MILITÄRPUTSCH: Armee in Guinea setzt offenbar Präsidenten ab - Schusswechsel in der Hauptstadt

1 monat vor


Nach einem mutmaßlichen Putschversuch im westafrikanischen Guinea hat UN-Generalsekretär Antonio Guterres «jede Übernahme der Regierung mit Waffengewalt» verurteilt. Guterres forderte am Sonntagabend auf Twitter die sofortige Freilassung des Präsidenten Alpha Condé. Laut einer Mitteilung der britischen Botschaft in Conakry war es im Laufe des Tages an mehreren Orten in der Hauptstadt zu anhaltenden Schusswechseln gekommen. In den sozialen Medien kursierten mehrere zunächst nicht verifizierbare Videos, wonach Condé gestürzt worden sein soll. In einem Video mit dem Logo des staatlichen Rundfunks waren mehrere Männer in Militäruniform und mit der Landesfahne zu sehen - einer von ihnen behauptete, die Regierung sei abgesetzt. Er sagte zudem, die Verfassung sei ausgesetzt und die Landesgrenzen seien geschlossen. In einem weiteren Video war Condé selbst mit Männern in Militäruniform zu sehen. Der Verbleib des Staatspräsidenten war zunächst ungeklärt. Der französischsprachige Sender TV5 Monde und weitere Medien berichteten dagegen, das Verteidigungsministerium von Guinea habe am Nachmittag erklärt, Aufständische seien von der Präsidentengarde und anderen Sicherheitskräften zurückgeschlagen worden. Der seit 2010 amtierende Präsident Alpha Condé hatte sich 2020 nach einer umstrittenen Verfassungsänderung eine dritte Amtszeit gesichert. Der Abstimmung waren Monate der politischen Spannungen und gewalttätiger Proteste vorausgegangen. #putschversuch #militaerputsch #regierungssturz Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8 WELT Nachrichtensender auf Instagram https://bit.ly/IGWELTTV WELT auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen. Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team Video 2021 erstellt
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