Mehr Geld für viele: Der mittlere Bruttolohn in Deutschland ist 2025 um 1.907 Euro gestiegen. Wer zu den Topverdienern zählt und wie groß die Unterschiede zwischen Ost und West sind. Der mittlere Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten ist im vergangenen Jahr um 1.907 Euro gestiegen. Einschließlich aller Sonderzahlungen erhielt die Hälfte der Vollzeitkräfte in Deutschland mindestens 54.066 Euro, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Zu den oberen zehn Prozent gehörte man mit einem Verdienst von mindestens 100.719 Euro, während im untersten Zehntel nur 33.828 Euro oder weniger drin waren. Im Osten wird deutlich weniger verdient Im Osten waren die Verdienste laut der stichprobenhaften Erhebung deutlich geringer. Der mittlere Verdienst lag in den östlichen Bundesländern außer Berlin bei 46.013 Euro und war damit 9.422 Euro niedriger als im Westen. Der mittlere Bruttolohn ist ein Medianwert, beschreibt also die Schwelle, an der die eine Hälfte der Beschäftigten mehr und die andere Hälfte weniger verdient. Der Durchschnittswert sämtlicher Verdienste liegt mit 64.441 Euro deutlich höher, weil gerade sehr hohe Gehälter diesen Mittelwert verzerren. So verdiente im vergangenen Jahr einer von hundert Beschäftigten 219.110 Euro oder mehr. In dieser Gehaltsklasse finden sich beispielsweise Piloten oder Manager.