NATO-Gipfel in Brüssel: USA bekennen sich zum Militärbündnis

4 monate vor


Die Beziehungen zu China und Russland, der Abzug aus Afghanistan und eine neue strategische Ausrichtung: viel Stoff für den eintägigen NATO-Gipfel. US-Präsident Biden versicherte zum Auftakt, die USA stünden fest zum Bündnis. Das Verhältnis seines Amtsvorgängers Donald Trump zur NATO war schwierig und geprägt von Alleingängen - etwa der Abzugsankündigung aus Afghanistan - sowie von Zweifeln an der Sinnhaftigkeit des Militärbündnisses. Joe Biden schlug bei seinem ersten NATO-Gipfel als US-Präsident versöhnliche Töne an. Zum Auftakt in Brüssel betonte Biden: "Die NATO ist ausgesprochen wichtig für die US-Interessen. "Ich will, dass ganz Europa weiß, dass die USA hier sind." Die Beistandsverpflichtung des Bündnisses nannte er "heilig". NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg betonte: "Heute werden wir ein neues Kapitel in den transatlantischen Beziehungen eröffnen." Ziel des Gipfels soll es sein, den Auftrag für die Überarbeitung des strategischen Konzepts der NATO zu erteilen, das den neuen Herausforderungen gerecht werden soll. Die NATO will dabei eine einheitliche Position zum Aufstieg Chinas einnehmen, interne Konsultationen auf politischer Ebene verstärken und ihre Widerstandskraft gegen neue Gefahren etwa durch Cyber-Kriminalität auf den Prüfstand stellen. Weitere Infos: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/nato-gipfel-161.html
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