Mindestens acht Medienvertreter von Anti-LGBTQI-Demonstranten tätlich angegriffen

3 monate vor


Am Montag protestierten Hunderte vor dem Tifliser Parlamentsgebäude gegen den durch die Organisation "Tiflis Pride" geplanten LGBTQI-Pride-Marsch. Die Situation war äußerst angespannt in der Innenstadt von Tiflis. Die Demonstranten gingen auf die Straßen mit dem Ziel, den für diesen Tag geplanten Gay-Pride-Marsch zu stoppen. Dabei gingen sie auch gewaltsam gegen Journalisten vor, um diese an ihrer Arbeit zu hindern und bewarfen sie mit Flaschen und Stöcken. Die Polizei vor Ort versuchte, die Situation zu entschärfen und eskortierte die Medienvertreter vom Gelände. Mindestens acht Journalisten wurden verletzt und nach Angaben des Zentrums für Notfallhilfe in verschiedene Kliniken in Tiflis gebracht. Die Nichtregierungsorganisation "Tiflis Pride" organisierte eine Woche der Solidarität mit sexuellen Minderheiten, die am 5. Juli im Zentrum der Hauptstadt mit dem Pride-Marsch enden sollte. Zuvor hatte der georgische Premierminister Irakli Gharibaschwili erklärt, er halte es für unangemessen, einen Pride-Marsch in Tiflis abzuhalten. Das Innenministerium gab ebenfalls eine Erklärung heraus, in der es die Organisatoren von "Tiflis Pride" aufforderte, den geplanten Marsch nicht auf einem öffentlichen Platz im Zentrum von Tiflis abzuhalten. Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.
Aus der Quelle lesen