Mond-Mission Artemis 2: Wie groß ist unser Mond wirklich?

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Am Nachthimmel wirkt er manchmal ganz klein – dabei zählt der Mond zu den größten Trabanten im Sonnensystem. Sein Verhältnis zur Erde macht ihn zu einer kosmischen Besonderheit. Der Mond gehört zu den vertrautesten Objekten am Nachthimmel. Jeder hat ihn schon unzählige Male gesehen – mal als schmale Sichel, mal als leuchtenden Vollmond. Doch wie groß ist unser Erdtrabant eigentlich wirklich? Viele Menschen unterschätzen seine Dimension. Obwohl der Mond am Himmel oft klein wirkt, steckt hinter ihm ein beeindruckender Himmelskörper. So zählt der Erdmond zu den größten Trabanten in unserem Sonnensystem – vor allem im Verhältnis zur Größe seines Planeten. Dieses ungewöhnliche Größenverhältnis macht das Erde-Mond-System zu einer Besonderheit. Mondmission: Die Nasa wagt den großen Sprung zurück Raumfahrt-Legende : Er war der letzte Mann auf dem Mond Historische Mission: Diese vier Astronauten schreiben Geschichte So groß ist der Mond: Durchmesser: 3.474 Kilometer (zum Vergleich: Die Erde hat einen Durchmesser von 12.742 Kilometern) Umfang am Äquator: 10.921 Kilometer Unser Erdmond ist der fünftgrößte des Sonnensystems. Der größte Mond des Sonnensystems ist der Jupitermond Ganymed. Er hat einen Durchmesser von rund 5.260 Kilometern. Auf Platz zwei folgt der Saturnmond Titan (circa 5.149 Kilometer), auf Platz drei der Jupitermond Callisto (circa 4.820 Kilometer) und auf Platz vier Io (circa 3.643 Kilometer), ebenfalls ein Jupitermond. Warum wirkt der Mond manchmal größer und manchmal kleiner? Viele Menschen haben den Eindruck, der Mond sei am Horizont deutlich größer als hoch am Himmel. Dieses Phänomen wird als Mondtäuschung bezeichnet und beschäftigt die Forschung seit Jahrhunderten. Der Mond verändert seine tatsächliche Größe nicht. Sein Durchmesser ist immer gleich, auch seine Entfernung zur Erde schwankt nur minimal im Vergleich zu diesem Effekt. Im Schnitt ist der Mond etwa 384.400 Kilometer von der Erde entfernt . Da er die Erde auf einer leicht elliptischen Bahn umkreist, kann die scheinbare Größe am Himmel variieren: Ist der Mond der Erde besonders nah, wirkt er etwas größer. Ist er weiter entfernt, erscheint er kleiner. Die Hauptursache liegt aber vielmehr in unserer Wahrnehmung. Steht der Mond tief am Horizont, sehen wir ihn im Zusammenhang mit vertrauten Objekten wie Häusern, Bäumen oder Bergen. Unser Gehirn nutzt diese als Vergleichsmaßstab und stuft den Mond als größer ein. Hoch am Himmel fehlt dieser Bezug. Der Mond steht dann isoliert vor einem "leeren" Hintergrund. Dadurch wirkt er kleiner, obwohl er physikalisch exakt gleich groß erscheint.
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