NASA: ISS-Besatzung kehrt nach medizinischem Vorfall aus dem All zurück

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Die Nasa hat eine vierköpfige ISS-Crew wegen eines medizinischen Problems vorzeitig zur Erde zurückgeholt. Die vier Astronauten landeten sicher auf der Erde. Splashdown: Am Morgen ist eine vierköpfige ISS-Crew nach fünf Monaten im All auf der Erde gelandet. Die Astronauten mussten wegen eines medizinischen Problems bei einem ihrer Mitglieder vorzeitig die Heimreise antreten. Nach einigen Erdumrundungen war die Raumkapsel wie geplant um 9:40 Uhr vor der Küste Kaliforniens gelandet, wie ein Livestream der US-Weltraumbehörde Nasa gezeigt hat. In der vergangenen Woche hatte die Nasa zuerst einen Außeneinsatz an der ISS wegen gesundheitlicher Probleme eines Crew-Mitglieds kurzfristig abgesagt und dann mitgeteilt, dass sie wegen des Problems die komplette vierköpfige Crew vorzeitig zurück zur Erde holen werde. Raumfahrtgeschichte: Vor 25 Jahren flog die erste Crew zur ISS Krankheitsfall im All: Astronauten müssen Eingriffe selbst durchführen Zur Identität des Crew-Mitglieds und zu Details der gesundheitlichen Probleme wollte sich die Nasa nicht äußern. Das Crew-Mitglied sei in stabilem Zustand, hieß es lediglich. Die Crew-11 war seit Anfang August an Bord der ISS und hätte dort eigentlich noch ein paar Wochen bleiben sollen. Die ISS ist nicht unbesetzt Bevor die vier Astronauten zurückgeholt wurden, hatte das Kommando an Bord gewechselt. Der US-Astronaut Michael Fincke übergab es an seinen russischen Kollegen Sergej Kud-Swertschkow. Fincke sagte bei der live übertragenen Zeremonie an Bord der ISS, er tue das mit einem lachenden und einem weinenden Auge, bevor er Kud-Swertschkow den symbolischen Schlüssel zur ISS überreichte. Kud-Swertschkow war gemeinsam mit seinem Kosmonauten-Kollegen Sergej Mikaew und dem Nasa-Astronauten Christopher Williams im November mit einer Sojus-Rakete zur ISS geflogen. Die drei sollen noch bis Sommer bleiben und von der Crew 12 unterstützt werden, die ursprünglich Mitte Februar starten sollte, aber wegen des jetzigen Vorfalls schon früher losfliegen könnte.
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