Menschenkette gegen Zwangsumsiedlung von Dörfern für Kohle-Tagebau

2 monate vor


Rund 2.500 Menschen haben am Samstag in Nordrhein-Westfalen eine vier Kilometer lange Menschenkette an einem Braunkohle-Tagebau des Energieriesen RWE gebildet, um für einen schnellen Stopp des Kohleabbaus in der Region zu demonstrieren. Wie einer der Aktivisten erklärt, soll der Abbau der Braunkohle noch bis 2038 weitergehen, dafür sollen sechs Dörfer zwangsumgesiedelt werden. Die Menschenkette zog sich vom bedrohten Dorf Lützerath bis zum nahe gelegenen Keyenberg. Lützerath liegt nur wenige hundert Meter von einer riesigen Braunkohlegrube entfernt. Die Aktivisten fordern, dass der Tagebau mindestens zehn Jahre früher schließen soll, um die Klimaziele besser umzusetzen. "Wenn wir auf diesem Planeten überleben wollen, müssen wir jetzt Maßnahmen ergreifen", sagte der Demonstrant Michael Zobel. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
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