Die Jüngeren gegen die Älteren gegen den Rest der Welt: Das neue Format beim All-Star-Game der NBA setzt auf den Ehrgeiz der besten Basketballer und hat damit Erfolg. Einer geht besonders voran. Das neue Format beim All-Star-Game der NBA hat die Hoffnungen der Liga erfüllt und für bessere Unterhaltung gesorgt als in den vergangenen Jahren. Im Intuit Dome der Los Angeles Clippers spielten die besten Basketball-Profis der Welt erstmals in drei Teams ein Mini-Turnier aus - Team Stripes, Team Stars und Team World. Den Sieg holte sich Team Stars um Anthony Edwards (Minnesota Timberwolves), der zudem als wertvollster Spieler des All-Star-Games ausgezeichnet wurde. Das Team spielte im Finale gegen Team Strips um die Superstars LeBron James (Los Angeles Lakers) und Kevin Durant (Houston Rockets). Das 47:21 im Endspiel war die einzige Partie, die früh entschieden war und keine große Spannung aufkommen ließ. "Wir haben uns dazu entschieden, ernst zu machen und wir haben gewonnen", sagte Edwards über das Hallenmikrofon. "Ich will nicht lügen: Wemby hat den Ton vorgegeben. Er hat von Anfang an Gas gegeben und wir mussten dem folgen." Der Franzose Victor Wembanyama hatte im Vorfeld des All-Star-Wochenendes angekündigt, mit vollem Einsatz spielen zu wollen. Unter den Zuschauern in der modernen Arena waren unter anderem der ehemalige US-Präsident Barack Obama , der Regisseur Spike Lee sowie Prinz Harry und dessen Frau Herzogin Meghan. Der Intuit Dome im Großraum Los Angeles soll auch der Austragungsort des Basketball-Turniers bei den Olympischen Spielen 2028 sein. Bei Team Welt sitzen die größten Namen auf der Bank In den Duellen vor dem einseitigen Endspiel zeigten die Profis daher deutlich mehr Intensität, als in den Jahren zuvor, als selten verteidigt wurde und nie ein echter Wettkampf zustande kam. Dieses Mal versuchte die Liga durch die Einteilung in eine Gruppe überwiegend internationaler Profis wie dem Franzosen Wembanyama (San Antonio Spurs) und dem Kanadier Jamal Murray (Denver Nuggets), einer Gruppe um die älteren Profis James und Durant sowie eine Gruppe um jüngere Profis wie Edwards oder Cade Cunningham (Detroit Pistons) den Ehrgeiz zu kitzeln und hatte damit offenbar Erfolg. Team Welt verlor beide Hauptrundenspiele knapp, musste aber mit nur sieben Profis auskommen. Luka Doncic (Los Angeles Lakers), Nikola Jokic (Denver Nuggets), Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) und Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City Thunder) waren alle angeschlagen und kamen nicht zum Einsatz.