Lkw-Unfall auf A1 bei Bremen: 26-Jähriger wohl am Steuer eingeschlafen

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Schon wieder hat es auf der A1 bei Bremen, drei Menschen wurden verletzt. Ein Lkw-Fahrer war möglicherweise eingeschlafen. Nach einem schweren Unfall zwischen Brinkum und Arsten musste die A1 am frühen Donnerstagmorgen voll gesperrt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei übersah gegen 6 Uhr ein 26-jähriger Lkw-Fahrer das Stauende und krachte auf einen vorausfahrenden Sattelzug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf einen weiteren Sattelzug geschoben. Auch ein Auto auf der mittleren Spur wurde durch Trümmerteile beschädigt. Der 26-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus seinem Führerhaus befreit werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Die Fahrer der anderen beiden Sattelzüge (34 und 36 Jahre alt) wurden leicht verletzt und ambulant behandelt. Der 50-jährige Autofahrer blieb unverletzt. Zwei der beteiligten Lkw wurden vollständig zerstört. Außerdem wurden mehrere hochwertige Neufahrzeuge auf einem Autotransporter beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund eine Million Euro. Lkw-Fahrer schlief möglicherweise am Steuer ein Es ergaben sich Hinweise, dass der Unfallverursacher möglicherweise während der Fahrt eingeschlafen war. Im Führerhaus wurden zudem Medikamente gefunden. Die Polizei veranlasste eine Blutentnahme. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die A1 in Fahrtrichtung Bremen zunächst voll gesperrt werden. Es staute sich auf mehreren Kilometern. Die Freigabe der Strecke erfolgte gegen Mittag. Der Bereich gilt als Unfallschwerpunkt . Ende März starb auf der A1 bei Bremen ein Mann.
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