * Webasto Dieselheizung * Truma Boiler für Warmwasser Sollte also einmal etwas defekt sein, kann jede Fachstatt weltweit diese Komponenten reparieren oder austauschen. Man kauft kein technisches Risiko, sondern solide Großserientechnik unter einem neuen Label.
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7,40 Meter Freiheit zum Sparpreis: 5 Überraschungen zum neuen Explorer 1. Einleitung: Das Ende der Preis-Eskalation? In den letzten Jahren kannte die Preisentwicklung auf dem Wohnmobilmarkt nur eine Richtung: steil nach oben. Für viele Einsteiger und Familien rückte der Traum vom eigenen Reisemobil in weite Ferne. Doch auf den aktuellen Messen sorgt ein großer Händler aus Nordrhein-Westfalen für Aufsehen. Eine Reisemobile Firma präsentiert mit seiner neuen Eigenmarke „Explorer“ eine Antwort auf die Preis-Eskalation. Ein vollausgestattetes, 7,40 Meter langes Reisemobil für einen Kampfpreis von 60.000 Euro – das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Ist dies die Trendwende für preisbewusste Camper? 2. Der Preis-Schock: Viel Auto für wenig Geld Die nackten Zahlen lassen aufhorchen. Während die unverbindliche Preisempfehlung bei rund 69.990 Euro liegt, wird der Explorer (Modell „Berlin“) aktuell mit einem satten Rabatt von 10.000 Euro für glatte 60.000 Euro angeboten. Insider-Tipp: Offiziell als „Messerabatt“ deklariert, handelt es sich hierbei um eine Einführungsaktion, die nach meiner Einschätzung auch direkt beim Händler verhandelbar sein dürfte. In einer Marktsituation, in der man für diesen Betrag oft nur einen spartanischen Kastenwagen erhält, setzt Dörr hier ein deutliches Ausrufezeichen. Ein Branchenexperte brachte es vor Ort auf den Punkt: „Für 60.000 € wenn ihr überlegt, da kriegt er sonst oft ein nackten Kastenwagen. Das ist schon stark.“ Dabei handelt es sich keineswegs um ein mageres Basisfahrzeug. Der Explorer punktet mit: * Ford Transit Basis mit kraftvollen 165 PS * Automatikgetriebe und Tempomat * Modernes 12-Zoll-Display inklusive Rückfahrkamera * Markise und Solarpaneel bereits im Preis enthalten 3. Platzwunder für Fünf: Flexibilität mit kleinen Einschränkungen Besonders für Familien ist das Raumkonzept spannend. Der Explorer bietet nicht nur Platz für vier Personen, sondern ermöglicht durch die umbaubare Sitzgruppe sogar den Transport und das Übernachten von fünf Personen. Ein echtes Highlight in dieser Preisklasse ist das serienmäßige elektrische Hubbett, das sich beim Absenken nicht verjüngt. Während andere Hersteller hierfür 1.000 bis 1.500 Euro extra verlangen, ist es hier inklusive. Aber Achtung bei der Stehhöhe: * Unter dem Hubbett: ca. 1,88 Meter (Größere Camper müssen hier also leicht den Kopf einziehen). * Im restlichen Fahrzeug: Teilweise deutlich über 2,00 Meter, besonders großzügig im Küchenbereich. Bei den Betten im Heck zeigt sich die Detailtiefe des Konzepts: Wir sprechen hier von Längsbetten mit einer Länge von 2,00 Metern auf der einen und 1,90 Metern auf der anderen Seite – ein wichtiger Aspekt für die Kaufentscheidung. 4. Die „Bad-Ensuite“ über die gesamte Breite Ein Blick in den Sanitärbereich offenbart eine weitere Überraschung: Das Badezimmer erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugbreite. Dies ermöglicht eine separate Dusche und sorgt für ein Raumgefühl, das man eher aus höheren Preisklassen kennt. Die Experten-Ehrlichkeit: Der Fußraum in der Dusche ist konstruktionsbedingt durch den Radkasten eingeschränkt. Zudem lässt sich das Bad zwar nach vorne hin abtrennen, zum hinteren Schlafraum hin fehlt jedoch eine feste Trennung. Dafür überzeugt das Bad mit einem großen Fenster und enorm viel Stauraum in den Schränken. 5. Wo gespart wurde: Die ehrliche Analyse der Kompromisse Ein Preis von 60.000 Euro für ein 7,40-Meter-Mobil erfordert Disziplin am Rotstift. Als Fachjournalist schaue ich genau hin, wo die Ersparnis herkommt: * Aufbautür & Fenster: Die Tür kommt ohne Fenster und mit einer einfachen Verriegelung aus. Statt hochwertiger Rahmenfenster sind vorgehängte Fenster verbaut. * Möbelbau: Die Verarbeitung ist simpel. In den Prototypen sah man teils fehlende Zwischenböden oder einfache Schrankkonstruktionen. Sogar der Motor des Hubbetts liegt teilweise offen unter einer Verkleidung. * Schlafkomfort: Im Heck fehlen klassische Lattenroste; die Matratzen liegen direkt auf Holzplatten. * Mein Rat: Wer hier einsteigt, sollte ca. 500 Euro für die Nachrüstung von Tellerfedern einplanen, um den Schlafkomfort auf ein akzeptables Niveau zu heben. 6. Das Geheimnis der Eigenmarke: Wer baut den Explorer? Reisemobile ist ein großer Händler, kein Produzent. Der Explorer ist eine klassische Auftragsproduktion. Branchenintern wird gemunkelt, dass die Fahrzeuge bei Reimo oder innerhalb der Rimor/Huemer-Gruppe gefertigt werden – eine etablierte Praxis, die auch Marken wie XGO nutzen. Für Sie als Kunden ist das ein massiver Vorteil bei der Service-Sicherheit. Im Inneren arbeitet bewährte Standardtechnik: * Webasto Dieselheizung * Truma Boiler für Warmwasser Sollte also einmal etwas defekt sein, kann jede Fachstatt weltweit diese Komponenten reparieren oder austauschen. Man kauft kein technisches Risiko, sondern solide Großserientechnik unter einem neuen Label.













