Konzerte kurzfristig abgesagt – jetzt meldet sich Dieter Bohlen

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Nach der Absage geplanter Konzerte in Litauen meldet sich Dieter Bohlen selbst zu Wort. Der Musiker widerspricht den Darstellungen und kündigt Konsequenzen an. Dieter Bohlen sollte eigentlich am 20. November in der litauischen Stadt Klaipėda und einen Tag später in Kaunas auftreten. Doch die zwei angekündigten Konzerte des ehemaligen Modern-Talking-Stars finden nun doch nicht statt. Kurz vor dem Wochenende verschwanden die Veranstaltungen aus dem Ticketverkauf, auch auf den Websites der Arenen sind sie nicht mehr gelistet, wie das litauische Medium "LRT" berichtet. Ticketanbieter bestätigten dem Newsportal den Stopp. Mantas Vedrickas von der "Žalgirio"-Arena sagte: "Ja, das Konzert in Kaunas ist abgesagt. Wir haben uns mit den Organisatoren beraten und vereinbart, dass eine solche Veranstaltung in unserer Arena nicht stattfinden sollte." Nach Vorwürfen: Collien Fernandes unterbricht "Traumschiff"-Dreh "LRT" sieht als möglichen Hintergrund frühere Aussagen Bohlens. Er hatte sich im November 2025 mit dem deutschen Unternehmer und Influencer Dominik Kettner auf dessen YouTube-Kanal über die wirtschaftliche Zukunft von Deutschland unterhalten. Dabei thematisierte Bohlen auch die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland : "Russland und Deutschland – das war eigentlich ein Dreamteam , weil wir billig die Energie gekriegt haben, uns ging es super gut. Rein ökonomisch betrachtet war es so: Der eine hat das, der andere das." "Diese Konzerte hat es nie gegeben" Auf Instagram meldet sich Dieter Bohlen nun selbst zu Wort. Dass er die Aussagen über Russland und Deutschland gemacht habe, räumte er ein: "Ja, das habe ich gesagt, das stimmt." Die Konzertabsagen selbst wies er zurück: "Diese Konzerte hat es nie gegeben." Er habe nie einen Vertrag unterschrieben. "Und wenn man keinen Vertrag unterschrieben hat, gibt es auch keine Konzerte, meine Freunde. Also Konzerte, die es nicht gibt, können auch nicht gecancelt werden. So einfach ist das." Seinen Anwalt habe er bereits eingeschaltet: "Alle, die das geschrieben haben, kriegen heute eine schöne Abmahnung . Also, ein bisschen Spaß muss ich auch haben." Auch die Absage eines weiteren Konzerts in Litauen setzte "LRT" mit politischen Hintergründen in Verbindung: Der kroatische Cellist Hauser sollte im August in Vilnius auftreten. Kritik habe sich jedoch an einem Social-Media-Beitrag des Musikers mit Russland-Bezug entzündet. Schließlich wurde bekannt, dass auch sein Auftritt nicht stattfinden wird. Litauen fühlt sich nicht nur aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Belarus und der russischen Exklave Kaliningrad von Russlands Aggressionen bedroht. Auch politisch hat das Land früh versucht, sich von russischen Ressourcen unabhängig zu machen. Seit 2014 reduzierte Litauen Energieimporte und zog Unternehmen aus Russland zurück. Litauen ist Teil der Nato und gilt als Schlüsselland des Sicherheitsbündnisses an der Ostflanke Europas: Dort ist inzwischen auch die Bundeswehr mit einer Brigade stationiert.
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