Vor zwei Wochen stand Mircea Lucescu noch als Nationaltrainer Rumäniens am Spielfeldrand. Jetzt ist der Ex-Profi tot. Große Trauer um Mircea Lucescu: Der rumänische Fußballer ist nach seinem in der vergangenen Woche erlittenen Herzinfarkt im Alter von 80 Jahren verstorben. Das teilte das Universitätskrankenhaus in Bukarest mit, wo der 80-Jährige behandelt worden war. Der Präsident des rumänischen Fußballverbandes, Razvan Burleanu, sprach in einer Mitteilung von einem schwarzen Tag für Rumänien und den Weltfußball. Auch Lucescus Ex-Klub Dinamo Bukarest trauerte. Dieser sei "ein Meilenstein für den rumänischen und den europäischen Fußball" gewesen, hieß es in der Mitteilung des rumänischen Spitzenvereins. "Für Dinamo wird der Name Lucescu niemals nur ein Kapitel der Geschichte sein. Er wird ein Symbol bleiben. Ein Symbol für Leidenschaft, Opferbereitschaft und Spitzenleistung." Lucescu seit Ende März im Universitätsklinikum Lucescus Gesundheitszustand hatte sich zuletzt rapide verschlechtert, nachdem er bei einem Training zusammengebrochen war. Wie rumänische Medien unter Berufung auf eine Mitteilung des Krankenhauses berichteten, hatte er vor seiner geplanten Entlassung aus der Klinik am Karfreitag einen Herzinfarkt erlitten. Lucescu befand sich seit dem 29. März stationär im Universitätsklinikum. Dort waren schwere Herzrhythmusstörungen diagnostiziert worden. Der frühere Offensivspieler hatte noch vor zwei Wochen als Nationaltrainer Rumäniens in der WM-Qualifikation gegen die Türkei (0:1) an der Seitenlinie gestanden. Erst am Donnerstag voriger Woche hatte der rumänische Fußballverband mitgeteilt, dass Lucescu sein Amt als Nationaltrainer abgibt. Allerdings war der Vertrag ohnehin am 31. März ausgelaufen. Stationen in Italien, der Türkei, der Ukraine und Russland Mit seinem Rücktritt hatte Lucescu zuvor seine zweite Amtszeit als Rumäniens Auswahlcoach beendet. Er hatte schon von 1981 bis 1986 die rumänische Nationalmannschaft trainiert und sie 1984 zur EM geführt. Danach folgten Stationen als Trainer bei Inter Mailand , Galatasaray Istanbul , Schachtjor Donezk , Beşiktaş Istanbul, Zenit St. Petersburg und Dynamo Kiew . Im Sommer 2024 hatte er erneut die Nationalmannschaft übernommen. Unter seiner Leitung gelangen elf Siege und ein Unentschieden bei sechs Niederlagen.