Olympische Winterspiele: Eileen Gu gewinnt historische Gold-Medaille

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Die 22-jährige Chinesin Eileen Gu gewinnt bei den Olympischen Winterspielen nach zweimal Silber nun auch Gold. Sie hatte den Triumph vorhergesagt. Freestyle-Superstar Eileen Gu hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien ihre dritte olympische Goldmedaille gewonnen. Die 22-jährige Chinesin setzte sich im Halfpipe-Finale vor ihrer Landsfrau Fanghui Li und der Britin Zoe Atkin durch und untermauerte damit ihren Status als erfolgreichste Freeskierin der Geschichte. Nach einem Sturz zum Auftakt demonstrierte Gu im zweiten und dritten Durchgang ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten. Die Athletin sprang fast vier Meter hoch und überzeugte mit sehenswerten Tricks. Nach ihrem Triumph sank sie zunächst in den Schnee und fiel anschließend ihrer Mutter in die Arme. Doppel-Triumph im Viererbob: So steht Deutschland jetzt im Medaillenspiegel "Ich bin die erfolgreichste Freeskierin aller Zeiten, Männer und Frauen eingeschlossen. Ich habe die meisten Goldmedaillen aller Zeiten, Männer und Frauen eingeschlossen. Das ist ein Beweis für Wettbewerbsstärke, für mentale Stärke", verkündete Gu selbstbewusst. Sie habe der Welt das Beste zeigen können, was das Frauenskifahren derzeit zu bieten habe. Final-Wettbewerb wurde von Samstag auf Sonntag verschoben Die gebürtige US-Amerikanerin, die für China antritt, hatte bereits bei ihren Heimspielen in Peking 2022 zweimal triumphiert. In Italien gewann sie zuvor im Big Air und Slopestyle jeweils Silber. Auf die Frage eines Reporters, ob sie diese zweiten Plätze als verlorene Goldmedaillen betrachte, reagierte Gu mit einem Lachen und bezeichnete diese Perspektive als "eine ziemlich lächerliche Sichtweise". Vor dem entscheidenden Wettkampf hatte sich Gu mental auf ihren Erfolg vorbereitet. "Ich habe über Selbstvertrauen geschrieben. Ich habe es so formuliert, dass ich den Lauf meines Lebens machen werde. Es geht darum, mein Leben und mein Lebenswerk in dem Moment, in dem es darauf ankommt, der Welt zu präsentieren", berichtete sie über einen Tagebucheintrag. Das Finale in Livigno war wegen schlechten Wetters von Samstag auf Sonntag verschoben worden. Eine deutsche Teilnehmerin fehlte im Kampf um die Medaillen, da Sabrina Cakmakli bereits in der Qualifikation ausgeschieden war.
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