Seit Staffel fünf gehörte er zum festen Cast. Nun stirbt seine Figur in einer besonderen Jubiläumsfolge: Jetzt spricht Rocky Carroll über das Aus. 18 Jahre lang war Leon Vance eine feste Größe beim Naval Criminal Investigative Service. Doch damit ist jetzt Schluss. In der 500. Episode von "Navy CIS", die in den USA am Dienstag Premiere feierte, wird NCIS-Direktor Vance von einem korrupten Agenten ermordet – und Schauspieler Rocky Carroll verlässt damit nach Staffel 23 die Serie als Hauptdarsteller. Wie amerikanische Medien berichten, erfuhr Carroll bereits im November von den Plänen der Produktion. Auf eigenen Wunsch erfolgte sein Abschied demnach nicht: Es sei eine Entscheidung der Macher gewesen, die Figur Carrols hinauszuwerfen. Seine letzte Szene drehte er am 11. Dezember. Rund drei Monate später ist jetzt der Abschied zu sehen. Achtung: Spoiler-Alarm für "Navy CIS" Die Jubiläumsfolge gönnt der Figur dabei einen würdevollen Abgang: In einer Art Traumsequenz wird Vance im Himmel von einer jungen Version des Gerichtsmediziners Donald "Ducky" Mallard in Empfang genommen. Die Rolle des jungen Mallard übernahm Adam Campbell. Im Gespräch mit dem US-Magazin "Variety" sagte Carroll: Seine letzte Szene zeige, wie Vance "quasi mit dem Sensenmann spricht und dem Licht entgegengeht". Rocky Carroll ist inzwischen 62 Jahre alt, er stieß im Laufe der 2007 gestarteten fünften Staffel zum Cast. Zunächst als Nebenfigur geführt, rückte er bereits in der darauffolgenden Staffel in die Hauptbesetzung auf und blieb dort bis zuletzt. Vollständig von "Navy CIS" verabschiedet hat sich Carroll damit aber bisher nicht. Im Laufe der Jahre führte er bereits mehrfach Regie bei einzelnen Episoden, darunter auch bei einer noch nicht ausgestrahlten Folge der 23. Staffel. Laut "Variety" sei es sehr wahrscheinlich, dass er auch künftig noch auf dem Regiestuhl Platz nehmen werde. Darüber hinaus gehöre es zur Tradition der Serie, verstorbene Figuren per Rückblende oder als Vision eines anderen Charakters wieder auftreten zu lassen.