München bekommt eine neue Fußgängerzone im Lehel – Bürgerfest geplant

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Durch eine Baustelle war eine Straße im Lehel schon seit einiger Zeit für Autos nicht mehr passierbar. Künftig soll der Verkehr komplett und dauerhaft verbannt werden. München bekommt eine neue Fußgängerzone. Dies beschloss der Bezirksausschuss 1 Altstadt-Lehel bei seiner jüngsten Sitzung in dieser Woche. Demnach soll die St.-Anna-Straße im dortigen Stadtteil umgewandelt werden. Durch eine mehrjährige Baustelle sei die Straße zuvor bereits "de facto in zwei Abschnitte geteilt und "somit für den Verkehr unpassierbar" gewesen, heißt es. Die Vorsitzende des Bezirksausschusses, Andrea Stadler-Bachmaier (Grüne), äußerte sich erfreut über die Entscheidung. "Damit erhält das Mittlere Lehel eine riesige Aufwertung und für alle Bürger und Bürgerinnen vor Ort steigt die Lebensqualität in unserem schönen Lehel noch einmal an", sagte sie. Nach der Beschlussfassung des Bezirksausschusses soll nun das Mobilitätsreferat der Stadt München die St.-Anna-Straße in eine Fußgängerzone umwandeln. Eine bauliche Umgestaltung sei zunächst nicht vorgesehen, heißt es. Jedoch werde die Fußgängerzone beschildert und mit Stadtmobiliar an "geeigneten Stellen" aufgewertet. Einweihung der Fußgängerzone soll mit Fest gefeiert werden Philippe Louis (Grüne), Vorsitzender des Unterausschusses Mobilität und öffentlicher Raum sagte: "Wichtig ist für uns zunächst, dass die Fußgängerzone kommt." Eine bauliche Umgestaltung mit Angleichung der unterschiedlichen Höhen und eine Herstellung der Barrierefreiheit müsse umgesetzt werden, sobald die Stadt dafür wieder die finanziellen Möglichkeiten habe. "Wenn mit Umsetzung von ein paar kleinen Stellschrauben dafür gesorgt wird, dass alle – egal ob Anwohner, Händler, Schüler oder Passanten – sich sicher und voller Freude in der St.-Anna-Straße bewegen können, dann kann die Fußgängerzone nur ein voller Erfolg werden", sagte Louis. Die Einrichtung der neuen Fußgängerzone soll mit einem Bürgerfest gefeiert werden. Dieses soll aus dem Budget des Bezirksausschusses finanziert werden. Wann das Bürgerfest genau stattfindet, steht noch nicht fest.
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