Lisa Müller spricht über Beziehung zu Ehemann Thomas

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Fußballstar Thomas Müller zog im vergangenen Jahr nach Kanada – ohne seine Frau. Nun spricht Lisa Müller über die Gründe für die räumliche Trennung. Lange galten Lisa und Thomas Müller als Traumpaar in der Sportwelt. Seit ihrer Jugend sind der Fußballprofi und die Dressurreiterin zusammen. Im November 2009 gaben sie sich das Jawort und zeigten sich seitdem oft gemeinsam in der Öffentlichkeit. Vor einiger Zeit änderte sich das jedoch. Das Paar beschloss, seine Beziehung komplett privat zu halten. Aufkommende Trennungsgerüchte wurden zusätzlich angeheizt, als der Fußballprofi im Sommer vergangenen Jahres vom FC Bayern zu den Vancouver Whitecaps wechselte – und allein nach Kanada zog. "Nicht der Vermisser-Typ": Thomas Müller über sein neues Leben in Kanada "Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen", sagte Lisa Müller der Deutschen Presse-Agentur jetzt über die Fernbeziehung aus beruflichen Gründen. "Er als Sportler weiß, wie sehr ich für meinen Sport lebe. Ich als Sportlerin weiß, wie sehr er für seinen Sport lebt", so die 36-Jährige. Es sei auch nie die Frage gewesen, das gemeinsame Gestüt zurückzulassen. "Ich habe lange versucht, dagegen anzukämpfen" Lisa Müller betonte bereits in der Vergangenheit immer wieder, großen Wert auf ihre eigene Karriere zu legen. Der Stempel "Spielerfrau" habe sie viele Jahre belastet. "Ich habe am Anfang lange versucht, dagegen anzukämpfen und zu sagen: 'Ich bin mehr, ich kann reiten'", sagte der Dressurprofi, stellte aber klar: "Inzwischen ist es mir egal." Es sei sogar "manchmal ganz amüsant", unterschätzt zu werden. "Ich werde immer für die Dümmste im Raum gehalten. Es ist manchmal auch schön, für das Dummerl gehalten zu werden, dann kann man Menschen mehr beeindrucken, wenn sie mit einem reden", so die 36-Jährige. Lisa Müller bezeichnet sich selbst als an Wirtschaft und Politik interessiert. Im vergangenen Herbst absolvierte sie ein Praktikum im Bayerischen Landtag. Nun nahm sie an einer Wahlkampfveranstaltung mit CSU-Oberbürgermeisterkandidatin Melanie Huml in Bamberg teil. Dort erntete sie mit einem Spruch Gelächter der rund 150 anwesenden Gäste. Huml wollte ihr von ihr wissen, ob auch viele Jungs auf dem Gestüt seien. "Bei uns sind sehr viele Jungs mit dabei, aber die haben nicht so viel Interesse an Frauen", meinte Lisa Müller. "Einen Ehemann lernst du da wenig kennen."
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