"Let's Dance"-Star Ekaterina Leonova spricht über privaten Balanceakt

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Sie gilt als einer der größten Stars des Formats: "Let's Dance"-Tänzerin Ekaterina Leonova. Mit t-online spricht sie über die Balance von Privat- und Berufsleben. Ekaterina Leonova hat bereits viele Prominente zum Sieg geführt: Die Tänzerin gewann "Let's Dance" häufiger als jeder andere Profi. Bei RTL trägt Leonova intern den Spitznamen "General": Eiserne Disziplin und Durchhaltevermögen würden die 38-Jährige auszeichnen. Sie wisse genau, was ihr Tanzpartner brauche, um die RTL-Show zu gewinnen. Ob die Profitänzerin dieses Jahr auch den Comedian Simon Gosejohann zum Sieg führt, entscheidet sich am 29. Mai 2026: Dann findet das "Let's Dance"-Finale statt. Spricht man Ekaterina Leonova auf ihren Rekordstatus an, reagiert sie zurückhaltend. "Ich sehe mich nicht als Star, sondern als Profi", sagt sie t-online und fügt bescheiden hinzu, dass "immer die Prominenten im Mittelpunkt stehen" würden. Doch die gebürtige Russin, die 2008 in ihrer Heimat zur "Miss Wolgograd" gewählt wurde und anschließend nach Köln auswanderte, ist längst selbst ein Star. "Let's Dance": Für diesen Star ist die 19. Staffel bereits beendet Neuerung bei RTL-Show: Diskussionen um "Let's Dance" Seit 2013 tanzt sie in der Sendung, ab 2017 mit durchschlagendem Erfolg: Zunächst führte sie Gil Ofarim auf Platz eins, 2018 Ingolf Lück und 2019 Pascal Hens . Ein dreifacher Gewinn in Serie, der die Verantwortlichen beim Sender womöglich vor Probleme stellte. Denn ein wenig wirkte es so, als wäre es egal, mit welchem Kandidaten Ekaterina Leonova antritt – am Ende siegt sie eh. Die ewig brodelnde Gerüchteküche Ob sie deshalb anschließend eine zweijährige "Let’s Dance"-Pause einlegen musste? Weil RTL den Überraschungsfaktor für seine eigene Show nicht in Gefahr bringen wollte? Leonova sagt, ihr Fehlen habe andere Gründe gehabt: "Nicht jeder Profi ist durchgängig jedes Jahr automatisch wieder dabei." Sie habe anschließend die Zeit genutzt, um sich "weiterzuentwickeln, beruflich wie persönlich", wie sie sagt. So habe sie ihre Lust am Schauspiel entdeckt. Im Jahr 2021 war sie in der RTL-Serie "Unbreakable", ein Jahr später dann in "Der Schiffsarzt" zu sehen. Auch dieses Format lief beim Kölner Privatsender. Ohnehin ist Leonova RTL seit Jahrzehnten treu ergeben. Als der Tänzerin vor einigen Jahren die Abschiebung drohte, weil die zuständige Ausländerbehörde in ihrem "Let's Dance"-Engagement keine feste Arbeitstätigkeit sah, half ihr RTL mit einem Trick aus der Klemme: Der Sender gab ihr eine Festanstellung in seiner Online-Redaktion. Leonova durfte bleiben. Seit vergangenem Jahr ist die Angst, Deutschland verlassen zu müssen, verflogen. Ekaterina Leonova erhielt 2025 die deutsche Staatsangehörigkeit per Einbürgerung. Im selben Jahr machte sie auch ihre Beziehung zu dem Tänzer Ilya Viarmenich öffentlich. Eine Veränderung im Privatleben, die auch auf ihre Außenwirkung abstrahlte. Ihr Image sei seitdem ein anderes, sagt sie: "Ich denke, es ist ruhiger und klarer geworden. Meine Arbeit steht stärker im Vordergrund", so Leonova. Die letzten zwölf Monate habe sie sich "sehr stabil und erfüllt" gefühlt. "Privat wie beruflich bin ich angekommen." Das war nicht immer so. Leonova zog lange Zeit Spekulationen über ihre Person magisch an. Die zahlreichen Erfolge bei "Let's Dance" gingen fast immer auch mit Gerüchten um ihr Liebesleben einher. Bestätigt wurde nie eine Beziehung, dennoch brodelte die Gerüchteküche bei ihren Tanzpartnern Paul Janke, Gil Ofarim oder Timon Krause. Die "Bild" attestierte ihr gar eine "Männer-Masche", bei der "Intouch" hieß es, Leonova verdrehe "allen Männern den Kopf" und Amira Aly ließ sich in einem Podcast mit ihrem Ex-Mann Oliver Pocher zu dem Urteil hinreißen: "She's a Maneater! Ihre Bilanz ist halt schon krass." Es ist ein Thema, das die Tänzerin so kommentiert: "Tanz ist intensiv und emotional. Das wird manchmal weiter interpretiert, als es ist." Dass diese Gerüchte entstehen, könne sie nicht beeinflussen. Sie konzentriere sich auf ihre Arbeit: "Alles andere kommentiere ich grundsätzlich nicht." Liebe zu Ilya Viarmenich seit 2025 offiziell Mit ihrer langjährigen Erfahrung – für Leonova ist es die zwölfte "Let's Dance"-Teilnahme seit 2013 – habe sie gelernt, Missverständnissen vorzubeugen und "Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden", sagt sie. "Durch Professionalität und klare Grenzen" versuche sie, Geschichten im Keim zu ersticken. Ihre neue Beziehung hilft ihr dabei: Seit sie ihre Liebe zu Ilya Viarmenich publik gemacht hat, ist die Temperatur in der Gerüchteküche deutlich niedriger. "Meine Energie fließt auch schon lange nicht mehr in Dinge, die ich nicht beeinflussen kann", sagt Leonova. Für sie sei es ohnehin ein schwieriger Balanceakt, Privates und Berufliches zu trennen. Die Leidenschaft auf dem Tanzparkett funktioniere nur mit Intensität und Emotionen – es ist Teil ihres Erfolgsrezepts und zugleich die Zutat, die regelmäßig die Gerüchteküche befeuert. "Meine Professionalität ist die Grundlage meiner Arbeit, deshalb ist es mir wichtig, dass sie gesehen wird", erklärt sich die 38-Jährige. "Für mein Privatleben ist natürlich auch bis zu einem gewissen Grad Platz in der Öffentlichkeit, weil es zu mir gehört, aber es sollte respektvoll behandelt werden." Feste Regeln habe sie sich dafür nicht auferlegt – sie entscheide eher aus dem Bauch heraus. "Grundsätzlich sollte man sein Leben auskosten, sich nicht zu viel Druck machen, schöne Dinge schätzen und sich niemals die Freude daran nehmen lassen", sagt sie und beschreibt damit anschaulich, dass neben der von ihr erwähnten Intensität auch die Leichtigkeit ein Element des Tanzes sein kann. Ein Element, welches mit wachsender Erfahrung womöglich immer mehr Raum einnimmt. Als Ekaterina Leonova vergangenes Jahr zum vierten Mal die Show gewann, war dies gut zu sehen: Mit San Diego Pooth tanzte sie sich zum Sieg – ganz ohne Gerüchte und voller privatem Liebesglück.
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