Im Rahmen des royalen Staatsbesuchs gab es im Weißen Haus ein üppiges Dinner. Die geladenen Gäste sowie die Gastgeber trugen zu diesem Anlass festliche Abendgarderobe. Am Dienstagabend lud US-Präsident Donald Trump seine royalen Gäste zum Staatsbankett ins Weiße Haus ein. Es gab ein Drei-Gänge-Menü und musikalische Darbietungen. Zudem hielt König Charles III. eine kurze Rede und übergab Donald Trump als Geschenk eine U-Boot-Glocke mit dessen Namen darauf. Die Männer trugen zu diesem Anlass einen Frack. Ihre Ehefrauen schienen – wie schon am Nachmittag – farblich abgestimmt. First Lady Melania Trump hatte sich für ein trägerloses Seidenkleid von Christian Dior in Hellrosa entschieden, dazu cremefarbene Wildlederhandschuhe und farblich passende Seidenpumps. Königin Camilla hatte sich für ein kräftiges Pink entschieden, das Kleid stammt von Fiona Clare. Auffällig waren ihre Schmuckstücke: Sie trug eine Halskette mit Amethysten und Diamanten, ein Erbstück der royalen Familie. Staatsbesuch gilt als Drahtseilakt König Charles III. und Königin Camilla waren am Montag in Washington eingetroffen. Am Dienstagmittag wurden sie am Weißen Haus mit militärischen Ehren und 21 Kanonenschüssen offiziell empfangen. Die Beziehungen zwischen London und Washington sind derzeit eigentlich sehr angespannt. Donald Trump äußerte sich wiederholt stark verärgert über die Weigerung der britischen Regierung von Premierminister Keir Starmer , die USA und Israel beim Iran-Krieg zu unterstützen. Am Dienstag hielt der Monarch seine mit Spannung erwartete Rede vor dem US-Kongress. Darin rief der die USA zum Zusammenhalt mit ihren westlichen Verbündeten auf. Kein Land könne die großen Herausforderungen der heutigen Zeit "alleine bewältigen", sagte er. Großbritannien und die USA könnten sich auch nicht "auf vergangenen Errungenschaften ausruhen". "Welche Differenzen und Meinungsverschiedenheiten es auch zwischen uns geben mag, wir stehen zusammen in unserem Engagement für die Bewahrung der Demokratie", sagte er in seiner gut halbstündigen Rede vor beiden Parlamentskammern.