LUDWIGSBURG: Illegales Rennen! Zwei unbeteiligte Frauen tot! Ein Hauptverdächtiger auf freiem Fuß! Nach dem jüngsten Ermittlungserfolg der Ludwigsburger Polizei zum mutmaßlichen Autorennen mit zwei Toten bleibt ein weiterer Verdächtiger zunächst auf freiem Fuß. «Der Mann ist identifiziert, er sitzt aber auch weiterhin nicht in Untersuchungshaft», sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Weder dieser Verdächtige noch ein schon inhaftierter 32-Jähriger haben sich bislang zum Tatvorwurf geäußert, wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Abend mitteilten. Zuvor hatten das Polizeipräsidium Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt, es werde gegen einen weiteren mutmaßlichen Beteiligten ermittelt. Er werde verdächtigt, ein zweites, an dem Unfall beteiligtes Auto gefahren zu haben und vor dem Unfall an dem illegalen Autorennen beteiligt gewesen zu sein. «Die Verifizierung des Tatverdachts ist derzeit eine der zahlreichen Aufgaben der Ermittlungsgruppe», hieß es dazu am Sonntagabend. In der neuen Mitteilung betonten die Ermittler, die Identifizierung der zweiten tatverdächtigen Person sei das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen. «Es ist nicht zutreffend, dass sich "ein zweiter Fahrer" freiwillig bei der Polizei gemeldet habe, wie dies teilweise gemutmaßt wird.» Ermittlungsgruppe wird vergrößert Bei dem Zusammenstoß am Donnerstagabend waren zwei unbeteiligte Frauen ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Unfallverursacher verletzte sich leicht und wurde festgenommen. Gegen den 32-jährigen Türken wurde Haftbefehl wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge in zwei Fällen erlassen. Das Strafgesetzbuch sieht für Autorennen, bei denen Menschen ums Leben kamen, eine Haftstrafe zwischen einem und zehn Jahren vor. Die Ermittlungsgruppe «Urban» geht nach bisherigem Stand davon aus, dass eines der Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit in den Wagen einer 23-Jährigen gefahren ist, die gerade von einer Tankstelle auf die Straße fuhr. Ihr Auto wurde gegen Bäume geschleudert. Die Frau und ihre 22 Jahre alte Beifahrerin starben noch an der Unfallstelle. Das zweite mutmaßlich beteiligte Auto hatten Ermittler in der Nähe des Unfallortes entdeckt. Untersuchungshaft ist eher die Ausnahme In Deutschland kann auch gegen Verdächtige strafrechtlich ermittelt werden, ohne dass sie in Untersuchungshaft kommen - das ist sogar der Normalfall. Denn für eine Untersuchungshaft reicht ein Anfangsverdacht nicht aus, es muss zudem einen sogenannten Haftgrund wie zum Beispiel die Fluchtgefahr geben. Untersuchungshaft könnte es auch geben, wenn die Gefahr besteht, dass sonst Beweise manipuliert oder Zeugen beeinflusst werden, oder wenn die vorgeworfene Tat weniger schwerwiegend ist. #weltnachrichtensender #ludwigsburg #autorennen #todesopfer Abonniere den WELT YouTube Channel https://www.youtube.com/WELTVideoTV WELT DOKU Channel https://www.youtube.com/c/WELTDoku WELT Podcast Channel https://www.youtube.com/c/WELTPodcast WELT Netzreporter Channel https://www.youtube.com/c/DieNetzreporter Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://www.instagram.com/welt.nachrichtensender/ WELT auf Instagram https://www.instagram.com/welt/ In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für euer Verständnis - das WELT-Team Video 2025 erstellt
LUDWIGSBURG: Illegales Rennen! Zwei unbeteiligte Frauen tot! Ein Hauptverdächtiger auf freiem Fuß!
LUDWIGSBURG: Illegales Rennen! Zwei unbeteiligte Frauen tot! Ein Hauptverdächtiger auf freiem Fuß! Nach dem jüngsten Ermittlungserfolg der Ludwigsburger Polizei zum mutmaßlichen Autorennen mit zwei Toten bleibt ein weiterer Verdächtiger zunächst auf freiem Fuß. «Der Mann ist identifiziert, er sitzt aber auch weiterhin nicht in Untersuchungshaft», sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Weder dieser Verdächtige noch ein schon inhaftierter 32-Jähriger haben sich bislang zum Tatvorwurf geäußert, wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Abend mitteilten. Zuvor hatten das Polizeipräsidium Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt, es werde gegen einen weiteren mutmaßlichen Beteiligten ermittelt. Er werde verdächtigt, ein zweites, an dem Unfall beteiligtes Auto gefahren zu haben und vor dem Unfall an dem illegalen Autorennen beteiligt gewesen zu sein. «Die Verifizierung des Tatverdachts ist derzeit eine der zahlreichen Aufgaben der Ermittlungsgruppe», hieß es dazu am Sonntagabend. In der neuen Mitteilung betonten die Ermittler, die Identifizierung der zweiten tatverdächtigen Person sei das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen. «Es ist nicht zutreffend, dass sich "ein zweiter Fahrer" freiwillig bei der Polizei gemeldet habe, wie dies teilweise gemutmaßt wird.» Ermittlungsgruppe wird vergrößert Bei dem Zusammenstoß am Donnerstagabend waren zwei unbeteiligte Frauen ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Unfallverursacher verletzte sich leicht und wurde festgenommen. Gegen den 32-jährigen Türken wurde Haftbefehl wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge in zwei Fällen erlassen. Das Strafgesetzbuch sieht für Autorennen, bei denen Menschen ums Leben kamen, eine Haftstrafe zwischen einem und zehn Jahren vor. Die Ermittlungsgruppe «Urban» geht nach bisherigem Stand davon aus, dass eines der Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit in den Wagen einer 23-Jährigen gefahren ist, die gerade von einer Tankstelle auf die Straße fuhr. Ihr Auto wurde gegen Bäume geschleudert. Die Frau und ihre 22 Jahre alte Beifahrerin starben noch an der Unfallstelle. Das zweite mutmaßlich beteiligte Auto hatten Ermittler in der Nähe des Unfallortes entdeckt. Untersuchungshaft ist eher die Ausnahme In Deutschland kann auch gegen Verdächtige strafrechtlich ermittelt werden, ohne dass sie in Untersuchungshaft kommen - das ist sogar der Normalfall. Denn für eine Untersuchungshaft reicht ein Anfangsverdacht nicht aus, es muss zudem einen sogenannten Haftgrund wie zum Beispiel die Fluchtgefahr geben. Untersuchungshaft könnte es auch geben, wenn die Gefahr besteht, dass sonst Beweise manipuliert oder Zeugen beeinflusst werden, oder wenn die vorgeworfene Tat weniger schwerwiegend ist. #weltnachrichtensender #ludwigsburg #autorennen #todesopfer Abonniere den WELT YouTube Channel https://www.youtube.com/WELTVideoTV WELT DOKU Channel https://www.youtube.com/c/WELTDoku WELT Podcast Channel https://www.youtube.com/c/WELTPodcast WELT Netzreporter Channel https://www.youtube.com/c/DieNetzreporter Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://www.instagram.com/welt.nachrichtensender/ WELT auf Instagram https://www.instagram.com/welt/ In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für euer Verständnis - das WELT-Team Video 2025 erstellt