Nachdem Lisa Straube den Tod ihres Babys verkündet hatte, meldeten sich kritische Stimmen zu Wort. Nun schlägt die Influencerin zurück. Lisa Straube hat am Montag den Tod ihres vier Monate alten Sohnes Xavi bekannt gemacht. In einer Instagram-Story teilte sie wenige Stunden nach dem Geschehen mit, dass das Baby unerwartet und plötzlich gestorben sei, ohne Details zu nennen. Wie Straube auf Instagram äußerte, befinden sie und ihr Partner Akka, mit dem sie auch ihren ältesten Sohn Emilio hat, aktuell in einem Schockzustand. Sie könnten das Geschehen bisher nicht fassen und würden sich melden, sobald sie dazu in der Lage seien. Zugleich bat sie ihre Fans sowie Verwandte darum, ihrer engsten Familie Zeit zu lassen und sie mit Nachfragen zu verschonen, um das Geschehene zu begreifen. Kurz darauf meldet sich die Influencerin dann jedoch selbst erneut ausgiebig zu dem Thema. Der Grund: Neben Beileidsbekundungen erhielt sie auch kritische Reaktionen. Kritik am Zeitpunkt der Todesmeldung Einige Instagram-Nutzer stellten infrage, warum der Tod des Kindes so schnell öffentlich gemacht wurde. Straube, die durch Gerüchte um einen angeblichen Flirt mit Fußballer Mats Hummels bekannt wurde , teilt eine der Nachrichten, in der es heißt: "Ging ja flott, das Posten! Peinlich seid ihr! Unfassbar! Wie geil seid ihr eigentlich auf Aufmerksamkeit? Kein Wunder kamen solche vielen Fragen! Selbst wenn man 'halt' in der Öffentlichkeit steht, muss man nicht direkt posten! Mir fehlen echt die Worte!" Die Mitte 20-Jährige bezeichnet ihre Kritiker als "unnormal böse, dreckige Menschen" und stellt klar: Sie und ihr Partner haben sich bewusst für diesen Weg entschieden, weil sie in der Öffentlichkeit stehen. Ziel sei gewesen, in einem Zug alle über die Geschehnisse zu informieren, sowohl Fans als auch Verwandtschaft, denn "der Schmerz, die Geschichte wiederholt zu erzählen, zerreißt uns jedes Mal aufs Neue", so Straube. Menschen würden unterschiedlich trauern, zudem habe sie Spekulationen zuvorkommen wollen, um die Kontrolle über die Darstellung der Ereignisse zu behalten. "Vergeblich versucht, mein Baby zu reanimieren" Straube schildert in ihren Beiträgen zudem in drastischen Worten die Stunden nach dem Tod ihres Sohnes: "Denkt ihr, für mich war es leicht, die Story zu posten, obwohl ich vor ein paar Stunden vergeblich versucht habe, mein Baby zu reanimieren, ihm ins Gesicht zu schauen und zu wissen, dass er es nicht schafft." Weiter berichtet sie: "Ich bin schreiend auf die Straße gerannt, mit meinem toten Baby auf dem Arm und hab' Gott angefleht, mich bitte zu holen anstatt ihn, und habe auf dem Boden gelegen, bis der RTW da war und sie mir Xavi entnommen haben." Sie und ihren Partner würden Schuldgefühle plagen, sowie Erinnerungen an den Schicksalsschlag: "Ich will einfach nur diese Bilder vergessen, weil das Baby, das ich auf dem Arm hatte, sah nicht aus wie mein Xavi. Ich will das einfach vergessen", schreibt Straube. Sie durchlebe seit dem Tod ihres Sohnes Phasen völliger Leere sowie Momente des Zusammenbruchs, wolle nun einen Therapieplatz suchen. "Ich bin gestern mit gestorben, aber Emilio braucht uns", schreibt sie.