Das Auftaktspiel der finnischen Eishockey-Frauen bei Olympia in Mailand muss verschoben werden. Ein Virusausbruch hat den Großteil der Spielerinnen außer Gefecht gesetzt. Das finnische Eishockey-Frauenteam kämpft bei den Olympischen Winterspielen in Mailand mit einem massiven Norovirus-Ausbruch. Die für Donnerstag geplante Auftaktpartie gegen Kanada musste deshalb um eine Woche verschoben werden. Der Grund: 13 Spielerinnen befinden sich in Quarantäne oder Isolation, wie eine Sprecherin erklärte. Kritik an Olympia-Star: "Ich finde ihr Verhalten entsetzlich" Olympia 2026: So sichern sich Fans noch Tickets für Winterspiele Heftiger Sturz: Ski-Ass verliert seinen Helm und blutet Für eine reguläre Austragung sind laut Regularien mindestens 17 Spielerinnen erforderlich. Beim Training am Donnerstag standen dem finnischen Team jedoch nur zehn Akteurinnen zur Verfügung, darunter zwei Torhüterinnen. Räume im olympischen Dorf werden desinfiziert Bereits am Mittwoch hatten die Finninnen ihr Training und geplante Medienauftritte vorsichtshalber abgesagt. Teamärztin Maarit Valtonen hatte bestätigt, dass es sich nach Magen-Darm-Problemen um das hochansteckende Norovirus handelt, das einen plötzlichen, heftigen Brechdurchfall verursacht. Die Übertragung kann durch Schmierinfektion von Mensch zu Mensch sowie durch verunreinigte Nahrungsmittel oder Wasser erfolgen. Die Erkrankten und ihre Zimmermitbewohnerinnen seien isoliert worden, sagte Valtonen. "Und alle Räumlichkeiten des Teams im olympischen Dorf und in der Eishalle werden desinfiziert, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Außerdem wird versucht, vorerst alle Kontakte zu vermeiden." Die Partie gegen Kanada wird nun am kommenden Donnerstag in Mailand ausgetragen. Auf diese Verschiebung einigten sich beide Teams mit den Veranstaltern.